Berichte                   

                                                                                                                          

Hier fanden früher die Spieler, Eltern, Vorstand und Freunde der Mannschaft in einem geschützten Bereich immer kurzfristig die aktuellsten Informationen. Dafür wird dieser Bereich heute nicht mehr benötigt. Stattdessen enthält dieser Bereich heute überwiegend ein Archiv von Berichten vergangener Spiele und "Taten", die sich im Laufe der Zeit gesammelt haben. Wer mag, kann da gerne durchblättern.          

                                                                                                                                                        

Es werden auch neue Berichte zum Nachlesen ergänzt bzw. abgelegt. Sofern ein "Gast"  hier etwas eintragen möchte, wäre dies theoretisch möglich. Allerdings durchläuft jede Eingabe einer Freigabe-Abfrage und wird insofern nicht automatisch veröffentlich.     

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12. Juli 2019, 11:42

Bericht: Im Feiern noch den Champions-League-Titel geholt!

Wenn es so etwas wie eine perfekte Abschlussfahrt geben sollte, dann haben wir dies auf unserer Mallorca-Tour vom 04.-08. Juli erlebt. Einfach grandios. Wetter, Hotel, Laune, Meer, Stimmung, Pool, Flug, Essen etc. etc. etc. ... alles SUPER! Wer meinte, dass wir unsere Aufstiege, Meisterschaften, Pokale o.ä. nie angemessen gefeiert hätten, dürfte nun wissen warum. Eben "Alles zu seiner Zeit" oder auch "Das Beste zum Schluss." Erstmal 100% auf dem Fußballplatz. Bis zum Schluss. Dann darf man sich nicht nur über Titel und Erlebnisse freuen... sondern kann dann auch 100% feiern und genießen. Dann auch richtig! Keine halben Sachen! So hatten es die Trainer vor einigen Jahren versprochen. Und nun: "Gehalten!" Auch dabei zeigte das Team seine Klasse. Im Feiern echte Champions! Denn obwohl die Nächte lang waren und "kein Auge trocken blieb" gab es NULL Stress oder Ausfälle. Charakter ist eben Charakter. Egal wo! Zum Abschluss brachten die (Ex-)Trainer den angehenden Herrenspielern noch dafür passendes "Liedgut" bei, womit die Ausbildung dann nun wirklich beendet sei: "Fußballspielen könnt Ihr! Titel gewinnen auch! Und selbst Euch "unter den Tisch zu trinken" wird schwer... mehr geht nicht!" Also Herrentrainer ... macht bloß was d´raus! Sonst kriegen wir ständig nervige Sprüche und hören nie wieder Magge´s "WELTKLASSE!" und "SO GEHT FUßBALL!"

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12. Juli 2019, 11:40

Bericht: Ein letztes Mal auf dem Platz ... jetzt ab nach Mallorca!

Am Dienstag ging es zum letzten Mal gemeinsam auf den Trainingsplatz. Auf Einladung der neuen U17 wurde 60 Minuten im 7 vs. 7 gekickt. Zum ersten Mal durften die 2000er vor den Augen der Trainer ganz "nach eigenem Ermessen" kicken. Kein "Anschiss" bei Lupfern, No-Look- oder Hacken-Spiel. Disziplin... keine Spur. Einstellung ... unnötig. Nachsetzen bei Ballverlust ... egal. Selbst der ständige Versuch des "Tunnelns" ... ignoriert. Einfach mal eine Fun-Einheit zum Abschluss, bei der die U17 prima mitspielte. Sah manchmal sogar gut aus. Manchmal auch nicht ;-). Nun ja. Danach gab es noch etwas zu organisieren. Denn am Donnerstag um 4.00 Uhr in der Früh fährt die Truppe auf die versprochene Abschlusstour nach Mallorca. Grandios: Von 16 Spielern sind 13 (!) dabei. Genau dieser Zusammenhalt hat das Team über Jahre so stark gemacht! Dazu auch alle drei Trainer. Als "Gäste". Denn wie angekündigt geben die drei am Flughafen Hamburg das Amt endgültig ab und freuen sich auf fünf zwanglose gemeinsame Tage unter der Sonne der Balearen-Insel mit ihren "ehemaligen" JFV-Spielern. Mal sehen wie lange die Mannschaftskasse durchhält ... .

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12. Juli 2019, 10:02

Bericht: Mit "Dreier" zum Abschluss zur Vizemeisterschaft!

