Berichte                   

Lieber Eltern und Spieler des Jahrgangs 2007,

Liebe Leser,

 

 

zur Erklärung dieses Bereiches: Hier fanden früher die Spieler, Eltern, Vorstand und Freunde der Mannschaft in einem passwortgeschütztem Raum immer kurzfristig die aktuellsten Informationen. Später wurde dies so nicht mehr benötigt. Stattdessen enthält dieser Bereich heute überwiegend ein chronologisches Archiv von Berichten vergangener Spiele und "Taten", die sich im Laufe der Zeit gesammelt haben. Wer mag, kann da gerne mal durchblättern.          

                                                                                                                                                        

Es werden aber auch neue Berichte von der Startseite zum Nachlesen ergänzt bzw. hier archiviert. Weiterhin ist es auch möglich, dass "Gäste"  hier etwas eintragen oder mitteilen. Bitte habt aber Verständnis, dass jede Eingabe eine Freigabe-Abfrage durchläuft und insofern nicht automatisch veröffentlich wird. Wir wollen ja keinen Missbrauch!     

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29. Januar 2020, 13:13

Bericht: Mit 3:0 aus dem Fußballjahr 2019 verabschiedet.

Das letzte Spiel des Jahres nimmt man gerne als positive Erinnerung in die Winterpause. So hatten wir auch auf dieses Spiel gegen FC Este 2012 hingearbeitet. Und das war keine leichte Aufgabe nach der bald 6-wöchigen Punktspielpause. Da musste man die Erwartungen an perfektem Spielverständnis schon etwas "im Dorf" lassen. Und dafür lösten es die JFVLer ohne Maximilian und Aaron durchweg gut. Insbesondere Wille und Engagement zeigte das Team über die ganzen 60 Minuten. Wenngleich nicht alles klappte; so war dies doch der wichtige Schlüssel für den Erfolg. Zunächst starteten wir bei (noch) Regen mit zwei Metall-Krachern. Kjell M. und Erik testeten rechten und linken Pfosten. Doch kurz darauf spielten die Grün-Blauen einen schönen Spielzug zu Ende. Jonni legte auf Kjell M. ab und der verwandelte trocken und platziert ins kurze Eck. 1:0. Doch fortan gestaltete sich das Match ausgeglichener. Der Zugriff auf die Gegenspieler ging etwas verloren und Este drängte vehement auf eine zählbare Veränderung des Ergebnisses. Da hatten Fynn, Marvin und Kjell H. jetzt richtig zu tun. Doch zweimal schien der Ausgleich Formsache, den Max aber mit zwei Glanzparaden verhinderte. Unsere Gegenstöße blieben zwar auch vielfach gefährlich. Gerade Michel und Kjell M. prüften ihre Gegenspieler regelmäßig. Der Halbzeitstand von 1:0 blieb jedoch stehen und war trügerisch. Solange wir nicht nachlegen wird Este an sich glauben und uns das Leben schwer machen. Aber wir konnten von der Bank ja noch gut nachlegen. Baran kam für den noch leicht kranken Fynn, Lennard sollte den Kasten genau so "zu Null" zu halten wie zuvor Max. Und mit Magnus kam der Strafraumknipser, dessen Torriecher wir jetzt gut gebrauchen konnten. Und so kam es. Kjell M. über links auf Magnus, der sich gekonnt um den Gegenspieler schlängelt und ansatzlos abzieht ... flach, lange Ecke, Tor. 2:0. Das klappte doch schon mal gut. Dennoch mussten Jonni und Till im Zentrum noch viele Kilometer abspulen, bevor sich die Gäste endgültig ergaben. Und auch Lennard hatte noch zwei Szenen, in denen er sich auszeichnen musste, um einen Anschlusstreffer zu verhindern. Aber dann machte Kjell M. erneut auf Vorarbeit von Jonni mit einem schön herausgespielten Treffer zum 3:0 "den Deckel" d´rauf. Nun war bei den Gästen der Glaube daran, heute etwas mitzunehmen, sichtlich abgekühlt. Die drei Punkte waren eingefahren. Es ging insbesondere darum trotzdem "zu Null" zu bleiben. Mit vereintem Bemühen wurde der Ehrentreffer der Moisburger Jungs verhindert und so war es für alle Spieler ein rundum gelungenes Resultat. Dieses sicherte den JFVlern zugleich Platz 3, da Buchholz beim 2:2 zwei Punkte in Hittfeld liegen lies. Und da zudem Liga-Favorit Neu Wulmstorf völlig überraschend in Fleestedt mit 1:2 unterlag bleibt die Tabelle für die Rückrunde interessant und einigermaßen zusammen. Im März 2020 geht es da weiter. Nun geht´s erstmal in die Hallen und zum Futsal.

Redakteur

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07. Januar 2020, 15:51

2000er: Wieder trifft ein Höllenbergkicker entscheidend.

