Jg. 2007 / Kreismeister 2015 und 2017 / Futsal-Vizemeister 2015

Berichte                   

Lieber Eltern und Spieler des Jahrgangs 2007,

Liebe Leser, 

zur Erklärung dieses Bereiches: Hier fanden früher die Spieler, Eltern, Vorstand und Freunde der Mannschaft in einem passwortgeschütztem Raum immer kurzfristig die aktuellsten Informationen. Später wurde dies so nicht mehr benötigt. Stattdessen enthält dieser Bereich heute überwiegend ein chronologisches Archiv von Berichten vergangener Spiele und "Taten", die sich im Laufe der Zeit gesammelt haben. Wer mag, kann da gerne mal durchblättern.          

Es werden aber auch neue Berichte von der Startseite zum Nachlesen ergänzt bzw. hier archiviert. Weiterhin ist es auch möglich, dass "Gäste"  hier etwas eintragen oder mitteilen. Bitte habt aber Verständnis, dass jede Eingabe eine Freigabe-Abfrage durchläuft und insofern nicht automatisch veröffentlich wird. Wir wollen ja keinen Missbrauch!     

___________________________________________________________________________________


17. August 2021, 09:15

Bericht: Protest des Buchholzer FC abgewiesen. Es bleibt beim 1:0!

Mehr als befremdlich kam es uns ja vor als der Buchholzer FC mit seiner U15 nach dem verlorenen Pokalspiel gegen unser jüngeres U14-Team (siehe Top 4) einen Protest gegen die Wertung des Spiels einlegte. Wenngleich wir nie einen Zweifel daran hatten, dass das Sportgericht des nfv Kreis Harburg den Einspruch im Sinne und Geiste des Sports abschmettern wird. Und so kam es nun auch! Ja, der Schiedsrichter hatten einen Fehler gemacht und das Spiel nach 70 Minuten nicht - wie in der Ausschreibung vorgesehen - mit einem 9m-Schießen, sondern mit einer 2x5-Min. Verlängerung fortgesetzt. Keine der beiden Mannschaften hatte dies gemerkt und entsprechende Einwände vorgebracht. Und ja, in der letzten Minute der Verlängerung erzielten die JFV-Kicker das entscheidende Siegtor. Der anschließend schriftlich eingereichte Protest las sich für jeden Sportler wie ein Kalauer. Das U15-Team der Gastgeber sah sich im Nachteil, denn schließlich seien sie gegen Ende der Verlängerung müde gewesen und nur deshalb am Ende mit dem späten Gegentor unterlegen. Mal ganz abgesehen davon, dass das BFC-Team im Vorwege nahezu ALLE erdenklichen Vorzüge