Das war ein krönender Abschluss. Noch ein letztes Mal zeigte der Jahrgang 2000 des JFV Borstel/Luhdorf in Hodenhagen seinen Charakter. Die 90 Minuten waren ein Spiegelbild des Spielverständnisses und der erarbeiteten Fähigkeiten. Ein Abbild aller Elemente, die sich dieses Team über Jahre angeeignet hat und für die diese Mannschaft steht. Am Freitag waren wir erneut nur 10 einsatzbereite Spieler beim Abschlusstraining. Vielleicht konnte es beim erkrankten Henry noch für ein paar Minuten gehen. "Sonst fahren wir nicht." Doch dann noch ein letzter Hilferuf und eine unverhoffte Antwort von Steve: "Ich komme mit." Bänderriss hin oder her. Im Wechsel mit Henry wird´s schon gehen. Also los! Nochmal die Vizemeisterschaft holen. "Unser erstes Finale, wo sogar mal ein Remis reichen würde!" Doch in den ersten 15 Minuten war erkennbar, dass die FJSG Allertal unbedingt den Sieg und uns dadurch als Vizemeister ablösen wollte. Auch die Mittel wurden deutlich. Schwierig. Kein Wunder, dass die Heimelf bislang zuhause ungeschlagen war. Auch für uns würde es nicht lange gut gehen. Zwei kompakte Viererketten. Bei Ballbesitz wurde sofort schnell und lang auf zwei starke Stürmer bzw. den Torjäger der Liga umgeschaltet. 23 von 40 Toren hatte dieser für die Gastgeber erzielt. Das bedeutet für uns also permanent aufwendig den Ball zu schleppen und bei Ballverlust den Kontern hinterher zu hecheln. Mit unserem kleinen Kader heute halten wir das nicht durch. Aber die Kommunikation zwischen Team und Trainern funktionierte prima. D´raußen heckte man was aus und auf dem Feld veränderten wir dann unsere Spielanlage. Einen Motor des Gastgebers wollten wir zu einer Schwachstelle "umfunktionieren". Wir stellten dazu auf eine ungewöhnliche Manndeckung um ... im Angriff! Mittelstürmer Marvin stellte ab sofort im Spielaufbau der Heimmannschaft das Anspiel auf einen bestimmten Innenverteidiger zu und wir zogen uns gleichzeitig bei Ballbesitz der Allertaler weiter zurück. Der zweite Innenverteidiger blieb im Aufbauspiel somit von uns völlig unbehelligt. Doch dieser war das sichtlich nicht gewohnt und (wie erhofft) dafür offensichtlich nicht vorgesehen. Jetzt wurde das Spiel deutlich kraftschonender für uns. Der eigentlich für den bis dahin guten und präzisen Aufbau zuständige Spieler war komplett aus dem Spiel und davon sichtlich genervt. Er konnte quasi nicht mehr am Spiel teilnehmen, weil jetzt ein Stürmer ihn zu stellte statt umgekehrt. Verrückte Welt. Klappte aber, denn die Walsroder produzierten erheblich mehr Fehler, wodurch wir nun auch selbst mal in Gegenstöße, zu größeren Räumen und zu Abschlüssen kamen. Auch zu Chancen. Marc-A. traf die Latte und der Keeper parierte einen frechen Lupfer von Marius. Doch nach 30 Minuten ging es dann bei Henry nicht mehr und wir rotierten wie vorher besprochen die Positionen durch. Luca wieder in die Innenverteidigung, Matteo wieder nach links, Marius auf den rechten Flügel, Steve auf die "10" und Marc-A. erstmals seit Jahren mal wieder ins Mittelfeld. Zehn Minuten lang fürchteten die Trainer, damit eine fatale Variante gewählt zu haben. Denn kurzfristig klappte defensiv gar nichts mehr. Wir schwammen und ... bekamen prompt das 0:1 kurz vor der Halbzeit. Heftige Fehlerkette. Doch gleich danach sahen das Positionsspiel und die Raumaufteilungen besser aus. Zudem blieb spürbar, dass der Gastgeber mit unserer veränderten Spielanlage nicht gut zurecht kommt. Also änderten wir in der Pause nichts, sondern feilten es noch etwas aus. Die Trainer waren überzeugt, dass wir das drehen. "Das habt Ihr so häufig bewiesen. Zeigt es im letzten Spiel noch mal." Das würde ganz bestimmt klappen ... wenn wir nur nicht in ein 0:2 laufen. Erstmal das Spiel also offen halten und später würden wir in der Spitze auf mehr Tempo umstellen. "Spätestens dann werden sie Euch nicht mehr halten können und Ihr werdet sie knacken." Mit dem festen Glauben daran, gingen wir wieder ins Spiel. Und vorweg genommen: Es kam genau so! Wir brauchten nur nach Wiederanpfiff richtig Glück, denn der erste Angriff der Gastgeber endete gleich am Pfosten. Danach ließen wir das Spiel etwas dahin plätschern, bekamen durch die erzwungenen Fehler im Spielaufbau der Heimmannschaft genug Pausen und Entlastung und stellten dann in der 60. Minuten Janning in die Spitze. Kraftreserven war noch vorhanden. Marvin und Marius nun als schnelle Außen. Die Mittelstürmerposition jetzt also durch einen echten Stürmer besetzt. Diese Umstellung erwischte die zunehmend müde wirkenden Allertaler kalt und unerwartet. Die zentrale Verteidigung konnte sich nicht schnell genug auf Jannings Tempo in der Spitze einstellen. Bei der ersten Aktion unterschätzte der Verteidiger mit Ball am Fuß Jannings Torgefahr und Geschwindigkeit, produzierte einen kapitalen Schnitzer und Janning schob kalt zum Ausgleich ein. Allertal brauchte den Sieg und stellte jetzt auf drei Stürmer um. Defensiv bedeutet dies für uns im 1 vs. 1 zu stehen, wenn uns der Ball verloren geht. Das war die Gefahr. Ansonsten wurden die Räume für uns aber jetzt riesig und wenn wir es nicht selbst "verdaddelten" war es ideal für unser Spiel. Der schönste Spielzug führte zum 2:1 ... ein tolles Tor vom Trainings-platz, das Janning auf Vorarbeit von Marius und Marc-A. perfekt vollendete. Doch der Schiri entschied auf Abseits. Eigentlich unmöglich (Quer- bzw. Rückpass). Da hätte uns der Video-Keller in Köln sicher geholfen. Aber egal. Janning machte es kurz darauf nochmal (83. Min). Diesmal zählte der Treffer und brachte uns auf die Siegerstraße. Luca, Luis, Matteo und Timo agierten defensiv längst wieder gewohnt stabil und leiteten gut ins Mittelfeld weiter, wo Leo die Fäden zog. Einen Freistoß guckte Robin an den Pfosten. Das war´s. Ach nein. Eine Geschichte, die im Klischee nur der Fußball (oder Kitschkino in Hollywood) schreibt, gab´s noch oben d´rauf: Marvin wurde übelst im vollem Sprint auf der Außenbahn "abgeräumt". Den fälligen Freistoß brachte Janning und ausgerechnet unserem Kapitän Leo war es vorbehalten, mit einem tollen Kopfballtreffer das tatsächlich letzte Tor unseres Teams des Jahrgangs 2000 zu erzielen! Das 3:1 war ein würdiger Abschluss und die Entscheidung! Mit der Vizemeisterschaft verabschieden wir uns also vom Jugendfußball und von einer großartigen letzten Saison. So Long, Farewell, Good bye, das war´s ... .

