Berichte                   

Lieber Eltern und Spieler des Jahrgangs 2007,

Liebe Leser,

 

 

zur Erklärung dieses Bereiches: Hier fanden früher die Spieler, Eltern, Vorstand und Freunde der Mannschaft in einem passwortgeschütztem Raum immer kurzfristig die aktuellsten Informationen. Später wurde dies so nicht mehr benötigt. Stattdessen enthält dieser Bereich heute überwiegend ein chronologisches Archiv von Berichten vergangener Spiele und "Taten", die sich im Laufe der Zeit gesammelt haben. Wer mag, kann da gerne mal durchblättern.          

                                                                                                                                                        

Es werden aber auch neue Berichte von der Startseite zum Nachlesen ergänzt bzw. hier archiviert. Weiterhin ist es auch möglich, dass "Gäste"  hier etwas eintragen oder mitteilen. Bitte habt aber Verständnis, dass jede Eingabe eine Freigabe-Abfrage durchläuft und insofern nicht automatisch veröffentlich wird. Wir wollen ja keinen Missbrauch!     

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19. März 2020, 13:37

Bericht: Auf den Punkt voll da und klar die Endrunde erreicht.

Zugegeben, es hat etwas gedauert bis die vorgesehenen Weiterentwicklungen für dieses Futsal-Jahr bei den 2007ern angekommen sind. Die Leistungen in der Vorrunde und in der Gruppenphase des letzten Turniers konnten ja schon Zweifel daran aufkommen lassen, ob das reichen würde. Aber seit der gestrigen Zwischenrunde darf man feststellen, dass man mit dem JFV-Team nun durchaus rechnen kann. In vier Spielen war der Kader erstmals in der Lage über die jeweils volle Spielzeit die eigene Spielanlage sowohl Offensiv als auch Defensiv durchzuspielen. Im Ergebnis war für die gestrigen Gegner dann auch nichts zu holen. Buchholz schaffte mit einem couragierten Spiel immerhin einen Punktgewinn. Ein Tor gelang aber auch dem BFC nicht … und das Chancenübergewicht der Grün-Blauen betrachtet, hätte sich das JFV-Team auch in diesem Spiel den Erfolg durchaus verdient gehabt. Die anderen Ergebnisse sprachen dagegen mit 2:0, 5:0 und 7:0 eine überzeugende und für eine Zwischenrunde ungewöhnlich deutliche Sprache. Mit sechs (!) verschiedenen Torschützen machte sich das Team dabei wie erhofft auf die Fußspuren früherer Höllenbergkicker-Teams, die ähnlich unberechenbar vor den gegnerischen Toren agieren konnten. Ein ganz wichtiger Ausdruck von Zusammenspiel und im Futsal ein wesentlicher Aspekt für zukünftige Weiterentwicklungen in den älteren Jahrgangsstufen. Es sind eben nur vier Feldspieler auf dem Parkett. Und erst wenn alle vier und der Keeper sich für Defensive UND Offensive verantwortlich zeigen und gemeinsam harmonieren entsteht wirkliche Futsal-Qualität. Dabei kommt es nicht einmal darauf an, dass die größten Talente im eigenen Kader stehen. Spieler, die klug, schlicht, engagiert und 100%ig zuverlässig die besprochene Aufgabe auf das Feld bringen und die Nebenspieler damit ideal gut aussehen lassen, können im Futsal enorme Wirkungen erzeugen. So wie Magnus am gestrigen Tage, dessen Aufgabe von ziemlich zentraler Bedeutung ist und die er erneut unaufgeregt und höchst zuverlässig erledigt. Nicht so auffällig wie manch Mitspieler. Aber präzise und effektiv. Im JFV-Kader haben nun also sichtbar einige Spieler die wesentlichen (Mindest-)Notwendigkeiten für gut anzuschauenden und erfolgreichen Futsal verinnerlicht und setzen dies auch um. Mit Wirkung: Überraschend klar und ohne Probleme für die Endrunde qualifiziert! Wir wollen ja hier derzeit nicht unnötig viel über die Spielweise verraten. Aber klar ist, dass wir uns mit der Leistung von gestern dort überhaupt nicht verstecken müssen. Wenn Jonni, Till und Maximilian an die teilweise überragenden Leistungen anschließen... . Wenn sich Kjell M. daran orientiert und weiter steigert... . Wenn Marvin, Aaron und Michel sich im Dienst der Mannschaft erneut gut dazu einfügen... . Wenn auf der Tribüne Baran, Kjell H., Fynn und Erik anfeuern und sich auch selbst weiter für Einsätze empfehlen und in Frage kommen... . Und wenn wir auf der Torwart-Position mit Lennard (gestern) und/oder Max konzentriert und stabil sind... . Dann macht es jedenfalls Spaß. Und warum sollte es nicht auch in zwei Wochen bei der Endrunde Spaß machen? Alles ist möglich!

Redakteur

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13. März 2020, 15:28

Bericht: Gute Standort-Bestimmung in Buchholz. Vierter Platz!