Nun hat auch der langjährige Kapitän der 2000er für das Bezirksligateam des MTV Borstel-Sangenstedt getroffen. Und das gleich im ersten Einsatz nach langer Verletzungspause! Kurz vor dem Ende zeigte Marc-A. als Joker seinen Torriecher und staubte mit dem Kopf zum 3:3-Ausgleich ab. Also entscheidend für den Punktgewinn in Meckelfeld. Schöne Geschichte. Aber auch irgendwie schon "normal". Denn mittlerweile haben alle Höllenbergkicker wie erwartet gezeigt, dass sie als Spitzenspieler der U19-Landesliga schnell und nahtlos in der Bezirksliga mithalten. Mehr als das. Denn mit Lukas, Marvin, Luca, Leon, Leo und nun auch Marc-A. haben sich jetzt bereits 6 (!) Spieler in die Torschützenliste eingetragen. Ein ziemlich entscheidender Beitrag daran, dass das Team in dieser Saison einen großen Tabellensprung in die Spitzengruppe der Liga gemacht hat. Wäre ohne die neun neuen JFVler dort vermutlich eine schwere Saison geworden. Daraus leitet sich nur ein kleiner Wermutstropfen ab: Schade, dass nicht noch mehr der letztjährigen U19-Kicker vom Auflaufen in der Bezirksliga aktiver überzeugt wurden. Kein Zweifel, dass auch langjährige Kicker und Leistungsträger wie z.B. Jakob, Janning, Hendrik, Marius oder Henry dort fußballerisch Akzente setzen würden. Robin zeigt das bei seinen Einsätzen im Kasten des TSV Winsen auch regelmäßig. Henry hat neulich erstmals im Bezirksligateam der SG Scharmbeck-Pattensen geholfen. Ein erster Schritt? Also: Weiter so! Macht Spaß, Euch zu beobachten. Vielleicht ja irgendwann nochmal alle im selben Trikot! Wäre doch was. Bis bald.

Redakteur

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29. November 2019, 14:03

Bericht: Das Ergebnis (3:0) stimmt. Spiel unnötig schwer gemacht.

Bei strömendem Regen und tiefem Platz in Hittfeld wurde es ein hartes Stück Arbeit für alle Beteiligten. Ohne Maximilian, Fynn und Till fehlten erneut drei Spieler. Natürlich bedeutete das wieder Umstellungen. Aber nichts, was nicht jeder Spieler schon gespielt hätte und in der Spielordnung identisch zu den letzten guten Partien. Trotzdem wurden alle Aufgaben und die wichtigsten Spielansätze nochmal durchgesprochen. Etwa 18 Minuten schloss die Startneun auch nahtlos an die guten Eindrücke gegen Auetal und Rosengarten an. Gutes und schnelles Passspiel brachte die Grün-Blauen stets in Überzahl und insbesondere auf dem rechten Flügel gelangen Michel und Aaron mehrfach sehenswerte Durchbrüche. Die Führung wurde eine Frage der Zeit und kam dann auch umgehend. Nach guter Verlagerung auf links machte Kjell H. den richtigen Weg und steckte prima auf den einstartenden Kjell M. durch, der am Torwart vorbeiging und cool einschob. Sehenswert und gut gemacht. Ebenso das 2:0 bei dem Jonni und Magnus die zentrale Abwehr der Gastgeber so druckvoll bespielten, dass schließlich ein Abwehrspieler den Ball ins eigene Tor abprallen lassen musste. Auch sonstige Absprachen, wie z.B. Einwürfe, wurden gut umgesetzt. Trotz des miesen Wetters war für das JFV-Team alles für einen schönen Fußballsonntag angerichtet. Wenn, ja wenn... das Team auch so weiter gespielt hätte. Weshalb man aber den eingeschlagenen spielerisch guten Weg verließ und stattdessen individuell wieder auf "Kinder-Fußball" umgestellte? Unerklärlich. Die Quittung folgte jedenfalls prompt. Hittfeld kam in die Zweikämpfe und bekam genau das Spiel, was man sicher gerne haben wollte. Kampf- und körperbetont, Dribbling- und Lauf-duelle, ständig wechselnder Ballbesitz. Manch JFLler stieg plötzlich und unnötig darauf ein... und schon hatten die Gastgeber ein offenes Spiel erreicht und wir die Spielkontrolle verloren. Vorbei war es mit Ballpassagen und Torchancen. Stattdessen rieben wir uns in Unterzahl-, Dribbling- und Zweikampfszenen auf. Das Ergebnis kennen wir schon aus den Spielen in Fleestedt oder dem Pokalspiel gegen Auetal: Das können andere genauso gut oder besser als wir. Außerdem ist das "sau-anstrengend". Da den Hittfeldern aber noch die zählbaren Mittel fehlten oder Max und Marvin klären konnten, gingen wir immerhin mit 2:0 in die Pause. Die Vorausschau war jedoch ziemlich einfach: Machen wir da weiter und bekommen daraus einen Anschlusstreffer, kann und wird Hittfeld das Spiel kippen ... und wir bekommen ein Fleestedt dejá-vu. Spielen wir aber wieder gemeinsam Fußball, werden wir das Ergebnis spielend leicht ausbauen können. Zurück auf dem Platz entschied sich die Team zunächst für den Versuch dort weiterzumachen, wo man vor der Pause aufgehört hatte. Und wenn Max nicht einen Mega-Reflex bei einer 100%igen ausgepackt hätte ... wer weiß, wie das hier weitergegangen wäre. Das Spiel war im Vergleich zu den letzten beiden Partien mittlerweile grausam anzusehen ... aber ein Anschlusstreffer fiel glücklicherweise nicht. Und als die Puste und Kräfte zusehends nachließen besann sich das Team und fand nach und nach wieder zu einem besseren Spielansatz zurück. Die Fernschüsse wurden gefährlicher und sparten Kraft. Lennard - musste wegen der Personalnot heute als Feldspieler helfen - hatte gut zugehört und belebte den rechten Flügel wieder. Magnus machte Bälle besser fest und Kjell M. orientierte sich tiefer, sodass wir defensiv kaum mehr in Unterzahl gerieten. Nur den phasenweise völlig freistehenden linken Flügel mit Baran, Kjell H. oder Erik "verweigerten" die Grün-Blauen im Spielaufbau weiterhin. Doch dann machte Marvin damit Schluss, spielte eine Spieleröffnung schön auf den linken Flügel. Kjell H. konnte endlich mal mit Tempo auf EINEN Verteidiger zugehen. Spielend zog er vorbei und passte zur Mitte, wo Magnus dann auch prompt seine unnachahmliche Stärke ins Spiel bringen konnte. Mit dem Rücken zum Tor im 5-Meter-Raum. Ball gut abgeschirmt. Optionen in aller Ruhe geprüft. Dann umgedreht und dem Torwart durch die Beine gesteckt. 3:0. So einfach hätte es heute sein können und dann wäre auch ein viel höheres Ergebnis zu erzielen gewesen ... wenn, ja wenn, wir es lernen, akzeptieren und umsetzen zu spielen, was wir können und NICHT, was wir NICHT können. Die gute Nachricht: Gewonnen und nun wieder in den TOP 3. Da wollen wir hin ... und bleiben!