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12. Juli 2019, 10:01

Bericht: Letztes Aufgebot holt 3:1-Auswärtssieg

Nur 48 Stunden nach dem aufwendigen Pokalfinale stand das Punktspiel gegen JSG Geest auf dem Plan. Um 7:32 Uhr war es mit der Ruhe für die Trainer vorbei. Bei Timo, der im Finale zweimal wirklich übel "abgeräumt" worden war, ging es einfach nicht. Luis und Leo nicht an Bord. Also war Fakt, dass wir nur noch 11 Namen auf den Zettel haben. Vier davon kaum in der Lage volle 90 Minuten durchzustehen. Den ganzen Weg nach Kutenholz und plötzlich mit acht oder neun auf dem Platz? Sinnvoll? Aber absagen? Haben wir noch NIE gemacht. Aber das müssen nun die Spieler mit entscheiden. Erste Reaktion wie erwartet: "Wir haben noch nie aufgegeben. Ist auch mal ein Erlebnis und wir haben nichts zu verlieren." Also dann los. Mit viel Tape und Schmerztabletten an Bord. Aber alle waren gut gelaunt und motiviert, auch diese Aufgabe zu lösen. Dabei wussten alle: Sind wir erst mal dort, werden die Trainer keine Abstriche machen und es irgendwie runterspielen wollen. Also bildete ein kleiner eingeschworener Haufen aus elf Spielern eine echte Einheit ... und legte einen richtig guten Auftritt hin. Alle höchst konzentriert darin, a) den Mitspieler nicht in Probleme zu bringen, b) selbst gut auf sich aufzupassen und c) die Vorgaben penibel abzuarbeiten. Zehn Minuten brauchten wir zur Eingewöhnung und in der Zeit rettete Luca auf der Linie. Aber insgesamt ging es ganz gut. Jakob waren aufwendige Laufwege und anstrengende Aktion geradezu verboten. Was offenbar manch einen Kollegen mehr und mehr dazu motivierte, dies läuferisch mit aufzufangen. Jedenfalls liefen und wuchsen einige zusehends über sich hinaus. Gerade Janning, Marc-A, Lukas und der sehr starke Hendrik rissen das Spiel an sich. Ruhig, kombinationssicher und extrem clever! Überaus sehenswert dann sogar die Führung. Lukas startete aus dem linken Midfield ins Zentrum, kombinierte sich mit Hendrik zum Strafraum, steckte zum startenden Marc-A. durch und der verwandelt in zwei Anläufen. OK ... hier geht also was. Die neu formierte Abwehrlinie mit Matteo, Henry, Luca und Marvin fand auch immer besser zueinander. Nur noch einmal gab es ein Missverständnis. Den folgenden Einbruch in den Strafraum stoppten wir etwas zu körperlich ... Sturz, Pfiff, Elfmeter ... 1:1. Schade. Das störte den gefundenen Spielfluss aber gar nicht so stark wie befürchtet und kurz vor der Pause schlugen wir mit einer typischen Trainingssituation erneut zu. Einwurf auf rechts, Marc-A. zieht mit Ball in den 16er Richtung kurzen Pfosten. Janning läuft von links im Sprint auf Position ... Pass ... Tor. Nicht zu verteidigen. So ging´s in die Pause. Wir sind noch komplett. Und noch besser: Es macht richtig Spaß. Jakob braucht mehr Tape. Allen anderen geht es gut. Schön die Kugel laufen lassen. Keine Duelle suchen. Möglichst schnell hinter den Ball und auf Fehler im Spielaufbau lauern sowie den Gastgeber weiter zu langen Bällen provozieren. Ein Gegentor wird heute nur noch durch einen Standard oder durch einen groben Fehler fallen. Also beides nicht zulassen und stattdessen selbst auf´s 3:1 gehen. Das Spiel verlagerte sich etwas mehr auf rechts, wo Marius und Marvin jetzt frischer waren als Janning und Matteo auf links, die in der 1. Halbzeit enorm gearbeitet hatten. Jakob stand prima in den Zwischenräumen auf der 10er Position und verteilte. Henry hatte zusehends Spaß am Spielaufbau. Freute sich sichtlich, wenn wir den Gastgeber endlich zum Anlaufen gebracht hatten und spielte dann genüsslich präzise durch oder über die beiden ersten Wellen. So kamen wir zu einer Reihe von guten Torgelegenheiten. Beim 3:1 half allerdings der Keeper, der einen zu weiten Ball abfing und wieder nach vorne bringen wollte. Dabei spielte er aber Marc-A. an, der allein auf den Kasten ging und flach versenkte (58.). Das Spiel war tot. Die Mittel der Geester reichten heute nicht aus, um bei hohen Temperaturen den Druck zu erhöhen. Und wir kombinierten auch regelmäßig über längere Strecken inkl. guten Torsituationen. Warum der Schiedsrichter aus dem Nichts ab der 70. Minuten in dieses mehr als friedliche Spiel eingriff und die Stimmung kippte? Und warum er mit viel Phantasie noch eine rote Karte geradezu kreieren musste (oder wollte?)? Missverständnis oder Hörsturz? Er war definitiv NICHT persönlich beleidigt worden und schon gar nicht in der Weise, die er offiziell angab und gehört haben wollte. Zumal er viele Meter von dem Spieler weg war, den er sich rauspickte. Da hätte er allenfalls etwas vermuten können. Glatt Rot war dann erst recht eine Entscheidung, die völlig inakzeptabel ist, da auch im Vorwege auf dem Platz NICHTS vorgefallen war. "Rot" heißt Tätlichkeiten, böse Fouls oder "Schiri, DU A... ". Nichts dergleichen war vorgefallen. Zum Trost ernannte Robin den betroffenen Hendrik zurecht zum "Spieler des Tages", denn er hatte ein Top-Spiel hingelegt! Trotzdem echt ärgerlich. Zumal neben dem verletzten Leon damit auch für Hendrik, das letzte Spiel der Jugendzeit am 22.06. wohl "ausfällt". Zur weiteren Spannung des Spiels trug es zudem auch nicht mehr bei. Denn auch mit 10 Spielern brachten wir es ohne Not nach Hause. Eine wirklich richtig gute und kluge Partie. 11 erschöpfte und angeschlagene Spieler waren perfekt zu einer Einheit mutiert und hatten Willen und Charakter bewiesen. Klasse!