Vor der Zwischenrunde stand am Wochenende ein gut besetztes Turnier in Buchholz an. Eine echte Standort-Bestimmung, von der sich die Trainer wichtige Erkenntnisse erwarteten. Denn jetzt traf man erstmals in der Halle auch auf Top-Teams. Die bisherigen Leistungen im Futsal waren sehr durchwachsen und würden dafür sicher nicht reichen. Insbesondere in punkto Defensive, Durchsetzungswillen und Spieldisziplin. Die Jungs waren vorgewarnt ... aber nicht alle schienen es ernst genommen zu haben. Gleich im ersten Spiel nahm der LSK das JFV-Team prompt völlig auseinander. Mühelos spazierten die Lüneburger an den Grün-Blauen vorbei. Nachlässigkeiten, falsche Laufwege, ungenaues Passspiel ... hier wurde jetzt alles gnadenlos bestraft. Einzelne Spieler wehrten sich zwar etwas und konnten auch einige Offensivaktionen durchbringen (Jonni an den Pfosten). Aber insgesamt waren wir als Team mit dem 0:3 noch gut bedient. Im Futsal geht es eben "Ratz-Fatz", wenn elementare Dinge nicht umgesetzt werden (können). In der Kabine ging es danach trotz des mehr oder minder peinlichen Auftritts überraschend ruhig zu. Denn letztlich kam die Deutlichkeit gar nicht so ungelegen. Manchmal braucht es so eine Lektion bzw. harte Lehre. Und deutlicher konnte es ja Team und Spielern kaum vorgeführt werden, dass es so nicht reicht. Planmäßig kamen zudem nun zunächst zwei deutlich schwächere Gegner. Gute Gelegenheiten, es besser zu machen. Das schlechte Erlebnis abschütteln. In den Spielen und insbesondere bei einigen Spielern gab es dann auch eine sichtbare Steigerung. Allerdings mit der Einschränkung, dass es jeweils nur etwa sechs Minuten anhielt. Da legten die Grün-Blauen jeweils richtig los und erzielten tolle Tore. Der VfL Maschen lag schnell durch Tore von Jonni und Magnus 2:0 zurück. Heidenau bekam in den ersten fünf Minuten sogar gleich ein 0:4 "eingeschenkt". Magnus (3) und Jonni veredelten jeweils prima Offensivzüge. Till (3) und Maximilian (2) leisteten Vorarbeiten. Damit war man im Viertelfinale. OK. Aber nicht blenden lassen. Genau hingeschaut: Verschiedene Daten und Aspekte stimmten weiterhin nicht. Nach jeweils etwa sechs Minuten erzielten wir beispielsweise keine Tore mehr. Und das gegen eigentlich "tote" Gegner, die früh hoch zurücklagen. Auch verteidigten wir nachlässiger, spielten ungenauer, langsam oder hektisch, was zu hoher Fehlpassquote führte. Das brachte selbst diese Gegner noch zu Chancen, sodass Max bzw. Lennard eingreifen mussten. Wenn man es nüchtern betrachtete, war es über weite Strecken so weiter nicht hinreichend. Grund genug, es in der Kabine trotz der guten Resultate klar anzusprechen. Denn sonst wird spätestens der nächste starke Gegner dies erneut aufzeigen, ausnutzen und das Team gnadenlos abschießen. Und da hatten die Trainer jetzt aber nun gar keine Lust mehr d´rauf. Denn mit Güldenstern Stade kam eine Stützpunktschmiede und ein richtig heißer Turnierfavorit. Gut so! Jetzt zählt es! Welche Spieler haben nun verstanden, was GEMEINSAM zu tun ist? Und wer ist in der Lage und bereit dazu? Jetzt durfte man gespannt sein und es war natürlich auch im Coaching keine Zeit mehr für Kompromisse. Und siehe da. Jetzt war es Futsal!!! Stade dominierte zwar wie besprochen und erwartet, fand aber diesmal keinen JFVler mehr, an dem man mit Ball am Fuß einfach vorbeispazieren konnte. Till, Maximilian und Jonni bissen sich überragend rein. Magnus hielt die Kugel für eigenen Ballbesitz gut fest. Und wenn doch mal ein Schuss der Stader unter Bedrängnis zum Tor durchkam war Lennard sicher zur Stelle. Marvin und Aaron verschafften den Kollegen dann engagiert Entlastung und schmissen sich in jede Flugbahn. Je länger es lief desto mehr zeigte es bei Güldenstern Wirkung. Jetzt wurde es ein Spiel auf absoluter Augenhöhe und auch die JFVler starteten gefährliche Spielzüge. Wer jetzt trifft gewinnt! Lennard hält, Michel hat es auf dem Fuß und dann ist es Jonni, der einen prima Pass von Aaron zum Siegtreffer in den Stader Kasten schoss. Cool. Geht doch. Prompt waren die Top 4 des Turniers erreicht und - nehmen wir es vorweg - dort konnte der Eindruck aus dem Stade-Spiel auch gefestigt werden. Gegen den starken späteren Turniersieger Treubund Lüneburg verloren wir im Halbfinale zwar mit 0:2. Aber das war ein gutes Halbfinale mit offenem Ausgang in dem Treubund schon etwas stilsicherer und zielstrebiger wirkte. Die JFVler hatten aber Chancen zur Führung und zeigten auch nach dem Rückstand diesmal keine Auflösungserscheinungen. Im kleinen Finale kam man trotz Großchancenverhältnis von 4:1 nicht am Keeper vorbei. So blieb es beim 0:0. Im Penalty-Shoot-Out verwies der BFC die Grün-Blauen auf Platz 4. Vielleicht war durch die wenigen Wechsel langsam etwas die Puste für den letzten Kick im Abschluß ausgegangen. Aber alles ok. Gute Rückwärtsbewegung, Balleroberung, Ordnung und Offensivspiel. Das zählte. Kein Vergleich zur Vorrunde. Einige JFV-Spieler und Zusammensetzungen haben gezeigt, dass sie in der Lage und bereit sind, ein bzw. mehrere Futsalspiele über die ganze Distanz konstant zu spielen und auch gegen starke Gegner erfolgreich durchzubringen. Alle anderen können und müssen sich nun daran orientieren. Das Turnier brachte am Ende die erhofften wichtigen Erkenntnisse, für die nächsten Auftritte in der Kreismeisterschaft und welche JFV-Spieler nun (hoffentlich) dafür gewappnet sind. Samstag geht es um 10.30 Uhr in Luhdorf für ALLE weiter und dann geht es Mittags mit dem nominierten Turnierkader und Zuschauern zur Zwischenrunde (wieder) nach Buchholz.