auf seiner Seite hatte. Schließlich hatte das Team ERSTENS Heimrecht, ZWEITENS musste der JFV als 11er-Team in diesem Pokalspiel zugunsten des BFC auf dem ungewohnten 9er-Feld und kleinen Toren antreten und DRITTENS zudem als jüngerer Jahrgang gegen eine ältere und körperlich deutlich überlegene Mannschaft spielen. Schon allein deswegen hätte man sich einen Protest im eigenen Interesse besser verkneifen sollen. Mit der beschriebenen Begründung der Müdigkeit wurde es nun zum Treppenwitz. Woraus solle denn - bitte schön - ein spielentscheidender Nachteil für das ältere BFC-Team entstanden sein? Hatten nicht auch die jüngeren JFV-Kicker die gleiche Spielzeit zu absolvieren? Selbstverständlich! Und so kam, was im Sinne des fairen Sportgeists auch kommen musste: Das Sportgericht gestand den Fehler des Schiedsrichters selbstverständlich ein, wies den Protest aber ganz deutlich ab. Ein spielentscheidender Nachteil für eines der Teams sei dadurch nicht entstanden, die Bedingungen für beide Teams seien identisch gewesen, ein anderer Spielausgang zudem auch in einem regelkonformen 9m-Schießen nicht nachzuweisen. Eigentlich sollte es keine juristischen Diktionen benötigen, um das sportliche Ergebnis des Abends anzuerkennen. In diesem Sinne muss und soll hier auch das Verhalten des Trainers der U14 des gleichen Vereins genannt werden! Denn besonders pikant war der unsinnige Protest schon deswegen, weil der Schiedsrichter der ersten Pokalrunde exakt den gleichen Fehler begangen hatte. Spielort: Buchholz. Gegner Buchholzer FC U14. Nach einem 3:3 führte der Schiri das Spiel ebenfalls mit einer 2x5 Min. Verlängerung fort. Erst danach ging´s ins 11m-Schießen, welches die JFV-Kicker dann für sich entschieden. Obgleich zwischen den Trainern im Gespräch danach auch dort kurz Zweifel an der ordnungsgemäßen Spielfortsetzung aufkamen, war allen klar, dass sportlich niemand Vor-/Nachteile hatte. Also ... Mund abwischen ... weiter geht´s. Wieso die ältere Mannschaft des gleichen Vereins in der nächsten Runde nur wenige Tage später im identischen Fall nun diesen sinnfreien Protest einlegte, bleibt jetzt zum Glück nur eine Episode, die man aufgrund der Entscheidung des Sportgerichtes auch schnell wieder vergessen kann und wird. Abgehakt! Weiter! Punkt!