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12. Juli 2019, 09:57

Bericht: U19- BEZIRKSPOKALSIEGER 2019 sind … WIR!!!

Ein letztes großes Spiel der 2000er hat auch einen ausführlichen Rahmen für die Leser der Homepage verdient. Daher der Spielbericht in mehreren Akten:

DAS VORSPIEL

Spätestens bei der Ankunft wussten wir, warum wir heute hier in Rotenburg/Wümme sein wollten. Der Rahmen war erstklassig. Wir wurden gleich von einem Organisator persönlich in Empfang genommen und eingewiesen. Eigene Kabine, Aufwärmplatz und der Rasen … alles auf Top-Niveau. Robin: "Häh? Wo ist denn die typische Kuhle im Torraum?". Na, das würde ein würdiger Höhepunkt werden. Nur Marius übte (stark grinsend) Kritik. Er hätte gesehen, dass in der Buchholzer Kabine die Trikots bereits fein säuberlich auf den Plätzen der Spieler ausgelegt seien und man doch bitte beim JFV auch endlich mal etwas mehr Professionalität an den Tag legen möge ;-) . Mit Mühe konnte man ihn besänftigen und überzeugen, dass das keinen Einfluss auf den Ausgang des Spiels haben wird. "Na, gut." Und da waren sie wieder: Diese kleinen Zeichen und Signale, die wir lieben und die uns der BFC - vermutlich ungewollt - immer wieder hin schmeißt. Genau das, was uns den letzten Antrieb und Kick gibt, "dieses Spiel auf gar keinen Fall zu verlieren." Und genau dann sind wir gerade in einem Endspiel nur sehr schwer zu schlagen. Na, dann mal los.

DER GEGNER

Rivalität? Von uns aus keine Spur. Wirklich nicht. Da waren eher andere Vereine unsere "Sparringspartner". Derby? Auch nicht wirklich. Optimaler Finalgegner? AUF JEDEN FALL. Klar, oft konnte der BFC uns auch schlagen. In der Hallenvorrunde sogar gleich zweimal und auch im letzten Ligaspiel. Unterschätzen würden wir den BFC also nie! ABER immer, wenn es d´rauf ankam machten die Buchholzer im Vorfeld stets den einen Tick zu viel. Zum Glück! Ganz bewusst erinnerten wir uns vor dem Spiel in der Kabine ausführlich daran, dass wir schon seit der D-Jugend alle Spiele mit Finalcharakter stets gegen den BFC gewonnen hatten. Klar, dass wir so zum "roten Tuch" geworden waren. Dabei hatten sie uns den letzten Kick dazu meist selbst geliefert: In der U13 sogar bereits vorzeitig den anstehenden Aufstieg ausgerufen und wie die Profis nach Borstel zum Tabellenvierten gereist. Das spornte uns richtig an. Kopfballtor von Lukas. 1:0. Meisterschaft futsch. Neu Wulmstorf stieg auf. Und so ging es in kleinen Abwandlungen immer. Zuletzt trieb und pushte uns erst das sicherlich professionelle aber eben auch extravagante Warm-up des BFC plus sein siegessicherer und lautstarker Anhang dazu, unsere bis dahin total schlechte Futsalform zu vergessen und Kreisfinale unbedingt gewinnen zu wollen. Der Beginn einer tollen Futsalreise für uns, die bis zur Niedersachsenmeisterschaft nach Walsrode ging. Und heute? Gott sei Dank! Vor dem Spiel zog wieder der Anhang der Buchholzer ins Stadion ein. Mit (überwiegend) hämischen Schlachtgesängen gegen uns bzw. unseren Verein, mit Trommeln und Fahnen. Einfach herrlich. Erneut nicht erkannt, dass damit bei uns genau das Gegenteil erreicht wird. Es gibt einfach keine schönere Vorstellung und damit Motivation, in genau diese Stimmung in einem Finale das eigene 1:0 zu setzen. Der Fokus der Mannschaft stieg jedenfalls sichtbar ... ebenso wie die Zuversicht, dass das ein schöner Tag werden wird.

DER KADER

"Letztes Aufgebot" trifft es noch nicht. Aber viel Luft war da nicht mehr. Zwei Bänderrisse von Leon und Steve hatten wir uns die letzte beiden Wochen eingehandelt. Dazu ein überraschender Urlaubsantritt. Henry konnte auch noch nicht wieder einspringen. Hendrik und Jakob? Man wird sehen. Training? Naja, wir hatten das Beste d´raus gemacht und für´s Finale auch in taktischer Hinsicht nochmal nachbereitet. Spielrhythmus? Ging so. Wenigstens mal zwei Spiele am Stück in den letzten beiden Wochen. Alles nicht optimal. ABER: Der hier nun verbliebene und sicherlich eingeschränkte 13er Kader war eines ganz sicher: Ausgebufft, eingeschworen, charakterstark UND mit viel Erfahrung in Sachen "Endspiele" ausgestattet. Ein harter Kern um Keeper Robin und Kapitän Leo. Die Schwer-punkte dabei heute sicher mehr in der erfahrenen Defensive mit Luis, Luca, Timo und Matteo sowie Lukas heute als Stratege für die Spielordnung. In der Offensive aber auch durchaus noch genug Qualität, um Spielkontrolle und Entlastung herzustellen und auch mit genug Spielwitz, um im geeigneten Augenblick den einen finalen Treffer zu setzen. Janning, Marius, Marc-A. und Marvin sind stets für entscheidende Tore gut. Wie viele andere Mitspieler auch. Eben schön unberechenbar. Und das ist gut so. Alle erwähnt? Jawoll. Ein 13er Kader, den unsere Trainer - wenn es um ein Finale geht - alles zutrauen und der ganz sicher bis zum Abpfiff 100% dafür geben wird. Vatertag und Stadtfest hin oder her … Anpfiff.