Redakteur

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29. November 2019, 14:02

Bericht: Mit 6:2 in Tötensen sind Top 3-Plätze wieder in Sicht.

Der Gastgeber schaltete von Beginn an in einen forschen Gang. Ehe wir die Gedanken so richtig geordnet hatten, musste Max den Ball schon aus dem Netz holen. Früher Rückstand. Na, das geht ja gut los. Rosengarten lief weiter mit drei Spitzen und in Überzahl auf unsere Abwehr. Wurde allerdings fortan besser gestoppt ehe sich Till dann etwas weiter zurück-fallen ließ und wir ins Spiel fanden. Jetzt zeigte sich, dass das Team aus dem Horrorspiel gegen Fleestedt gelernt hatte und allmählich engagiert und spielerisch ins Spiel fand. Prompt schwammen die Rot-Weißen gewaltig. Der Ausgleich bahnte sich an. Magnus und Baran knallten an die Latte. Michel spielte "Katz und Maus" auf seiner Seite und schließlich brach Baran erneut durch und zog flach ins lange Eck ab... 1:1 (13. Min.). Das Spiel ging gut hin und her und an der Seitenlinie wurde nach einer Schwachstelle der Gastgeber gesucht. Und tatsächlich bot sich eine total offene Flanke an. Man hatte sich im Zentrum eng an Magnus gehängt und lies sich zudem durch die nun tiefer agierenden Till und Jonni weit rauslocken. Also bekam Kjell M. zu seiner Einwechslung (20. Min.) klare Instruktionen mit Spezialauftrag ... UND ... hielt sich dran. Keine Minute später stellte er die 2:1-Führung her. Und das diskret geplante Vorhaben bekam der Gastgeber erst in den Griff als Kjell M. in lediglich 8 Minuten bis zur 28. Minute einen lupenreinen Hattrick hingelegt und den Halbzeitstand von 4:1 hergestellt hatte. Immer flach. Immer beherzt. Immer nach guter Balleroberung und Vorarbeit des Teams. Zur Halbzeit wurde Rosengarten anders eingestellt, agierte etwas tiefer. Nun war bei uns Magnus wieder im Sturmzentrum und wir verlegten die Angriffe auf die Flügel. Vor allem aber waren wir viel besser an den Gegenspielern dran und in der Balleroberung klarer. Fynn, Aaron und Marvin hatten es somit viel leichter. Es kam nun nicht mehr zu Überzahlsituationen. Wir eroberten die Bälle früher und besser, sodass auch Till und Jonni nicht mehr die ganz langen Wege machen mussten und sich selbst auch besser in eigene Angriffe und als Ballverteiler einschalten konnten. Und so entwickelten sich prima Ballpassagen und Spielzüge. Lediglich im Abschluss brachten wir gute Ansätze nicht ganz zum Ende oder scheiterten am wirklich ausnehmend starken Keeper. So zeigte gerade Eric immer wieder, dass er nicht lange fackelt. Hatte aber Pech im Abschluss. Auch Kjell H. leitete aussichtsreiche Gelegenheiten ein. Vergeblich. Wirksame Gegenangriffe mit Torchancen für die Gastgeber gab es kaum noch. Nur in der 40. Minute führte ein Missverständnis unserer Defensive zu einem trockenem Abschluss, den Max passieren lassen musste. So was kommt vor. Kurz darauf musste Max nochmal einen Flachschuss entschärfen. Danach war Ruhe. Und weil wir es weiterhin nicht verstanden "normale" Tore zu verwandeln, wurden die Zuschauer zum Ende hin noch mit zwei Treffern der Marke "Tor des Monats" entschädigt. Nach einer abgewehrten Ecke hämmerte Aaron aus 14 Metern den Ball mit links in den linken Giebel (54. Min.). Und nur drei Minuten später drosch Jonni einen Freistoß sogar aus etwa 20 Metern auf genau die identische Stelle. Tolle Tore. Aber so etwas funktioniert in aller Regel nur dann, wenn zuvor das ganze Team einen guten Job gemacht und solche Dinge als i-Tüpfelchen oben d´rauf gelegt werden. Insgesamt eine gute und vor allem disziplinierte Mannschaftsleistung in der jeder Spieler die besprochenen Aufgaben umsetzte, was dann automatisch das ganze Spiel und jeden einzelne Spieler besser aussehen lässt. Es steht zu hoffen, dass diese Lektion nun gelernt und weiter umgesetzt wird. Am Sonntag geht es in Hittfeld weiter. Die Top-3-Plätze sind wieder in Sichtweite.