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


17. August 2021, 09:14

Bericht: Im Pokalkrimi erfolgreich!

Der (deutlich verlorene) Test gegen die eigene U15 sollte eine kleine "Gewöhnung" an teilweise drastische körperliche Unterlegenheit sein, die uns auch im Pokalspiel gegen den BFC erwartete. Diesmal kam auch noch die Umgewöhnung auf das Kleinfeld dazu, da die Buchholzer "Elf" als "Neuner" gemeldet ist und sich die Gegner danach richten müssen. Über den Sinn und Unsinn dieser Regel, die sich "Finnisches Modell" nennt, hüllen wir hier besser den "Mantel des Schweigens". Die JFVler hatten es eh zu nehmen wie es ist und wollten es annehmen. Sich selbst anpassen wollten sie sich aber nicht, so dass Grundordnung und auch Elemente wie Ecken o.a. anlog zum Großfeld beibehalten wurde. Nur die Start-Aufstellung dürfte Beobachter etwas gewundert haben. Denn einige "Viel- und/oder Stützpunktspieler" wie Jonni, Till oder Erik bekamen auch mal etwas Schonung. Nicht etwa als Signal, dass der JFV das Weiterkommen im Pokal nicht wichtig oder nicht in Betracht zieht. Vielmehr ein Plan, der mit zunehmender Spielzeit aufging sowie ein Zeichen, dass es auf JEDEN ankommt und sich niemand verstecken kann. Zunächst bedeutete das für die Startspieler erstmal: reinbeißen, reinkämpfen, gegenhalten, behaupten sowie das Annehmen und Reagieren auf ein robustes Spiel älterer Gegenspieler. Nochmal erfahren, dass dies im eigenen Ballbesitz niemals per Einzelaktionen oder Laufduellen funktioniert. Ebenso, dass es im Ballbesitz des Gegners nicht mit Ängstlichkeit und Abstand geht. In den ersten 10-15 Minuten funktionierte das alles ehrlicherweise überhaupt nicht gut. Da wurden die JFVler nahezu ausschließlich durch die konsequenten und heftig fightenden Marvin, Aaron und Maximilian vertreten. Allen anderen dürfte die Startphase ziemlich wehgetan haben ... aber nach und nach waren die Lehren gezogen. Und ab der 15 Minuten wurde es deutlich besser. Das Team lies im Ballbesitz der Buchholzer nichts mehr zu. Ab der Mittellinie gewannen defensiv nun auch Kjell H., Fynn, Baran, Magnus und Kjell M. ihre Aktionen. Bis zum Ende des Spiels kam faktisch nichts mehr gefährlich zum Tor durch und bei Eckbällen, Freistößen oder Fernschüssen waren die Torhüter Lennard und Max sicher auf dem Posten. So langsam konnten sich die JFVler auf mehr Durchschlagskraft nach vorne konzentrieren. Das blieb zunächst schwierig, weil noch zu sehr die Einzelaktion bevorzugt wurde. Aber der Gegner wurde gut "zurechtgelegt". Mit den frischen Erik und Ahmad konnten die JFVler personell jetzt robust und spielerisch nachlegen. Dies brachte im Dreiecksspiel Kjell M. besser in Fahrt, sodass insbesondere die rechte Seite der Grün-Blauen den Gastgeber nun mehrfach in Verlegenheit bringen konnte. Erste dicke Chancen waren die Folge. Bei einer vielbeinigen Abwehr sowie dem guten Keeper im Tor war das Verwandeln in die 5m-Tore aber gar nicht so leicht, sodass fortan die Chancenverwertung das größte Hemmnis wurde. Ansonsten war der Gastgeber zunehmend müde gespielt. Nun war es Zeit zum Zünden der "Endstufe" und die JFLer stellten 20 Minuten vor Ende auf noch mehr Offensive. Jonni kam frisch ins offensive Mittelfeld, Aaron schob jetzt wie gewohnt von der linken Verteidigerposition an und davor rückte Kjell H. für den fleißigen Baran. Auch über links rollten somit nun Chancen ein ... aber der BFC konnte sich in die Verlängerung retten. Die Höllenberger hatten zwischenzeitlich mit Paul aber sogar noch einen Joker gezogen, der sofort gut im Spiel war. Zumal weiter alle auch gut nach hinten arbeiteten und Kapitän Marvin sowie Maximilian extrem aufmerksam und umsichtig agierten. Nur der Ball wollte nicht ins Tor. Als die meisten schon mit dem 9m-Schießen rechneten, flog die letzte Ecke von Kjell M. gefährlich in den Strafraum. Kjell H. befolgte eine Anweisung von außen perfekt, lief in den mühsam abgewehrten Ball und nahm ihn aus spitzen Winkel volley ... Einschlag! 1:0! Spielertraube! Jubel! Abpfiff! Durchgesetzt! Eine Runde weiter! Ab nach Hause.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