DAS SPIEL

In den drei letzten Spielen hatten wir genug mannschaftliche wie individuelle Fehler gemacht, um genau zum richtigen Zeitpunkt - in einem Finale - nun wieder daraus gelernt zu haben. Die torentscheidenden Fehler gegen Buchholz, Stade und Lilienthal in der Liga MÜSSEN nun einfach ausbleiben. "Normale Unhaltbare" MUSS Robin heute halten. Keine ballerobernden Zweikämpfe "auf Abstand" führen. Nirgends! Selbst keine Zweikämpfe in Ballbesitz sondern sicheres Kombinationsspiel suchen. Nur in Tornähe ruhig ins 1 vs 1 und mit Zug zum Tor gehen. Gemeinsam einen Rückstand um jeden Preis vermeiden. Wir mussten Kraft sparen und jede Verletzungsgefahr meiden. Die ersten 30 Minuten liefen geradezu perfekt. Lukas und Leo zogen im Mittelfeld geschickt die Fäden, stets anspielbar und mit den meisten Ballanteilen auf dem Feld. Das erleichterte es der Verteidigung enorm. Luis und Timo hatten ihre Gegenspieler, die im Punktspiel gegen uns viel bewegt hatten, diesmal in bester Kontrolle. Offensiv bekamen wir mehr Zug über die linke Seite, wo Janning einen richtig guten Pokaltag erwischte und Matteo dahinter sicherte. Hendrik war nach rechts abkommandiert und schlich sich gelegentlich für den Flügelwechsel davon. Da entstand die erste echte Torchance. Aber statt direkt zu schießen, wurde es zu kompliziert und wurde geklärt. Nach etwa 30 Minuten verloren wir dann kurz den Faden. Nach einer eigenen Ecke. Konter mit 4 gegen 2. Wie kam das denn? Luis und Luca konnten kaum was machen, zwangen aber wenigstens zum Abspiel auf den äußersten Spieler mit dem schlechtesten Winkel und im bestmöglichen Torwartspiel parierte Robin im direkten Duell. Kurz darauf eine zweite Attacke und ein zentraler Fernschuss. Der musste drin sein.... so gut ging der Richtung Torwinkel. Doch mit einer Monsterparade hielt Robin erneut. So was wirkt. Und es kam, was kommen musste. Über rechts gelang der Ball zu Marc-A., der Strafraum war besetzt also entschied er sich zur Flanke. Durch Freund und Feind hindurch zu Janning. Am linken Strafraumeck nahm Janning die Kugel direkt und drosch ihn mit rechts direkt in den kurzen Winkel. Ein sehenswerter, entscheidender Treffer für dieses Finale. Nur noch einmal kam der BFC richtig gefährlich zurück: Gleich im Anschluss kurz vor der Pause hatten wir nicht richtig verschoben und am Strafraum bei der Hereingabe einen Stürmer übersehen. Doch wieder zuckte Robins rechtes Bein heraus und hielt die Pausenführung fest. Es lief nicht alles perfekt... aber weitgehend nach Plan. Nun nichts mehr zulassen. Niemand wird jetzt für großartige Spielkunst belohnt, sondern einzig allein für Stabilität und Effektivität. Kompakt agieren und möglichst ein 2:0 erzielen. So wurde es umgesetzt. Zwar erreichten wir keine Vorentscheidung. Aber es gab auch keine wirkliche Chance mehr für den BFC. Marvin machte richtig Alarm. Kritisch war einzig, dass wir in der Schlussphase enorm viele Ecken und Freistöße gegen uns hatten. Da kann dann immer einer durchrutschen, zumal wir heute bei hohen Bällen nicht gerade ideale größentechnische Voraussetzungen hatten. Aber es wurde konzentriert verteidigt und nichts kam durch. Mit Wechseln und Jakob gab´s noch etwas Ruhe und Zeit von der Uhr (da kennt Jakob ja nichts ;-) und dann war es geschafft. Wieder mal. Und damit einen letzten großen Titel gewonnen. Den Bezirkspokal hatten bisher - auch mit anderen Vereinen / Mannschaften - nicht mal unsere Trainer geholt. Auch deswegen eine besondere Freunde für ALLE. Einfach nur SCHÖN!

DAS NACHSPIEL

Darüber gibt es keine belegten Aussagen. Nur Gerüchte, dass die Mannschaft beim Stadtfest den Pokal gebührend "genutzt" haben sollen … RICHTIG SO!

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04. Juni 2019, 17:49

Bericht: Oje... wir können auch schlecht! "Nur" 2:2 im Heimspiel.