Redakteur

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29. November 2019, 14:01

Bericht: Gutes 6:1 mit erkennbaren Fortschritten.

Nun also gleich nochmal gegen den Pokalgegner vom Mittwoch, der personell noch etwas verstärkt angereist war. Doch diesmal traf Auetal auf eine JFV-Mannschaft, die von Beginn an wach war und sich spielerisch entwickelt zeigte bzw. mehr Zusammenspiel praktizierte als zuletzt. Und das zahlte sich gleich aus. Magnus, der als einziger im Pokalspiel keine Einsatzzeit hatte, nahm die Vorgabe an, zu zeigen, dass das ein Fehler der Trainer war und traf eiskalt auf Vorarbeit von Aaron und Michel zur frühen Führung. Auch Baran war nicht bereit, seinen Starteinsatz auf´s Spiel zu setzen und gab auf links mächtig Gas. Ebenso Fynn und Michel auf der rechten Seite. Maximilian ordnete gewohnt sicher und hatte mit Till zusammen das Zentrum im Griff. Wir machten so ziemlich alles besser als noch am Mittwoch und belegten den Gästetorhüter diesmal auch mit flachen Schüssen, was ihm deutlich mehr Schwierigkeiten bereiteten. Die extrem gut besetzte Bank scharte mit den Füssen, aber frühe Wechsel waren unnötig, da jeder auf dem Feld seine Aufgabe erfüllte und es als Team gut harmonierte. Als die Kräfte etwas schwanden konnten wir mit Jonni und Kjell natürlich stark nachlegen. Das war dann für den Gegner endgültig zuviel. Aaron bediente mit einem tollen Freistoß Jonni und Baran legte für Maximilian auf, sodass wir zur Pause auf 3:0 erhöhten. Es gab aber keinen Grund in der Halbzeit, daraus eine "Heldentat" zu machen. Die Mannschaft zeigte schlichtweg, was möglich ist und in ihr steckt, wenn jeder auch das umsetzt, was besprochen wird und das Zusammenspiel beherzigt. Ein guter zweiter Schritt in die Spur. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Jedenfalls wenn auch in der zweiten Hälfte daran angeschlossen wird und keiner anfängt in den Ego-Modus zu schalten. Und so kam es auch. Also fielen auch weitere Tore. Alle erneut per Flachschuss. Maximilian legte mit etwas Glück noch sein zweites Saisontor nach. Was aber noch viel bemerkenswerter dadurch wird, dass ein anschließender Arztbesuch ihm leider attestierte, dass er das ganze Spiel mit einem angebrochenen Arm absolviert hatte! Wahnsinn. Denn anmerken lies er sich im Spiel nichts. Was für eine Leistung, Einstellung und Willenskraft. Da wächst ein echter Fußball-Charakter heran. Nun allerdings erstmal kleine Pause und gute Besserung! Zurück zum Spiel: Auch Magnus stellte noch ein weiteres Mal seinen Torriecher zur Schau und verwandelte eine gute Hereingabe von Kjell H. im Stochermodus zum 5:0. Ehe die Gäste durch Stützpunktspieler Mati zum Ehrentreffer kamen. Ein 18 Meter-Kracher, der unhaltbar für Lennard einschlug. Ansonsten war der Spielgestalter der Gäste allerdings nahezu vollständig neutralisiert worden bzw. spätestens beim aufmerksamen Marvin für ihn Endstation. Der hatte neben einem sehr klugen Spielaufbau sogar noch die Energie für vereinzelte Vorstöße und verpasste einen eigenen Treffer nur knapp. So setzte dann eben Till den Schlusspunkt und vollstreckte die Vorarbeit von Kjell M. zum 6:1 Endstand. Schon am kommenden Dienstag geht es gegen Rosengarten weiter, wo wir die Chance haben, uns in der Tabelle ordentlich nach oben zu schieben. Das wird allerdings nur gelingen, wenn alle in der Art und Weise dort anschließen, wo wir nun im Heimspiel aufgehört haben. Als Vorbild und Ansporn dazu mag Maximilian dienen, der selbst mit Armbruch unbeeindruckt voranging und den es nun mal für ein paar Spiele zu ersetzen gilt.