Redakteur

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06. März 2020, 09:51

Bericht: Ticket für die Zwischenrunde gelöst.

Leider war die zweite Mannschaft des TVV Neu Wulmstorf nicht angetreten, so dass es in unserer Vorrunden-Gruppe nunmehr lediglich drei Spiele gab. In denen zeigte das JFV-Team erneut seine Fähigkeiten und Facetten. In alle Richtungen. Den Zuschauern wurde jede Art von Aktion und Unterhaltung geboten. Von: "richtig klasse" bis: "unterirrdisch". Überragender Höhepunkt war eine zuletzt im Training eingeübte Ecken-Variante. Schwierig aber sehr effektiv ... wenn man es denn hinbekommt. Das war höchst sehenswert als der Ball im Netz zappelte. Genauso sehenswert wie zahlreiche prima vorgetragene Angriffe in denen die Abläufe sauber durchgespielt wurden. Als Kritikpunkt verblieb da oft nur die mangelnde Verwertung der rausgespielten Großchancen. Trotzdem zeigte jeder Spieler und die Mannschaft da häufig, wie es geht und was möglich ist. Wenn, ja wenn, da nicht auch die andere Seite der Medaille vorgeführt worden wäre. Denn die tollen Szenen wechselten sich leider ab mit völlig "wilden" Phasen und Szenen, die überdies mehrfach zu höchst kuriosen Gegentoren führten. Dass sich die letzten drei Trainingseinheiten überwiegend mit den Aspekten der Defensivarbeit beschäftigt hatten, konnte man Aktionen und Stellungsspielen jedenfalls nicht unbedingt ansehen. Vielleicht lag es aber auch genau daran und braucht noch etwas Spielpraxis, um sich zu verinnerlichen. Heute bedeutete es aber zunächst, dass sich das Team ständig wieder selbst umschmiss, was man sich just prima herausgespielt hatte. So kam der VfL Maschen tatsächlich gänzlich ohne eigenes Zutun zum 1:1 Ausgleich, nachdem die Blau-Grünen zuvor ein regelrechtes Scheibenschießen veranstaltet hatten eher es Fynn war, der den Ball nach schöner Vorarbeit von Magnus einfach mal trocken mit der Pike ins Tor drosch. Endlich drin ... Knoten geplatzt... 3 Punkte... Denkste. Gegen Fleestedt schafften wir es dann sogar gleich zweimal, den Gegner wieder zurückzuholen und legten die Bälle erneut quasi selbst ins Nest. Nicht aber ohne zuvor jeweils eine Führung durch Jonni und Baran in bester Manier herausgespielt zu haben. Darunter die tolle Aktion nach einer Ecke. "Weeeeeltklasse", wie ein bekannter Fußball-Experte des Vereins sagen würde. Für die beiden unglaublichen Gegentore zum Endstand von 2:2 fehlten dagegen die Worte und waren allenfalls durch Wutausbrüche oder fassungsloses Kopf-Schütteln zu ersetzen. Dadurch konnten wir im letzten Spiel den Spitzenreiter Rosengarten nicht mehr abfangen. Trotzdem machte das Team es aber dort nochmal deutlich besser, zeigte das beste Spiel, zog es auch bis zum Ende durch und gewann verdient. Das Tor zum 1:0 durch Jonni war erneut prima herausgespielt und klar abgeschlossen. Gemessen an den Chancen hätte man sich ein höheres Ergebnis herausschießen können bzw. müssen. Aber dafür stand jetzt "die Null" hinten und man nahm sich nicht wieder selbst den Lohn sondern holte sich die drei Punkte. Mit dem zweiten Gruppenplatz qualifizierte sich das JFV-Team für die Zwischenrunde in 14 Tagen. Eine weitere Steigerung in Sachen Defensive, Konzentration und Chancennutzung vorausgesetzt wollen wir dort gerne auch den nächsten Schritt noch gehen.

Redakteur

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02. März 2020, 13:01

Bericht: Na, das war noch nicht so dufte!