09. März 2021, 14:25

Bericht: Mal eine abkühlende Niederlage gegen eigene U15.

Die ferienbedingte Spielunterbrechung bot sich an, um mal zu testen und sich mit Blick auf einen möglichen Aufstieg in die Bezirksligaqualifikation einem insbesondere physisch stärkeren Gegner zu stellen. Denn zuletzt konnte die Gegenwehr in der Kreisliga doch ziemlich leicht überwunden werden; selbst in Einzelaktionen. Da geht es in einer höheren Liga schon anders zu. Zur geeigneten Veranschaulichung und/oder um zu sehen, wo wir stehen, sollte die eigene U15 als Sparringspartner gute Hinweise liefern. Und so war es auch. Die Trainer hatten darauf vorbereitet und die Trainingsübungen gezielt ausgelegt. Ballbesitz kreieren, keine Laufduelle mit Ball riskieren, kurze Abstände bei Ballannahmen des Gegners schaffen, diszipliniertes Mannschaftsspiel, Einzelaktionen ausschließlich in unmittelbarer Tornähe suchen, den Mitspieler mit und ohne Ball unterstützen etc. etc. Doch trainieren ist etwas anderes als es selbst im Spiel zu "erleben". Und so mussten sich die zuletzt sieg-gewohnten 2007er heute mal teilweise ordentlich durchrütteln lassen. Dabei lief es in der Anfangsphase und über viele Strecken der ersten Halbzeit noch gut und im Plan. Die Jüngeren hatten viel und zumindest bis zum gegnerischen 16er kontrollierten Ballbesitz, zeigten ihre Spielanlage und ließen sich wenig in (chancenlose) Zweikämpfe hineinziehen. Nur durch einen Konter nach Ballverlust am gegnerischen 16er (!) konnten die Älteren in der 15. Minute in Führung gehen. Das war allerdings dann auch nicht mehr zu verteidigen. Denn ein Laufduell über 50 Meter gegen physisch erheblich überlegene Gegenspieler sieht dann eben aus wie die berühmten "Kanonen auf Spatzen". Auch das Entstehen solcher Situation ist kaum gänzlich auszuschließen. Und so baute die U15 auf ähnliche Weise die Führung kurz darauf aus. Insgesamt konnte bis dato aber auch vieles gut verteidigt werden - sofern die U14 schnell genug hinter dem Ball war und die Unterstützung stimmte. Den Rest konnte sich dann Max mit gutem Stellungspiel und Sicherheit schnappen. Und offensiv hatten die "Argentinien-" Trikots durchaus gut herausgespielte Torchancen. Jonni verkürzte dann auch sehenswert auf 1:2. Und kurz vor der Pause hatten Magnus und auch Ahmad zwei Großchancen auf den Ausgleich. Zur Halbzeit wurde eindringlich daran erinnert, was zu tun bzw. zu lassen ist. Das Spiel war offen... doch ... die zweite Halbzeit war es nicht. Mit einem Doppelschlag in der 36. und 37. Minute kam die U15 zu extrem leichten, weil nur halbherzig verteidigten Toren und stellte auf 1:4. Und nun ging die Spielanlage doch verloren und zerfaserte. Die U14 verließ die Überzeugung und agierte zunehmend als elf Einzelspieler, die (der eine mehr, der andere weniger) hauptsächlich mit sich selbst zu tun hatten. Immerhin ist der Gegner weder in der Kaderbreite noch individuell und konditionell so stark, um dies konsequent auszuspielen, sodass nur zwei weitere (ähnlich leichte) Gegentore zum Endstand von 1:6 fielen. Trotzdem: Die Spielanlage der U14 war schlicht "den Bach runter" gegangen. Die Kompaktheit ging verloren, wichtige taktische Elemente und Raumaufteilungen wurden nicht mehr beachtet, merkwürdige Laufwege schlossen sich an. Hoffnungslose Dribblings führten zu noch mehr Ballverlusten. Die dadurch wiederum entstehenden Rückwärtswege unterblieben oder konnten schlicht mehr erfüllt werden. Und in der Konsequenz führt all das eben zu Fehlerketten, die auch bis in die Abwehrreihen und zu den Torhütern reichen. Außerdem wird der Gegner zusätzlich noch größer gemacht als er eigentlich schon ist. So ist Fußball! Macht aber nichts! Ein einkalkulierter Rückschlag zur passenden Zeit. Ja, schade für heute. Aber unbedingt notwendig zum Lernen. Gerade auch für die zuletzt wenig geforderte Defensive sowie die Torhüter. Auch insgesamt werden die Erkenntnisse der zweiten Halbzeit ein enorm wichtiger Entwicklungsschritt für einen Weg in höhere Ligen sein. Am Dienstag folgt ein weiterer U15-Gegner im Pokal und dann konzentrieren wir uns auf die wichtigen letzten drei Punktspiele.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


09. März 2021, 14:23

Bericht: Mit etwas Anlauf zum 13:2 Kantersieg gegen Auetal.