Redakteur

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29. November 2019, 14:00

Bericht: Erster Schritt zurück in Spur. Mit 1:0 ins Pokalhalbfinale.

Unter den Augen von Robin, Marc-A. (2000er), Mika, Torben (95/96er) und auch sonst gut besuchter "Tribüne" bewies sich das Pokalspiel gegen die JSG Auetal/Brackel als nervliche Herausforderung. Außer Max waren nun alle Spieler wieder an Bord. Wenngleich nach Verletzungen natürlich noch nicht ganz voll da. Nach dem totalen Liga-Fehltritt am Wochen-

ende hatten aber ohnehin insbesondere alle anderen Spieler einiges gerade zu rücken. Und taten das auch. Es war zwar noch kein spielerisches "Feuerwerk". Insbesondere wenn es nicht gelang, Elemente des "Kinderfußballs" abzustellen. Verspielte, Ich-bezogene und zugleich langsame Einzelaktionen gegen eine Überzahl von teilweise körperlich robusten Gegnern werden sich im Jugendfußball zunehmend als hoffnungslos herausstellen und dies bedarf bei manchen noch der entsprechende Erkenntnis. Aber Einsatz und Wille waren schon mal deutlich besser. Auch das Miteinander bei der Balleroberung. Leider blieb ein früher Führungstreffer aus, der alles wohl erleichtert und Sicherheit zurückgegeben hätte. So entwickelte sich eine gefährliche Pokalatmosphäre. Die Grün-Blauen machten das Spiel, waren aktiver und mühten sich um die Führung. Jedoch immer mit der Gefahr in einen Konter zu laufen. In der ersten Halbzeit ließ die Defensive um Lennard, Marvin, Fynn und Aaron aber nichts zu und kurbelte zudem das Spiel immer wieder an. Doch spätestens der gute Keeper der Gäste oder der Pfosten waren Endstation. In der zweiten Hälfte entwickelte sich von Minute zu Minute ein Pokalkrimi. Die Offensivaktionen kamen der Führung immer näher. Doch Jonni, Kjell H., Till, Kjell M., Michel oder Baran verzweifelten allmählich beim Versuch, endlich die verdiente Führung herzustellen. Es war alles dabei. Pfosten, Latte, Glanzparaden, Pech, fehlende Cleverness etc. Zielsicher steuerte die Partie auf seinen Spannungshöhepunkt in Form eines 9m-Schießens zu. Doch es sollte sich sogar ein noch dramatischerer Schlussakkord einstellen. Zunächst kam, was kommen musste: Der Gast fuhr in der Schlussminute den einen befürchteten Konter, drang in den Strafraum vor und legte einen nahezu professionellen Sturz hin. Nicht unbedingt eine Schwalbe. Aber so stark hatte Marvin den Stürmer nun auch nicht getroffen. Überraschend kam der Pfiff dennoch nicht. Strafstoß. Nun also doch das Aus im Pokal trotz bester eigener Chancen. Das gibt es doch gar nicht! Und war auch wirklich nicht verdient. Aber wer fragt schon danach? Antwort: Lennard! Denn der blieb völlig cool. Der Plan des Schützen, den Ball hoch und hart in der Mitte zu versenken, wäre wohl bei 95% aller Torhüter aufgegangen. Doch Lennard blieb stehen, reagierte perfekt und hielt das Ding! Wahnsinn! Praktisch im Gegenzug entwischte Kjell M. auf Pass von Maximilian (oder?) der Gästeabwehr, ging (endlich) gradlinig auf das Tor zu und schoss (endlich) FLACH in Richtung der langen Ecke... drin! 1:0! Die Erleichterung und Begeisterung der Spieler und Zuschauer dürfte in ganz Borstel zu hören gewesen sein. Schöne Stimmung! Kurz darauf pfiff der Schiri das Spiel ab und das JFV-Team stand im Halbfinale. Immerhin schon mal eine Runde weiter als im letzten Jahr und ein erster Schritt zurück in die Spur. Ja, das glückliche Ende war auf Seiten des JFV. ABER ... "Glück" muss man sich eben auch immer ein Stück weit verdienen. Und anders als bei der Niederlage in Fleestedt hatte es sich das Team hier auch redlich verdient. Freitag werden wir trainieren und schon am Samstag erwarten wir kurioserweise den identischen Gegner im Liga-Spiel erneut in Borstel (11.00 Uhr). Natürlich wollen wir keine Revanche zulassen, sondern uns um eine weitere Verbesserung bemühen. Ex-JFVler sind zur Unterstützung wieder willkommen!