Der erste Futsalauftritt der U13 am 14.12.2019 ließ noch viel Luft nach oben. Aber lieber stetig besser werden als gut starten und stetig abbauen. Also verlieren wir auch nicht zu viel Worte über dieses Turnier und halten vielmehr fest, dass trotz eines suboptimalen Spieltages nach oben noch alle Plätze erreichbar sind. Und das obwohl gleich der Turnierstart im wahrsten Sinne der Wörter "zum Vergessen" war. Im Training hatten die Spieler so viel gezeigt... und mit dem Anstoß war alles weg. Kein Wunder, dass das Team nicht nur den Anstoß verpatzte, sondern in der Folge auch das ganze Spiel und verdient gegen TVV Neu Wulmstorf II mit 0:2 verlor. Was war das denn? Sah aus als ob wir noch niemals gespielt geschweige denn trainiert hätten. Immerhin wurde es nach Kabinen-predigt besser. Maschen (7:1) und Fleestedt II (4:0) mussten es ausbaden. Auch die schnelle 2:0-Führung gegen Rosengarten sah gut aus. Doch der Schluss erinnerte noch mal kurz an das schlechte Spiel zu Beginn und Rosengarten kam durch zwei geradezu alberne Gegentore noch zum Ausgleich. Da haben also Spieler und Trainer noch eine Menge zu tun. Aber so ist das im Futsal. Bei den 2000ern hat es auch einige Jahre Fleiß und Ehrgeiz gebraucht ... aber dann schließlich sogar unter die Top-3 in Niedersachsen geführt. Also: Weiter geht`s!

Redakteur

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29. Januar 2020, 13:13

Bericht: Mit 3:0 aus dem Fußballjahr 2019 verabschiedet.

Das letzte Spiel des Jahres nimmt man gerne als positive Erinnerung in die Winterpause. So hatten wir auch auf dieses Spiel gegen FC Este 2012 hingearbeitet. Und das war keine leichte Aufgabe nach der bald 6-wöchigen Punktspielpause. Da musste man die Erwartungen an perfektem Spielverständnis schon etwas "im Dorf" lassen. Und dafür lösten es die JFVLer ohne Maximilian und Aaron durchweg gut. Insbesondere Wille und Engagement zeigte das Team über die ganzen 60 Minuten. Wenngleich nicht alles klappte; so war dies doch der wichtige Schlüssel für den Erfolg. Zunächst starteten wir bei (noch) Regen mit zwei Metall-Krachern. Kjell M. und Erik testeten rechten und linken Pfosten. Doch kurz darauf spielten die Grün-Blauen einen schönen Spielzug zu Ende. Jonni legte auf Kjell M. ab und der verwandelte trocken und platziert ins kurze Eck. 1:0. Doch fortan gestaltete sich das Match ausgeglichener. Der Zugriff auf die Gegenspieler ging etwas verloren und Este drängte vehement auf eine zählbare Veränderung des Ergebnisses. Da hatten Fynn, Marvin und Kjell H. jetzt richtig zu tun. Doch zweimal schien der Ausgleich Formsache, den Max aber mit zwei Glanzparaden verhinderte. Unsere Gegenstöße blieben zwar auch vielfach gefährlich. Gerade Michel und Kjell M. prüften ihre Gegenspieler regelmäßig. Der Halbzeitstand von 1:0 blieb jedoch stehen und war trügerisch. Solange wir nicht nachlegen wird Este an sich glauben und uns das Leben schwer machen. Aber wir konnten von der Bank ja noch gut nachlegen. Baran kam für den noch leicht kranken Fynn, Lennard sollte den Kasten genau so "zu Null" zu halten wie zuvor Max. Und mit Magnus kam der Strafraumknipser, dessen Torriecher wir jetzt gut gebrauchen konnten. Und so kam es. Kjell M. über links auf Magnus, der sich gekonnt um den Gegenspieler schlängelt und ansatzlos abzieht ... flach, lange Ecke, Tor. 2:0. Das klappte doch schon mal gut. Dennoch mussten Jonni und Till im Zentrum noch viele Kilometer abspulen, bevor sich die Gäste endgültig ergaben. Und auch Lennard hatte noch zwei Szenen, in denen er sich auszeichnen musste, um einen Anschlusstreffer zu verhindern. Aber dann machte Kjell M. erneut auf Vorarbeit von Jonni mit einem schön herausgespielten Treffer zum 3:0 "den Deckel" d´rauf. Nun war bei den Gästen der Glaube daran, heute etwas mitzunehmen, sichtlich abgekühlt. Die drei Punkte waren eingefahren. Es ging insbesondere darum trotzdem "zu Null" zu bleiben. Mit vereintem Bemühen wurde der Ehrentreffer der Moisburger Jungs verhindert und so war es für alle Spieler ein rundum gelungenes Resultat. Dieses sicherte den JFVlern zugleich Platz 3, da Buchholz beim 2:2 zwei Punkte in Hittfeld liegen lies. Und da zudem Liga-Favorit Neu Wulmstorf völlig überraschend in Fleestedt mit 1:2 unterlag bleibt die Tabelle für die Rückrunde interessant und einigermaßen zusammen. Im März 2020 geht es da weiter. Nun geht´s erstmal in die Hallen und zum Futsal.

Redakteur

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29. November 2019, 14:03

Bericht: Das Ergebnis (3:0) stimmt. Spiel unnötig schwer gemacht.