Unsere Schwankungen sind derzeit erheblich und unberechenbar. Ungewöhnlich für diese Mannschaft und dennoch mit Ursachen wie mangelndem Spielrhythmus und diversen Ausfällen erklärbar. Gerade unsere Personalsituation hat sich seit dem Bänderriss von Leon weiter zugespitzt. Zum Glück war Henry bereit nach fast einem halben Jahr und nur zwei Trainingseinheiten zu spielen. Und das bedeutete Startaufstellung für ihn, weil uns die Alternativen ausgegangen waren. Denn mit Hendrik und Jakob, die eigentlich beide (noch) nicht richtig spielfähig waren, war auch auf der Bank "Ebbe". Aber die Beispiele zeigen, dass man für, mit und an die langjährigen Kollegen, Freunde und Mitspieler denkt und zusammenhält. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit in diesem Team, wenngleich auch wir vereinzelt Ausnahmen akzeptieren müssen. Und insofern erst recht ein großes Lob an alle, die auch jetzt noch gemeinsam und bei widrigen Bedingungen die Fahnen hochhalten und ggf. auf Krücken und alles was sie sonst noch haben dabei sind! Trotzdem brauchen wir für heute aber keine Ausreden. Denn gerade nach der starken, disziplinierten zweiten Halbzeit beim Liga-Primus in der Vorwoche, hätten wir es auch heute besser machen können und sollen. Vielmehr taten wir mit aller Macht alles dafür, es uns selbst schwer zu machen. Und so rutschten wir im Verlauf der Partie immer weiter erheblich unter unser Niveau. Wir erlaubten dem engagierten Gast aus Lilienthal immer mehr auf Augenhöhe und schließlich zu einem verdienten Punktgewinn auf unserem Platz zu kommen. Dabei kamen wir durch einen guten Riecher von Marc-A. sowie einer wirklich grandiosen Einzelaktion von Marius (die war allerdings schon alleine das "Eintrittsgeld" wert) sogar zweimal zur Führung. Normalerweise lassen wir uns das dann nicht mehr nehmen. Aber ungewöhnlicher weise ließen wir das genauso liegen wie mindestens fünf "100%ige" zur Vorentscheidung. Insbesondere vor der Pause war es symptomatisch als wir es in einer Szene in vier (!) Anläufen nicht schafften, den Ball ins teilweise schon leere Tor abzuschließen. Komödie, die auf diesem Niveau eben NICHT lustig ist, sondern uns beim Schlusspfiff das Lachen vergehen ließ. Wie zur Pause gewarnt nutzte der Gast seine Chancen prompt effizient. Wir hätten ihn aber wirklich nicht so höflich einladen müssen. Bringt jetzt aber auch nichts, sich lange daran aufzuhalten...

Denn am Donnerstag geht es schon weiter: Mit dem Bezirkspokalfinale in Rotenburg. Und wenn es eine gute Nachricht vom Wochenende gibt, so doch die, dass wir immerhin das Hauptziel des letzten Heimspiels erreicht hatten: "Bloß keine weitere Verletzung bzw. keinen weiteren Ausfall." Robin, Luca, Luis, Timo, Leo, Marc-A., Janning, Lukas, Marius, Marvin, Matteo ... an Bord. Dazu haben bis Donnerstag auch Hendrik, Steve und Jakob noch wichtige weitere Tage zur "Wiedereingliederung". Und vielleicht packt es auch Henry noch. Nur Leon traurig an Krücken sowie ... ach, sei´s drum, bloß nicht noch ärgern.

Noch zwei Aspekte nehmen wir nach Rotenburg mit:

1. Wenn die Generalprobe in die Hose geht, bringt das Glück ...
2. In der Halle war die Wettquote im Finale auch klar gegen uns...

ES IST WIEDER FINALE!

Redakteur

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04. Juni 2019, 17:48

Bericht: (Fast) Deja vu - 1:1 gegen Stade nach Pausenrückstand.