Redakteur

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11. November 2019, 13:42

2000er: Mit den JFVlern stürmt Borstel die Tabellenspitze.

Da die U13 nicht spielte, war Zeit zu schauen, was die anderen Höllenbergkicker so treiben: In Borstel wird es so allmählich Zeit, die Saisonziele zu korrigieren und an die Bedingungen und Vorhersagen anzupassen. Das Bezirksligateam profitiert wie prognostiziert über alle Maßen von der langjährigen JFV-Arbeit im Jugendbereich. Allein (leider nur) acht Spieler der letztjährigen U19 verschaffen dem Kader eine in der Liga wohl einzigartige Breite auf hohem Niveau. Vermeintlich schwerwiegende Ausfälle werden so ständig adäquat kompensiert. Die letztjährigen U19-Landesliga-Vizemeister und Bezirkspokalsieger können wie erwartet selbstverständlich nahtlos in der Bezirksliga mitspielen und setzten nicht selten auch bereits entscheidende Akzente. Gegen den (allerdings wirklich erschreckend schwachen) Gast aus Celle erzielte Lukas gleich zwei Tore zum 3:1 Endstand. Den Führungstreffer erzielte zudem JFV-Gewächs Mika. Auch Timo überzeugte über 90 Minuten durch hohe Passsicherheit im Spielaufbau und nahezu fehlerfreies Abwehrverhalten auf seiner rechten Seite. Luis war nach zuvor zwei siegreichen Startelf-Einsätzen wieder rausrotiert worden, Leon kam erst spät und Marvin half beim 1:1 gegen Jesteburg in der Reserve (Kreisliga) aus. Leo, Marc, Luca sowie Matteo fehlten noch verletzt oder abwesend. Das allein unterstreicht, über welch Potenzial und Breite der Kader in Borstel derzeit verfügt. Da kann man es der Liga über die Saison enorm schwer machen. Und da alle ehemaligen JFVLer im Team solche Tabellenregionen gewohnt sind, ist die Tabellenspitze auch kein "Unfall". Mal sehen, ob man es annimmt und verteidigt. Robins Winsener lassen derzeit jedenfalls schon langsam den Kontakt abbrechen. Beim 2:2 gegen Soltau stand er allerdings wie zuletzt wegen interner Rotationsabsprache nicht im Kasten. Wird Zeit, dass sich das wieder ändert. Auch Marius musste in der U19-Landesliga mit seinen Stellern den Kontakt zur Spitze erstmal abbrechen lassen. Allerdings traf er selbst immerhin beim unglücklichen 3:4 im Spitzenspiel gegen Staleke ins Tor. Besser in Tritt kommen dagegen zunehmend Jakob, Janning und Steve. Gewannen 4:2. War allerdings auch eine "Frage der Ehre"... schliesslich kam der Gegner aus ... Buchholz (eben für jeden 2000er eine gute Extra-Motivation ;-)). Und: am Wochenende kam auch Ex-JFV-Torjäger Mahmoud endlich mal wieder zum Startelfeinsatz in Maschen. Wurde ja auch Zeit ... Läuft also gut! Weiter so an alle! Und bis bald.

Redakteur

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04. November 2019, 16:03

Bericht: U13 nun doch mit Liga-Fehlstart.