Bei strömendem Regen und tiefem Platz in Hittfeld wurde es ein hartes Stück Arbeit für alle Beteiligten. Ohne Maximilian, Fynn und Till fehlten erneut drei Spieler. Natürlich bedeutete das wieder Umstellungen. Aber nichts, was nicht jeder Spieler schon gespielt hätte und in der Spielordnung identisch zu den letzten guten Partien. Trotzdem wurden alle Aufgaben und die wichtigsten Spielansätze nochmal durchgesprochen. Etwa 18 Minuten schloss die Startneun auch nahtlos an die guten Eindrücke gegen Auetal und Rosengarten an. Gutes und schnelles Passspiel brachte die Grün-Blauen stets in Überzahl und insbesondere auf dem rechten Flügel gelangen Michel und Aaron mehrfach sehenswerte Durchbrüche. Die Führung wurde eine Frage der Zeit und kam dann auch umgehend. Nach guter Verlagerung auf links machte Kjell H. den richtigen Weg und steckte prima auf den einstartenden Kjell M. durch, der am Torwart vorbeiging und cool einschob. Sehenswert und gut gemacht. Ebenso das 2:0 bei dem Jonni und Magnus die zentrale Abwehr der Gastgeber so druckvoll bespielten, dass schließlich ein Abwehrspieler den Ball ins eigene Tor abprallen lassen musste. Auch sonstige Absprachen, wie z.B. Einwürfe, wurden gut umgesetzt. Trotz des miesen Wetters war für das JFV-Team alles für einen schönen Fußballsonntag angerichtet. Wenn, ja wenn... das Team auch so weiter gespielt hätte. Weshalb man aber den eingeschlagenen spielerisch guten Weg verließ und stattdessen individuell wieder auf "Kinder-Fußball" umgestellte? Unerklärlich. Die Quittung folgte jedenfalls prompt. Hittfeld kam in die Zweikämpfe und bekam genau das Spiel, was man sicher gerne haben wollte. Kampf- und körperbetont, Dribbling- und Lauf-duelle, ständig wechselnder Ballbesitz. Manch JFLler stieg plötzlich und unnötig darauf ein... und schon hatten die Gastgeber ein offenes Spiel erreicht und wir die Spielkontrolle verloren. Vorbei war es mit Ballpassagen und Torchancen. Stattdessen rieben wir uns in Unterzahl-, Dribbling- und Zweikampfszenen auf. Das Ergebnis kennen wir schon aus den Spielen in Fleestedt oder dem Pokalspiel gegen Auetal: Das können andere genauso gut oder besser als wir. Außerdem ist das "sau-anstrengend". Da den Hittfeldern aber noch die zählbaren Mittel fehlten oder Max und Marvin klären konnten, gingen wir immerhin mit 2:0 in die Pause. Die Vorausschau war jedoch ziemlich einfach: Machen wir da weiter und bekommen daraus einen Anschlusstreffer, kann und wird Hittfeld das Spiel kippen ... und wir bekommen ein Fleestedt dejá-vu. Spielen wir aber wieder gemeinsam Fußball, werden wir das Ergebnis spielend leicht ausbauen können. Zurück auf dem Platz entschied sich die Team zunächst für den Versuch dort weiterzumachen, wo man vor der Pause aufgehört hatte. Und wenn Max nicht einen Mega-Reflex bei einer 100%igen ausgepackt hätte ... wer weiß, wie das hier weitergegangen wäre. Das Spiel war im Vergleich zu den letzten beiden Partien mittlerweile grausam anzusehen ... aber ein Anschlusstreffer fiel glücklicherweise nicht. Und als die Puste und Kräfte zusehends nachließen besann sich das Team und fand nach und nach wieder zu einem besseren Spielansatz zurück. Die Fernschüsse wurden gefährlicher und sparten Kraft. Lennard - musste wegen der Personalnot heute als Feldspieler helfen - hatte gut zugehört und belebte den rechten Flügel wieder. Magnus machte Bälle besser fest und Kjell M. orientierte sich tiefer, sodass wir defensiv kaum mehr in Unterzahl gerieten. Nur den phasenweise völlig freistehenden linken Flügel mit Baran, Kjell H. oder Erik "verweigerten" die Grün-Blauen im Spielaufbau weiterhin. Doch dann machte Marvin damit Schluss, spielte eine Spieleröffnung schön auf den linken Flügel. Kjell H. konnte endlich mal mit Tempo auf EINEN Verteidiger zugehen. Spielend zog er vorbei und passte zur Mitte, wo Magnus dann auch prompt seine unnachahmliche Stärke ins Spiel bringen konnte. Mit dem Rücken zum Tor im 5-Meter-Raum. Ball gut abgeschirmt. Optionen in aller Ruhe geprüft. Dann umgedreht und dem Torwart durch die Beine gesteckt. 3:0. So einfach hätte es heute sein können und dann wäre auch ein viel höheres Ergebnis zu erzielen gewesen ... wenn, ja wenn, wir es lernen, akzeptieren und umsetzen zu spielen, was wir können und NICHT, was wir NICHT können. Die gute Nachricht: Gewonnen und nun wieder in den TOP 3. Da wollen wir hin ... und bleiben!

Redakteur

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29. November 2019, 14:01

Bericht: Gutes 6:1 mit erkennbaren Fortschritten.