Der Ehrgeiz, die Niederlage aus dem Hinspiel klarzustellen, war beim Tabellenführer und Favoriten aus Stade deutlich und begann schon damit, dass das Spiel auf Kunstrasen verlegt wurde. Wird gerne gemacht gegen Gäste, die dieses Geläuf nicht gewohnt sind. Aber möglicherweise könnte das gegen uns heute ein Fehler sein. Nicht umsonst sind wir in der Halle bis zur Niedersachsenmeisterschaft gekommen und haben dort Bronze geholt. Und richtig Spielpraxis haben wir ja derzeit auch auf Rasen nicht. Gut möglich also für uns, gerade diesen "Nachteil" zu kompensieren. Ebenso hatten wir uns schon im Vorwege auf das zu erwartende "Kriegsgeschrei" der Rot-Weißen vorbereitet, die gerne jede Aktion zwecks Eigenmotivation mit extrem lautstarken Kommentierungen und Anfeuerungen begleiten. Wir hatten 15 Mann an Bord und es gab keinen Grund sich irgendwie einzuschüchtern zu lassen oder zu verstecken. Vielmehr formulierten wir den Anspruch, auch hier Augenhöhe zu suchen. Erstmal hieß es aber ordentlich ins Spiel und mit dem Platz zurecht zu finden. Anlaufschwierigkeiten waren zwar zu erwarten, sollten aber möglichst nicht gleich zu Gegentoren führen. Das klappte. Nach 20 Minuten ging es zunehmend besser und den einzigen großen Schnitzer überstanden wir mit etwas Glück. Timo hatte zudem den Torjäger gut im Blick und Luca doppelte jeden Angreifer im letzten Drittel. Leo, Hendrik, Lukas stabil im Zentrum. Marc-A, Janning und Marius kamen zu ersten ordentlichen Offensivaktionen. Das "Getöse" wurde schon ruhiger und auf unserer Bank machte sich Zuversicht breit. Steve: "Mehr kommt da heute nicht? Dann sind wir gleich im Spiel." Doch genau in dem Moment streuten wir eine fatale Fehlerkette ein und der Gastgeber nutzte dies strikt zur 1:0 Führung (24. Min.). Jetzt ging uns bei den hohen Temperaturen der Zugriff verloren. Körpersprache, Passspiel, Abstände, Konsequenz ... das war nun alles nicht gut (freundlich ausgedrückt). Mit Positionswechseln versuchten wir gegenzusteuern. Doch in Wahrheit half uns in dieser Phase zwischen der 25. und 40. Minuten nur einer ... der Gastgeber selbst. Denn der stellte plötzlich und für alle sicht- und hörbar auf Defensive um ("4:5:1"). Was für ein Geschenk. Nach vorne ging für uns in der Phase sowieso nichts. Und wenn wir jetzt richtig Druck bekommen hätten, wäre es zur Halbzeit vielleicht schon vorbei gewesen. Es passierte aber nichts! Kurz vor der Halbzeit schonten wir dann schon mal unsere Offensivspieler und Steve und Matteo verschafften uns etwas mehr Präsenz, was dann auch gleich ein Vorgeschmack auf die zweiten Hälfte sein sollte. In der Pause hatten wir Gelegenheit, uns auf die neue Formation der Stader ideal einzustellen. Aber wir müssten es schon richtig wollen und viel mehr tun. "Dann geht hier richtig etwas," so das Trainervotum. Im Hinspiel sahen wir zur Halbzeit viel schlechter aus und haben es noch gedreht. Nun reicht schon EIN Tor und wir könnten ein Deja-Vu erleben. Also mutig sein! Wegen der defensiven Umstellung der Gastgeber schoben wir Leo sowie beide Außenverteidiger weiter vor. Luis schafft den nun einzigen Stürmer schon und Luca als Absicherung musste reichen. Dazu Marvin als echten Mittelstürmer, um die beiden Innenverteidiger zu beschäftigen. Vorweg: Die zweite Halbzeit ging an uns. Dabei kamen wir lange Zeit aber nicht zu Torchancen und mussten auch gelegentlich potenzielle Kontersituationen überstehen. Robin war ein großer Rückhalt - allerdings im Prinzip als Keeper beschäftigungslos. Gutes Zeichen. Ole ersetzte den verletzten Leon gut und es ging weiter. Unser Team legte sich das Spiel zusehends besser zurecht. Als es dennoch langsam so aussah, dass uns heute vielleicht der zwingende Torabschluss fehlt, da half uns erneut die Bank der Gastgeber. Mit ständigen Provokationen hielt man den Ansporn schön am Leben. Und wenn dann schon permanent laut behauptet wird, dass wir "außer Freistöße nichts können" würden ... gut, dann bestraft sich eben so etwas als echte Prophezeiungen. Ab der 75. Minute schafften wir jedenfalls immer häufiger wie erhofft Überzahl auf den Außen und es setzte Foul um Foul und Freistoß um Freistoß. Bei so vielen Bällen, die unbedrängt in den Strafraum segelten, bettelte der viel zu tief stehende Tabellenführer quasi um den Ausgleich. Und in der 81. Minuten war es tatsächlich soweit und Marvin staubte im Anschluss an einen der unzähligen Freistöße aus dem Gewühl zum Ausgleich ab. JETZT WAR RUHE! Wie im Hinspiel. Und ganz viel hätte nicht gefehlt und Timo oder Leo hätte noch einen d´raufgesetzt. Zurück auf 4:3:3 kam nun für die Heimelf auch zu spät. Das 1:1 blieb verdient stehen und erneut war Stade gegen uns trotz Führung nicht zu einem Erfolg gekommen. An der berechtigten Meisterschaft von Güldenstern wird das natürlich nichts mehr ändern. Über eine ganze U19-Saison ist der Kader mit seiner Niedersachsenligaerfahrung plus U18-Unterbau im Vergleich zu uns und den anderen Teams der Liga dazu ideal und viel breiter aufgestellt. Den direkten Vergleich aber ... den haben wir uns klar geholt! Das war die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht folgte einen Tag später: Denn Leon hat sich im Spiel einen Bänderriss zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus. Da hat uns der Kunstrasenplatz dann leider doch noch geschadet. Mit etwas Glück können aber Jakob UND Henry zum Saisonende noch eingreifen. Das würde uns sicher für die letzten Spiele noch mal helfen und letzten Anschub sowie Alternativen liefern. Zunächst aber gilt: Gute Besserung, Leon!

Redakteur

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04. Juni 2019, 17:46

Bericht: Zu früh gefreut... auch MTV Soltau tritt bei uns nicht an.

Gerade hatten wir noch ausgesprochen und erwartet, dass wir jetzt glücklicherweise nur noch gegen ambitionierte Vereine bzw. Teams spielen und endlich wieder in den SpielRhythmus kommen. Doch "Denk´ste"! Just war das Abschlusstraining am Freitag beendet und alles vorbereitet und besprochen, da erreichte uns der Anruf aus Soltau, am Samstag nicht anzutreten. Also bleibt es bei unserem Pech mit dem Spielplan. Das ist ärgerlich ... aber eben nicht zu ändern. Blöd natürlich, dass wir nun am Samstag wieder "kalt" zum Tabellenführer nach Stade fahren, der zuletzt seine Partien alle spielen konnte und also sicher "gut im Saft" steht. Dazu auf dem ungewohnten Kunstrasen. Aber gut. Wäre ja langweilig, wenn es keine Herausforderungen gäbe. In unserem Hinspiel gelang uns nach 0:2-Halbzeitsstand ein überraschender 4:2-Heimsieg. Also werden wir sehen, was sich machen lässt, um auch dort zu bestehen. Zumal auch der Favorit einen Negativimpuls mitbringt und am Wochenende in letzter Minute eine 0:1-Niederlage mit auf den Heimweg aus Hodenhagen mitnahm. Mal sehen, wie es Samstag läuft. Und dann geht es hoffentlich auch mit den letzten fünf Spielen bis zum Saisonende nahtlos und ohne Absagen weiter.

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04. Juni 2019, 17:42

Bericht: Nun hat´s uns seit Dezember 2017 mal erwischt. 1:2!