Jetzt ist doch was los. War man nach drei Saisonspielen noch im (Mindest-)Soll, so sorgte die 1:2-Niederlage der U13 in Fleestedt nun doch für einen herben Fehlstart. Nicht so sehr die letztlich knappe Niederlage an sich ist ärgerlich. Sondern insbesondere die Art und Weise der Präsentation. Ja, wir hatten erhebliche Ausfälle. Das wussten wir vorher und wollten hier auf gar keinen Fall eine Ausrede suchen. Im Gegenteil. Es war eine prima Chance für jeden Einzelnen und für den Team-Charakter aus dieser Situation heraus zu zeigen, was man kann. Zumal sich der Gegner ganz sicher als nicht unüberwindbar erwies. Schließlich waren wir auf allen Positionen besetzt. Jeder kannte seine Aufgabe, seine Position und die Nebenleute. Es war auch nichts gefordert, was wir nicht längst gelernt und gespielt hatten. Folgerichtig ging es auch richtig gut los. Michel und Fynn gaben über rechts prima Gas, setzten sich durch und kamen mehrfach gut in die Box. Fynn sogar mit dem 1:0 auf dem Fuß. Über links genauso. Baran und Kjell H. brachten die Gegenspieler zum Schwitzen. Maximilian und Marvin wie gewohnt gut im Spiel. Lennard bekam nichts zu tun und Aaron sowie Erik bzw. Magnus kurbelten weiter an. Die Führung schien eine Frage der Zeit und kam auch prompt. Kjell H. ging mit Tempo in die Lücke und verwandelte frech aus spitzem Winkel. 1:0. Na also. Das sieht doch gut aus. Doch "Denk´ste". Es bleibt - selbst in der Nachbetrachtung - ein Rätsel, weshalb es nach etwa 12 oder 13 Minuten zum "Full Stop" unserer Mannschaft kam. Der Ausgleich durch einen abgefälschten Freistoß glich eher einem Betriebsunfall. Und selbst die Führung der Gastgeber musste noch als absolut glücklich und aufgrund der Überlegenheit sowie der noch anstehenden Spielzeit als unproblematisch eingestuft werden. Sofern denn das Team auch weitergespielt hätte. Doch das tat es eben nicht und es begann ein von beiden Seiten entsetzliches Fußballspiel. Sofern man angesichts, dass es sich immerhin um ein U13-Kreisligaspiel handelte, denn überhaupt noch von Fußball reden möchte. Die Gastgeber dürfen dabei immerhin für sich in Anspruch nehmen, um jeden Ball und Meter gelaufen zu sein sowie gekämpft zu haben, um sich so allmählich sowohl Spielanteile als auch die Führung zu verdienen. Unser Spiel dagegen zerlegte sich in neun Einzelteile, die nicht zusammen konnten oder wollten. Ungewöhnlich. Die gesamte Mannschaft vergaß kollektiv von einer Minute zur nächsten offenbar sämtliche Lerninhalte der letzten Jahre sowie die getroffenen Absprachen bzw. Aufgaben. Auch gedanklich wirkten es phasen- bzw. situationsweise plötzlich merkwürdig passiv bzw. abwesend. Vielleicht wünschte sich der eine oder andere nun doch lieber die fehlenden Mitspieler herbei statt selbst die Zügel in die Hand zu nehmen. Dabei war das Spiel doch eigentlich für jeden eine so prima Gelegenheit dafür. Es bleibt ohnehin in aller Regel auch ein Wunschdenken, dass es im Fußball einer alleine schon irgendwie richten wird. Dies zeigte dann auch die Hereinnahme des gerade erst wieder einigermaßen genesenden Till. Denn am Gesamtzustand änderte das auch nichts mehr. Sicherlich wäre trotz allem in der Schlussphase sogar der Ausgleich drin gewesen. Mehrfach scheiterten wir in aussichtsreicher oder sogar klarer Position. Aber es passte zur Entwicklung dieses Spiels, dass nun kein Ball mehr ins Tornetz zu bekommen war. Schon gar nicht ein Glücks- oder Zufallstreffer. Im Fazit steht also eine völlig unnötige Niederlage durch einen kollektiven Totaleinbruch. Nun gut. Immerhin kann sich davon wirklich niemand ausnehmen. Also nun erstmal alles und alle auf "Reset" und sich als Team zusammen an den Haaren aus dem "Sumpf" ziehen. Am Mittwoch besteht im Pokal eine gute Gelegenheit für den ersten Schritt.

Redakteur

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30. September 2019, 10:43

News: Ein prima Wochenende für Höllenbergkicker.

Unter den Augen von Robin, Marc-A. und Luis machte nicht nur die U13 ein prima Spiel (siehe Top 2). Auch die ehemaligen JFVler taten es ihnen gleich. Und wie! Als wenn es einen Beweis für die auf dieser Seite aufgestellte These (siehe Top 6) bedurft hätte, wurde diese am Wochenende unterstrichen. Beim Bezirksliga-Derby der Herren gegen Scharmbeck/Patt. standen erstmals vier Spieler der letztjährigen U19 in der Startelf des MTV Borstel/S.. Und zeigten (natürlich), dass das kein Fehler ist. Im Gegenteil. Beim phasenweise besten Saison-spiel gegen ein Spitzenteam hielten Timo und Lukas auf schwierigen Positionen stand. Luca und Leo erzielten zudem die zwei Tore zur wichtigen 2:1-Führung ehe mit Mika ein weiterer Ex-JFVler den überraschenden 3:1-Endstand herstellte. Marvin wurde noch eingewechselt. Da Timo im Prinzip auf der für ihn eigentlich "falschen" Seite spielte, blieb er weitgehend defensiv gebunden. Seine Stärken in der zusätzlichen Vorwärtsbewegung über rechts blieben (noch) ungenutzt. Da freut man sich doch schon auf den Einstieg von Leon, der seinen Bänderriss überwunden hat und sicher gerne nach links geht. Wenn man sich dort traut, könnte die dynamische U19-Landesliga-Flügelzange sowie deren torgefährlichen Ecken dann bald in Borstel wieder zu sehen sein. Auch Robin bewies erneut, dass das Märchen vom "schwierigen Übergang in den Herrenbereich" auch beim letzten "Experten" allmählich ausgesungen sein sollte. Er stand beim TSV Winsen erneut im Kasten, erlebte den vierten Sieg in Folge und blieb ohne Gegentor. Stammspieler einer Landesligaspitzenmannschaft der U19, die an die Tür zur Niedersachsenliga kratzte bzw. im Futsal dort oben mitspielte können selbstverständlich problemlos in Bezirks- und Kreisligateams des Herrenbereichs eingesetzt werden und dort auch sehr schnell zuverlässige Leistungen bringen. Das ist also keine Überraschung, sondern eine Selbstverständlichkeit. Insbesondere weil sich in der Regel die Ausbildung im heutigen Jugendfußball weiter entwickelt hat und viel intensiver ist als dies vor Jahren oder Jahrzehnten noch der Fall war. Insofern ist das Potenzial der letztjährigen U19 noch gar nicht ausgeschöpft, wenn man bedenkt welche langjährigen Leistungsträger und Stammspieler, wie z.B. Henry, Jakob, Hendrik, Marius, Marc - um nur einige zu nennen - derzeit nicht mal (richtig) Fußball bzw. noch U19 spielen. Und wie z.B. Janning, der es auch derzeit ruhig angehen lässt ;-) ... aber immerhin an diesem Wochenende "nebenbei" in der 1. Kreisklasse für Winsen II zum 4:2-Sieg genetzt hat. Also, Männer, macht nicht zu lange "Pause". Da sind noch viele gute oder noch bessere Wochenenden für Höllenbergkicker drin.