Nun also gleich nochmal gegen den Pokalgegner vom Mittwoch, der personell noch etwas verstärkt angereist war. Doch diesmal traf Auetal auf eine JFV-Mannschaft, die von Beginn an wach war und sich spielerisch entwickelt zeigte bzw. mehr Zusammenspiel praktizierte als zuletzt. Und das zahlte sich gleich aus. Magnus, der als einziger im Pokalspiel keine Einsatzzeit hatte, nahm die Vorgabe an, zu zeigen, dass das ein Fehler der Trainer war und traf eiskalt auf Vorarbeit von Aaron und Michel zur frühen Führung. Auch Baran war nicht bereit, seinen Starteinsatz auf´s Spiel zu setzen und gab auf links mächtig Gas. Ebenso Fynn und Michel auf der rechten Seite. Maximilian ordnete gewohnt sicher und hatte mit Till zusammen das Zentrum im Griff. Wir machten so ziemlich alles besser als noch am Mittwoch und belegten den Gästetorhüter diesmal auch mit flachen Schüssen, was ihm deutlich mehr Schwierigkeiten bereiteten. Die extrem gut besetzte Bank scharte mit den Füssen, aber frühe Wechsel waren unnötig, da jeder auf dem Feld seine Aufgabe erfüllte und es als Team gut harmonierte. Als die Kräfte etwas schwanden konnten wir mit Jonni und Kjell natürlich stark nachlegen. Das war dann für den Gegner endgültig zuviel. Aaron bediente mit einem tollen Freistoß Jonni und Baran legte für Maximilian auf, sodass wir zur Pause auf 3:0 erhöhten. Es gab aber keinen Grund in der Halbzeit, daraus eine "Heldentat" zu machen. Die Mannschaft zeigte schlichtweg, was möglich ist und in ihr steckt, wenn jeder auch das umsetzt, was besprochen wird und das Zusammenspiel beherzigt. Ein guter zweiter Schritt in die Spur. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Jedenfalls wenn auch in der zweiten Hälfte daran angeschlossen wird und keiner anfängt in den Ego-Modus zu schalten. Und so kam es auch. Also fielen auch weitere Tore. Alle erneut per Flachschuss. Maximilian legte mit etwas Glück noch sein zweites Saisontor nach. Was aber noch viel bemerkenswerter dadurch wird, dass ein anschließender Arztbesuch ihm leider attestierte, dass er das ganze Spiel mit einem angebrochenen Arm absolviert hatte! Wahnsinn. Denn anmerken lies er sich im Spiel nichts. Was für eine Leistung, Einstellung und Willenskraft. Da wächst ein echter Fußball-Charakter heran. Nun allerdings erstmal kleine Pause und gute Besserung! Zurück zum Spiel: Auch Magnus stellte noch ein weiteres Mal seinen Torriecher zur Schau und verwandelte eine gute Hereingabe von Kjell H. im Stochermodus zum 5:0. Ehe die Gäste durch Stützpunktspieler Mati zum Ehrentreffer kamen. Ein 18 Meter-Kracher, der unhaltbar für Lennard einschlug. Ansonsten war der Spielgestalter der Gäste allerdings nahezu vollständig neutralisiert worden bzw. spätestens beim aufmerksamen Marvin für ihn Endstation. Der hatte neben einem sehr klugen Spielaufbau sogar noch die Energie für vereinzelte Vorstöße und verpasste einen eigenen Treffer nur knapp. So setzte dann eben Till den Schlusspunkt und vollstreckte die Vorarbeit von Kjell M. zum 6:1 Endstand. Schon am kommenden Dienstag geht es gegen Rosengarten weiter, wo wir die Chance haben, uns in der Tabelle ordentlich nach oben zu schieben. Das wird allerdings nur gelingen, wenn alle in der Art und Weise dort anschließen, wo wir nun im Heimspiel aufgehört haben. Als Vorbild und Ansporn dazu mag Maximilian dienen, der selbst mit Armbruch unbeeindruckt voranging und den es nun mal für ein paar Spiele zu ersetzen gilt.

Redakteur

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29. November 2019, 14:00

Bericht: Erster Schritt zurück in Spur. Mit 1:0 ins Pokalhalbfinale.

Unter den Augen von Robin, Marc-A. (2000er), Mika, Torben (95/96er) und auch sonst gut besuchter "Tribüne" bewies sich das Pokalspiel gegen die JSG Auetal/Brackel als nervliche Herausforderung. Außer Max waren nun alle Spieler wieder an Bord. Wenngleich nach Verletzungen natürlich noch nicht ganz voll da. Nach dem totalen Liga-Fehltritt am Wochen-