Am Anfang war es holprig und am Ende reichte der Platz auf dem Notizzettel nicht mehr (kein Witz). Das Spiel begann wegen fehlender Corona-Vorgaben des Gastes mit etwas Verspätung. Auf diese Verzögerung legten die Gastgeber auf dem Rasen dann noch eine Viertelstunde oben d´rauf, ehe sie richtig in Gang kamen und das Tor der Gäste konsequent bearbeiteten. Bis dahin musste Lennard das Team allerdings auch schon vor dem Rückstand bewahren, als ein Gästestürmer allein auf seinen Kasten zuging. Lennard stoppte ihn; Erik und Marvin klärten. Puh. Kurz darauf nahm sich Kjell M. ein Herz, bog nach Innen und zog in Arjen-Robben-Manier mit links ab. Kein Haken, kein Verfummeln, sondern "Rumms"! 1:0. Sehr bemerkenswert die nachfolgenden Aktionen: Denn Linksverteidiger Aaron legte die Tore zum 2:0 und 3:0 nach. Bemerkenswert, weil vor diesem Spiel explizit über die extrem wichtige Position der Außenverteidiger und ihre besondere Bedeutung für Defensive UND Offensive gesprochen wurde. Wie zum Beweis dafür setzte Aaron erst eine Eckenvariante zum 2:0 perfekt um (24.) und sah kurz darauf im Zusammenspiel mit Michel aus dem Spiel heraus die Lücke, um gleich noch einen Treffer nachzulegen (25.). Defensiv ließ er zudem ebenso wie Fynn auf der anderen Seite nichts zu. Ahmad legte nur drei Minuten später das 4:0 nach (28.). Das Spiel war damit quasi durch. Doch dann setzten die Gäste ungewollt Reizpunkte. Zunächst erzielten sie das 1:4 (30.) und bejubelte es lautstark. Scheinbar eine zusätzliche Motivation für die Grün-Blauen. Denn in den darauffolgenden fünf Minuten (!) bis zur Pause schraubten Jonni, Kjell H. und nochmal Jonni das Ergebnis auf 7:1 hoch. Aber damit nicht genug: Aufgrund eines etwas lauen Beginns der JFVLer in der zweiten Halbzeit setzten die Auetaler in der 40. Minuten erneut einen Treffer, als der gute Gästestürmer den gerade eingewechselten Max umkurven und einschieben konnte. Aber auch diesmal währte die Freude darüber nur kurz und kam wie ein Boomerang zurück. Denn nun brach die mit Abstand beste Spielphase am Höllenberg an. Das wirkte jetzt phasenweise enorm abgeklärt, gekonnt und spielsicher wie der Ball minutenlang durch die eigenen Reihen der JFVler lief. Prompt schaffte Maximilian seinen ersten Saisontreffer (42.). Wobei hier der gute Keeper der Gäste seinen einzigen schweren Fehler machte und den Ball durch die Beine flutschen lies. Spätestens jetzt hätte man Umstellungen bei den Gästen erwarten dürfen, um das Ergebnis in Grenzen zu halten. Stattdessen spielte Auetal offen um weitere eigene Treffer mit, was zweimal Till und nochmal Jonni zwischen der 45. und 48. Minute brutal effizient nutzten, um auf 11:2 zu stellen. Und auch die weiteren Einwechselungen von Baran und Paul sowie einige Umstellungen unterbrachen den guten Spielfluss der Grün-Blauen kaum noch. So legte Till in der 60. Minuten nach schöner Vorarbeit von Kjell M. das 12:2 nach. Und zum Abschluss konnte Maximilian nach tollem Doppelpass mit Aaron zeigen, dass er auch ohne die Unterstützung des Keepers treffen kann und schob den Ball in der 65. Minuten zum Endstand von 13:2 unhaltbar in die lange Ecke. Als Vorlagenexperte des Tages erwies sich nach Auswertung des oben erwähnten Notizzettels übrigens Kjell M., der an insgesamt sieben (!) Treffern direkt beteiligt war. Nun steht aber erstmal eine ferienbedingte Spielpause an. Wir werden aber in den Ferien trainieren, um auch für die ausstehenden Punktspiele der Hinrunde gegen Winsen, Elbmarsch und Este gewappnet zu sein.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


19. November 2020, 12:33

Bericht: Auch Hittfeld in diesem Jahr kein Stolperstein. 5:0.