Redakteur

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23. September 2019, 16:19

Bericht: Böse 0:5-Abfuhr verarbeiten.

Eine klare Niederlage gehörte sicher zu den möglichen Szenarien des anstehenden Spiels gegen den Aufstiegsaspiranten aus Neu Wulmstorf. Zumal wir uns ja nicht hinter einigeln, sondern unsere eigenen Siegchancen suchen wollten. Allerdings war uns bewusst, dass man in dieser Paarung auch eine Prise Spielglück benötigen wird. Dass wir davon dann überhaupt nichts abbekommen würden, war besonders bitter. So war insbesondere der Halbzeitstand von 0:3 in seiner Entstehung und Höhe auch darauf zurückzuführen und spiegelte sicher nicht eine entsprechende Überlegenheit der Gäste wider. Zunächst startete das Match ausgeglichen und fast wäre die überraschende Variante mit Erik in der Spitze aufgegangen als er die Hereingabe von Kjell M. freistehend mit vollem Risiko abnahm und nur knapp über das Tor zog. Nichts deutete bis Mitte der ersten Halbzeit auf ein klares Ergebnis hin. Doch dann zeigten uns die Gäste wie Effektivität funktioniert. Zunächst schlug ein Fernschuss unhaltbar in unserem Kasten ein. Bis zur Pause schoss der TVV dann noch genau zweimal gezielt auf unser Tor. Und traf. Unsere Offensiv-Aktionen dagegen verpufften ohne Treffer. Das hatten wir uns natürlich zur Halbzeit anders gewünscht. Noch dazu waren wir gerade im Defensivverhalten im Großen und Ganzen gut ins Spiel gekommen. Marvin, Kjell H., Fynn und Maximilian konnten sich behaupten. Speziell gegen die enorme körperliche Überlegenheit mancher TVV-Kicker. Auch weil Baran, Kjell M., Michel und Jonni ohne Ball ebenfalls gut mitarbeiteten. Das Spiel verlief daher längst nicht so klar, wie das Ergebnis vorgibt. Und dennoch kann es im Fußball manchmal nützlich sein, so ein Spiel dann auch richtig zu "verklatschen", statt sich eine knappe Niederlage schönreden und Realitäten verdrängen zu können. Denn so sehr das Ergebnis zur Halbzeit zwar nicht ins Bild passte, so wurde das Endergebnis spätestens mit den zweiten 30 Minuten doch mehr und mehr erklärbar und auch in der Höhe durchaus gerechtfertigt. Dies lag nicht etwa daran, dass uns der TVV schwindelig spielte oder wir Defensiv orientierungslos wirkten. Auch der eingewechselte Aaron warf sich gleich gut rein und gewann wie auch seine Kollegen viele Bälle und Zweikämpfe. Da wehrten wir uns schon. Umgekehrt jedoch konnten wir den gewonnenen Ballbesitz aber kaum einmal in eigene kreative und gefährliche Aktionen umsetzen. Viel zu häufig "verweigerten" wir besprochene spielerische Ansätze und probierten es mit hoffnungslosen Einzelaktionen. Gerne auch gegen mehrere Gegenspieler. Ganz zur Freude der TVV-Defensive, die solche Versuche konsequent und wenn nötig auch mit "Schmackes" unterband. Das machte dann auch noch richtig "aua". Es raubte zudem Kraft für sinnvolle Aktionen und kostete zusehends das letzte Selbstbewusstsein und die Überzeugung. Zwangsläufig hielt gegen Ende des Spiels die Defensive auch nicht mehr allen Angriffen stand und der gute Max musste sich in der Schlussphase noch zweimal geschlagen gegeben. Trotzdem können wir insbesondere aus der zweiten Halbzeit viel lernen und viele wichtige (Fußball-)Erfahrungen sammeln. Denn die Zeit, die uns manche Gegner lassen oder den individuellen Spielraum, der uns offensiv noch oft zugestanden wird, damit ist es spätestens auf dem Niveau des TVV vorbei. Das war eine gute Lektion, die wir nicht einfach "abhaken", sondern verarbeiten und für die zukünftige Entwicklung mitnehmen wollen und müssen.

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