ende hatten aber ohnehin insbesondere alle anderen Spieler einiges gerade zu rücken. Und taten das auch. Es war zwar noch kein spielerisches "Feuerwerk". Insbesondere wenn es nicht gelang, Elemente des "Kinderfußballs" abzustellen. Verspielte, Ich-bezogene und zugleich langsame Einzelaktionen gegen eine Überzahl von teilweise körperlich robusten Gegnern werden sich im Jugendfußball zunehmend als hoffnungslos herausstellen und dies bedarf bei manchen noch der entsprechende Erkenntnis. Aber Einsatz und Wille waren schon mal deutlich besser. Auch das Miteinander bei der Balleroberung. Leider blieb ein früher Führungstreffer aus, der alles wohl erleichtert und Sicherheit zurückgegeben hätte. So entwickelte sich eine gefährliche Pokalatmosphäre. Die Grün-Blauen machten das Spiel, waren aktiver und mühten sich um die Führung. Jedoch immer mit der Gefahr in einen Konter zu laufen. In der ersten Halbzeit ließ die Defensive um Lennard, Marvin, Fynn und Aaron aber nichts zu und kurbelte zudem das Spiel immer wieder an. Doch spätestens der gute Keeper der Gäste oder der Pfosten waren Endstation. In der zweiten Hälfte entwickelte sich von Minute zu Minute ein Pokalkrimi. Die Offensivaktionen kamen der Führung immer näher. Doch Jonni, Kjell H., Till, Kjell M., Michel oder Baran verzweifelten allmählich beim Versuch, endlich die verdiente Führung herzustellen. Es war alles dabei. Pfosten, Latte, Glanzparaden, Pech, fehlende Cleverness etc. Zielsicher steuerte die Partie auf seinen Spannungshöhepunkt in Form eines 9m-Schießens zu. Doch es sollte sich sogar ein noch dramatischerer Schlussakkord einstellen. Zunächst kam, was kommen musste: Der Gast fuhr in der Schlussminute den einen befürchteten Konter, drang in den Strafraum vor und legte einen nahezu professionellen Sturz hin. Nicht unbedingt eine Schwalbe. Aber so stark hatte Marvin den Stürmer nun auch nicht getroffen. Überraschend kam der Pfiff dennoch nicht. Strafstoß. Nun also doch das Aus im Pokal trotz bester eigener Chancen. Das gibt es doch gar nicht! Und war auch wirklich nicht verdient. Aber wer fragt schon danach? Antwort: Lennard! Denn der blieb völlig cool. Der Plan des Schützen, den Ball hoch und hart in der Mitte zu versenken, wäre wohl bei 95% aller Torhüter aufgegangen. Doch Lennard blieb stehen, reagierte perfekt und hielt das Ding! Wahnsinn! Praktisch im Gegenzug entwischte Kjell M. auf Pass von Maximilian (oder?) der Gästeabwehr, ging (endlich) gradlinig auf das Tor zu und schoss (endlich) FLACH in Richtung der langen Ecke... drin! 1:0! Die Erleichterung und Begeisterung der Spieler und Zuschauer dürfte in ganz Borstel zu hören gewesen sein. Schöne Stimmung! Kurz darauf pfiff der Schiri das Spiel ab und das JFV-Team stand im Halbfinale. Immerhin schon mal eine Runde weiter als im letzten Jahr und ein erster Schritt zurück in die Spur. Ja, das glückliche Ende war auf Seiten des JFV. ABER ... "Glück" muss man sich eben auch immer ein Stück weit verdienen. Und anders als bei der Niederlage in Fleestedt hatte es sich das Team hier auch redlich verdient. Freitag werden wir trainieren und schon am Samstag erwarten wir kurioserweise den identischen Gegner im Liga-Spiel erneut in Borstel (11.00 Uhr). Natürlich wollen wir keine Revanche zulassen, sondern uns um eine weitere Verbesserung bemühen. Ex-JFVler sind zur Unterstützung wieder willkommen!

Redakteur

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04. November 2019, 16:03

Bericht: U13 nun doch mit Liga-Fehlstart.

Jetzt ist doch was los. War man nach drei Saisonspielen noch im (Mindest-)Soll, so sorgte die 1:2-Niederlage der U13 in Fleestedt nun doch für einen herben Fehlstart. Nicht so sehr die letztlich knappe Niederlage an sich ist ärgerlich. Sondern insbesondere die Art und Weise der Präsentation. Ja, wir hatten erhebliche Ausfälle. Das wussten wir vorher und wollten hier auf gar keinen Fall eine Ausrede suchen. Im Gegenteil. Es war eine prima Chance für jeden Einzelnen und für den Team-Charakter aus dieser Situation heraus zu zeigen, was man kann. Zumal sich der Gegner ganz sicher als nicht unüberwindbar erwies. Schließlich waren wir auf allen Positionen besetzt. Jeder kannte seine Aufgabe, seine Position und die Nebenleute. Es war auch nichts gefordert, was wir nicht längst gelernt und gespielt hatten. Folgerichtig ging es auch richtig gut los. Michel und Fynn gaben über rechts prima Gas, setzten sich durch und kamen mehrfach gut in die Box. Fynn sogar mit dem 1:0 auf dem Fuß. Über links genauso. Baran und Kjell H. brachten die Gegenspieler zum Schwitzen. Maximilian und Marvin wie gewohnt gut im Spiel. Lennard bekam nichts zu tun und Aaron sowie Erik bzw. Magnus kurbelten weiter an. Die Führung schien eine Frage der Zeit und kam auch prompt. Kjell H. ging mit Tempo in die Lücke und verwandelte frech aus spitzem Winkel. 1:0. Na also. Das sieht doch gut aus. Doch "Denk´ste". Es bleibt - selbst in der Nachbetrachtung - ein Rätsel, weshalb es nach etwa 12 oder 13 Minuten zum "Full Stop" unserer Mannschaft kam. Der Ausgleich durch einen abgefälschten Freistoß glich eher einem Betriebsunfall. Und selbst die Führung der Gastgeber musste noch als absolut glücklich und aufgrund der Überlegenheit sowie der noch anstehenden Spielzeit als unproblematisch eingestuft werden. Sofern denn das Team auch weitergespielt hätte. Doch das tat es eben nicht und es begann ein von beiden Seiten entsetzliches Fußballspiel. Sofern man angesichts, dass es sich immerhin um ein U13-Kreisligaspiel handelte, denn überhaupt noch von Fußball reden möchte. Die Gastgeber dürfen dabei immerhin für sich in Anspruch nehmen, um jeden Ball und Meter gelaufen zu sein sowie gekämpft zu haben, um sich so allmählich sowohl Spielanteile als auch die Führung zu verdienen. Unser Spiel dagegen zerlegte sich in neun Einzelteile, die nicht zusammen konnten oder wollten. Ungewöhnlich. Die gesamte Mannschaft vergaß kollektiv von einer Minute zur nächsten offenbar sämtliche Lerninhalte der letzten Jahre sowie die getroffenen Absprachen bzw. Aufgaben. Auch gedanklich wirkten es phasen- bzw. situationsweise plötzlich merkwürdig passiv bzw. abwesend. Vielleicht wünschte sich der eine oder andere nun doch lieber die fehlenden Mitspieler herbei statt selbst die Zügel in die Hand zu nehmen. Dabei war das Spiel doch eigentlich für jeden eine so prima Gelegenheit dafür. Es bleibt ohnehin in aller Regel auch ein Wunschdenken, dass es im Fußball einer alleine schon irgendwie richten wird. Dies zeigte dann auch die Hereinnahme des gerade erst wieder einigermaßen genesenden Till. Denn am Gesamtzustand änderte das auch nichts mehr. Sicherlich wäre trotz allem in der Schlussphase sogar der Ausgleich drin gewesen. Mehrfach scheiterten wir in aussichtsreicher oder sogar klarer Position. Aber es passte zur Entwicklung dieses Spiels, dass nun kein Ball mehr ins Tornetz zu bekommen war. Schon gar nicht ein Glücks- oder Zufallstreffer. Im Fazit steht also eine völlig unnötige Niederlage durch einen kollektiven Totaleinbruch. Nun gut. Immerhin kann sich davon wirklich niemand ausnehmen. Also nun erstmal alles und alle auf "Reset" und sich als Team zusammen an den Haaren aus dem "Sumpf" ziehen. Am Mittwoch besteht im Pokal eine gute Gelegenheit für den ersten Schritt.