Auf Kleinfeld hat uns der direkte Verfolger Hittfeld schon mehrfach das Leben schwer gemacht oder uns sogar geschlagen. Das sollte heute nicht passieren. Der JFV-Plan ging von Beginn an gut auf, da die Gäste exakt wie erwartet und beobachtet ausgerichtet waren. Mit leichten Umstellungen konnten die Grün-Blauen somit von Beginn an die Schwächen deren Dreierkette auf den Flügeln effektiv anspielen. Die systematische Unterzahl im Mittelfeld glichen die Höllenberger prima aus, indem Till und Maximilian viel Laufarbeit leisteten und zudem mit Sonderaufgabe den Spielgestalter der Gäste aus dem Spiel nahmen. Wie wichtig das war, zeigte gleich die erste Spielminute. Da war Hittfeld nämlich genau wie vorgewarnt durchgebrochen und musste eigentlich in Führung gehen. Max sah sich gleich zwei Stürmern allein gegenüber, schaffte es aber trotzdem mit Können und etwas Glück (Nachschuss ging an den Pfosten) die Situation zu lösen. Nun wussten aber wirklich alle Höllenberger, was die Trainer gemeint hatten. Von da an ging es also nur noch in eine Richtung. Das Hittfelder Mittelfeld war ausgeschaltet und die Gastgeber begannen über offensive Flügel die Probleme der Dreierkette aufzuzeigen. Ständig verlagerten Marvin, Erik oder Jonni auf die Außen. Und ständig schafften Aaron, Kjell H. bzw. Kjell M. und Paul dort Überzahl und große Räume. Als nach 15 Minuten die völlig überforderte linke Seite der Gäste den ballführenden Kjell M. nicht stören konnte, zog der einfach ab und die Kugel schlug in einem schönen Bogen über dem sehr guten Hittfelder Keeper ein. Endlich die Führung. Denn wenn es in dieser Phase überhaupt etwas zu bemängeln gab, dann die fahrlässige Chancenverwertung. Nach der Führung ging es besser. Fünf Minuten später ging Jonni in typischer Manier durch die diesmal offene Mitte auf und davon und schob zum 2:0 ein. Wieder nur kurze Zeit später packte Ahmad endlich - nach diversen vergebenen Chancen - seinen "Hammer" raus und drosch den Ball nach Pass von Paul humorlos ins kurze Eck. Nun stiegen auch Fynn, Michel und Baran ins Geschehen ein und hielten die Intensität hoch. Jonni, "die Kjells", Paul und Ahmad konnten mal Luft holen. Michel war es dann auch, der das Spiel unmittelbar nach Wiederanpfiff entscheiden konnte. Ein guter Angriff der Hittfelder wurde schließlich von Max gestoppt, der sofort Kjell M. im Zentrum bediente. Fast schien sein Pass zu scheitern, doch Michel setzte sich energisch durch und zog sofort flach ab. Assist für Max wurde gefordert. Echt? Na gut ;-). So oder so: 4:0. Das Spiel war entschieden. Von da an muss man es Hittfeld hoch anrechnen, dass sie sich nicht überrollen und abschießen ließen. Insbesondere tolle Torwartparaden verhinderten den totalen Einbruch. Ein bisschen halfen aber auch die JFVler dabei, die das bis zum 16er meistens sehr kontrollierte und gefällige Spiel vor dem Tor nicht energisch genug umsetzten. So dauerte es bis zur letzten Minute des Spiels ehe Till auf Vorlage von Aaron gut zielte und aus 25 Metern den Keeper mit einem satten Schuss zum 5:0 überraschen konnte. Wenngleich es heute offensiv sicher etwas deutlicher hätte werden können, so muss man umgekehrt aber auch die gute Disziplin im Defensivverhalten hervorheben. Bereits zum zweiten Mal hielt das Team den eigenen Kasten sauber. Das ist insbesondere für Marvin und Erik gar nicht so einfach, wenn das eigene Team selbst fast ständig im Vorwärtsgang ist. Dabei die Aufmerksamkeit stets so hoch zu halten, dass wirklich kein potenzieller Konter durchrutscht ist eine prima Leistung und mindestens so hoch zu bewerten wie eigene gelungene Tore! Fazit: "Die Null" steht, vorne 5 Treffer, drei Punkte, Tabellenführung, gute Teamleistung ... weiter so!!!