So lange hat die ungeschlagene Serie gedauert. Wahnsinn! Dem VfL Lüneburg gelang damals ein knapper 2:1-Erfolg auf unserer Anlage. Der Anschlusstreffer von Marc-A. kam damals zu spät. Natürlich konnte das nicht ewig so weiter gehen. Und nun war es eben der Buchholzer FC, dem es mit einem 2:1-Heimerfolg gelang, einen mehr oder weniger glücklichen "Dreier" gegen uns einzufahren. Soltau oder auch der VSK Osterholz waren eigentlich viel näher und verdienter an einem Sieg gegen uns dran... bekamen aber jeweils noch den Ausgleich. Heute gelang uns das nicht. Weil Buchholz einerseits das nötige Spielglück hatte und sich andererseits mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln gegen den eigentlich überfälligen Ausgleich stemmte und die Führung über die Zeit brachte. Dass es überhaupt so weit kam hatten wir uns ziemlich überflüssig selbst eingebrockt. Denn zunächst setzte der BFC zwar die klar besseren Signale und kam in den ersten Minuten zu Chancen. Mit einem Lattenschuss war diese Phase aber ohne Schaden beendet und wir fanden langsam in die Partie. Umso ärgerlicher, dass wir durch einen berechtigten aber völlig unnötigen Strafstoß doch noch in Rückstand gerieten. Erst beendeten wir einen harmlosen Angriff nicht konsequent genug und dann räumten wir im Strafraum und in Überzahl den Angreifer unnötig ab. Ungewöhnlich gedankenlos und vielleicht auch der fehlenden Spielpraxis der letzten Wochen geschuldet. Mit dem 0:1 bekam das Spiel einen anderen Zuschnitt. Es blieb uns nichts anderes über, als das Risiko zu erhöhen. Entsprechend wechselten wir Aufstellung und Ausrichtung. Von da an bekamen wir klares Übergewicht und gaben dies auch bis zum Ende des Spiels nicht mehr ab. Allerdings fehlten uns doch häufig die Automatismen. Insbesondere im letzten Drittel. Die ganz klaren Gelegenheiten waren selten oder wurden nicht zu Ende gespielt. Der Rückstand zur Pause ging daher in Ordnung und wir waren gefragt, die zweite Halbzeit besser zu spielen. Wir kamen aus der Pause, wie wir es uns vorgestellt hatten. Marius marschiert durchs Midfield, setzt Marc-A. in Szene und der traf mit links geschlenzt hoch ins lange Eck. In der 47. Minute waren wir also wieder im Spiel. Man durfte damit rechnen, dass wir dieses Momentum und den sichtlichen Wirkungstreffer nun für uns nutzen werden. Und die Spielanlage sah auch nun deutlich so aus. Doch ein "kleiner" Blackout zündete den langsam erlöschenden Buchholzer Docht wieder an. Wir legten den erneuten Rückstand in bester Manier unbedrängt selbst auf - hätten ihn auch gleich selbst reinschießen können - und liefen wieder hinterher. So was von ärgerlich. Der Rest des Spiels war ein einziges Anrennen mit zwischenzeitlichen Kontern der Gastgeber. Der Ausgleich lag in guten Phasen geradezu in der Luft. Zwischendurch gelang es aber den Blauen mehr oder weniger geschickt mit Auswechslungen, Fouls oder Befreiungsschlägen "auf die Wiese" unseren Spielfluss zu unterbrechen. Und da wir zwei, drei gute Chance fahrlässig liegenließen lief die Zeit runter und zunehmend gegen uns. Das Team versuchte alles, war engagiert, fleißig und wehrte sich in allen Belangen. Doch der Ausgleich kam nicht. In den letzten Minuten brachte dann auch "die Brechstange" nichts Zählbares mehr ein und wir hatten uns mit der ersten Saisonniederlage abzufinden. Das gehört (leider) auch dazu. Bekanntermaßen haben uns Niederlagen in der Vergangenheit meistens weitergebracht und genutzt. Auch in der diesjährigen tollen Hallensaison hatten wir Rückschläge dabei; hin und wieder einzelne Partien - durchaus auch böse - verloren. Beispielsweise 0:4 gegen Westercelle in der Vorrunde der Bezirksmeisterschaft. Oder 1:4 gegen Stenum bei der Niedersachsenmeisterschaft. Auch gegen Buchholz gab es Vorrunden-Niederlagen. Aus der Bahn geworfen hat uns das nie. Im Gegenteil. In entscheidenden Momenten, wenn es WIRKLICH d´rauf ankam und es um etwas ging waren wir voll da! Nicht ausgeschlossen, dass wir das auch diesmal so handhaben werden. Nun müssen wir aber erstmal wieder in einen guten Spielrhythmus und zu Spielpraxis kommen. Und dann sehen wir weiter.

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04. Juni 2019, 17:41

Bericht: Lüneburg tritt nicht an. 3 Punkte - aber spielen wäre besser.

Wieder eine 5:0-Wertung, da auch Treubund Lüneburg uns kurzfristig absagt. Um etwa 12.00 Uhr erreichte uns der Anruf, dass nur noch 10 Spieler zur Verfügung stünden und man sich die Anreise zu uns spart. Irgendwie verständlich. Und doch für uns sehr ärgerlich, denn in punkto Spielpraxis hängen wir hinter allen kommenden Gegnern weit zurück. Im Pokalspiel hatten wir das gut kompensiert bekommen. Gegen den VSK Osterholz dagegen einige Abstimmungsprobleme offenbart und nicht gut gespielt. 6 Punkte und 10:0 Tore aus den Heimspielen gegen Beverstedt und Lüneburg lesen sich zwar "nett". Aber die "echten" Spiele fehlen uns und hätten wir - gerade auf heimischen Geläuf - gerne ausgetragen. Selbst, wenn dabei eine schlechtere Bilanz herausgekommen wäre. Der einzige Vorteil ist, dass dadurch unsere kranken und verletzten Spieler noch eine Woche mehr Zeit haben, um eventuell am Freitag doch einsetzbar zu sein. Immerhin "gut ausgeruht" dürften wir also sein und von "überspielt" kann keine Rede sein. Unsere kommenden Gegner haben viel gespielt in den letzten Wochen. Wir werden also sehen, ob sich die Situation eher zum Nachteil oder zum Vorteil für uns ausmachen wird. Am Freitag geht es nach Buchholz. Und der BFC wird ganz sicher nicht absagen.

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