Redakteur

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23. September 2019, 16:19

Bericht: Böse 0:5-Abfuhr verarbeiten.

Eine klare Niederlage gehörte sicher zu den möglichen Szenarien des anstehenden Spiels gegen den Aufstiegsaspiranten aus Neu Wulmstorf. Zumal wir uns ja nicht hinter einigeln, sondern unsere eigenen Siegchancen suchen wollten. Allerdings war uns bewusst, dass man in dieser Paarung auch eine Prise Spielglück benötigen wird. Dass wir davon dann überhaupt nichts abbekommen würden, war besonders bitter. So war insbesondere der Halbzeitstand von 0:3 in seiner Entstehung und Höhe auch darauf zurückzuführen und spiegelte sicher nicht eine entsprechende Überlegenheit der Gäste wider. Zunächst startete das Match ausgeglichen und fast wäre die überraschende Variante mit Erik in der Spitze aufgegangen als er die Hereingabe von Kjell M. freistehend mit vollem Risiko abnahm und nur knapp über das Tor zog. Nichts deutete bis Mitte der ersten Halbzeit auf ein klares Ergebnis hin. Doch dann zeigten uns die Gäste wie Effektivität funktioniert. Zunächst schlug ein Fernschuss unhaltbar in unserem Kasten ein. Bis zur Pause schoss der TVV dann noch genau zweimal gezielt auf unser Tor. Und traf. Unsere Offensiv-Aktionen dagegen verpufften ohne Treffer. Das hatten wir uns natürlich zur Halbzeit anders gewünscht. Noch dazu waren wir gerade im Defensivverhalten im Großen und Ganzen gut ins Spiel gekommen. Marvin, Kjell H., Fynn und Maximilian konnten sich behaupten. Speziell gegen die enorme körperliche Überlegenheit mancher TVV-Kicker. Auch weil Baran, Kjell M., Michel und Jonni ohne Ball ebenfalls gut mitarbeiteten. Das Spiel verlief daher längst nicht so klar, wie das Ergebnis vorgibt. Und dennoch kann es im Fußball manchmal nützlich sein, so ein Spiel dann auch richtig zu "verklatschen", statt sich eine knappe Niederlage schönreden und Realitäten verdrängen zu können. Denn so sehr das Ergebnis zur Halbzeit zwar nicht ins Bild passte, so wurde das Endergebnis spätestens mit den zweiten 30 Minuten doch mehr und mehr erklärbar und auch in der Höhe durchaus gerechtfertigt. Dies lag nicht etwa daran, dass uns der TVV schwindelig spielte oder wir Defensiv orientierungslos wirkten. Auch der eingewechselte Aaron warf sich gleich gut rein und gewann wie auch seine Kollegen viele Bälle und Zweikämpfe. Da wehrten wir uns schon. Umgekehrt jedoch konnten wir den gewonnenen Ballbesitz aber kaum einmal in eigene kreative und gefährliche Aktionen umsetzen. Viel zu häufig "verweigerten" wir besprochene spielerische Ansätze und probierten es mit hoffnungslosen Einzelaktionen. Gerne auch gegen mehrere Gegenspieler. Ganz zur Freude der TVV-Defensive, die solche Versuche konsequent und wenn nötig auch mit "Schmackes" unterband. Das machte dann auch noch richtig "aua". Es raubte zudem Kraft für sinnvolle Aktionen und kostete zusehends das letzte Selbstbewusstsein und die Überzeugung. Zwangsläufig hielt gegen Ende des Spiels die Defensive auch nicht mehr allen Angriffen stand und der gute Max musste sich in der Schlussphase noch zweimal geschlagen gegeben. Trotzdem können wir insbesondere aus der zweiten Halbzeit viel lernen und viele wichtige (Fußball-)Erfahrungen sammeln. Denn die Zeit, die uns manche Gegner lassen oder den individuellen Spielraum, der uns offensiv noch oft zugestanden wird, damit ist es spätestens auf dem Niveau des TVV vorbei. Das war eine gute Lektion, die wir nicht einfach "abhaken", sondern verarbeiten und für die zukünftige Entwicklung mitnehmen wollen und müssen.

Redakteur

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