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


28. Oktober 2020, 14:17

Bericht Ein 5:0 in Fleestedt beseitigt "Angstgegner"-Image.

Irgendwie will es gegen Fleestedt selten so richtig "flutschen". Und auch heute schloss das Team nicht nahtlos an die guten Leistungen des gelungenen Saisonstarts an. Die Ausgangslage hatte sich allerdings auch verändert. In den ersten Spielen ging es darum, etwas zu "erobern". Nämlich die Tabellenführung. Nun gilt es die Spitze verteidigen. Der Gegner hat dagegen nichts zu verlieren. Natürlich trugen auch die notgedrungenen Umstellungen dazu bei, dass der Start ebenso holprig war wie der Platz. Da Michel und Kjell M. nicht ganz auf der Höhe waren ging Kjell H. auf die ungewohnte rechte Seite. Baran holte sich den Startelfeinsatz auf links. Aber nicht nur deswegen setzten die schnellen Spitzen der Gastgeber den JFVlern zu Beginn mächtig zu. Und wären die Fleestedter entschlossener im Abschluss gewesen bzw. hätte Marvin nicht einmal in letzter Not gerettet ... der Rückstand lag in der Luft. Nach einer Viertelstunde wurde der Versuch auf der rechten Seite beendet und umgestellt. Fortan gab es ein paar bessere offensive Lichtblicke. Durch extrem laute Anweisungen von Außen und Innen lief das Team dann auch endlich mal mutig, energisch und entschlossen an, zwang den Gegner zu einem heftigen Fehler und die Balleroberung von Aaron führte prompt zum ersten effektiven Durchbruch von Jonni, der trocken verwandelte. Doch auch das gab noch nicht die erwünschte Sicherheit. Wenngleich Erik, Marvin und Aaron sich zunehmend besser reinarbeiteten und ihren Gegenspielern langsam den Schneid raubten. Allerdings hatten Maximilian, Till und Fynn defensiv noch mit sich und den Gegnern mehr zu tun als den Grün-Blauen lieb war. Daran änderte zunächst noch nicht einmal die Tatsache etwas, dass nach 25 Minuten nahezu eine Kopie des ersten Treffers die Führung sogar auf 2:0 ausbaute. Till hatte für Jonni den Ball erarbeitet und der erneut eingeschoben. Kurz darauf hämmerte Till noch einen Ball an die Latte. Zur Halbzeit war aber klar, dass das Ding nicht durch war und sich die Gäste lieber weiter steigern sollten. Vor allem im Selbst-bewusstsein. Wieso auch nicht? Schlecht spielen und dennoch klar führen ist schließlich auch eine Kunst und kein Grund sich zu verstecken. Das noch nicht gelöste Thema auf rechts sollte nun Paul versuchen auszufüllen, während Ahmad die Sturmspitze übernahm. Zudem war anzunehmen, dass die Gastgeber das Tempo nicht bis zum Ende gehen werden. Und genau so entwickelte sich dann die zweite Hälfte auch. Im Gegensatz zu Lennard hatte Max im Kasten fortan nichts mehr zu tun. Kjell H. kam auf seiner stärkeren Position schon vor der Hälfte ein ums andere Mal am Gegenspieler vorbei. Und so schaffte er es auch nach der Pause ein ums andere mal zur Grundlinie. Wenngleich die Entscheidungen von dort nicht immer richtig waren, so setzte er damit doch in der 48. Minute erfolgreich das 3:0. Das Spiel war entschieden und konnte nun auch gut abgesichert werden. Magnus kam zu seinem Saison-Debüt. Kjell M. konnte mit leicht lädiertem Knöchel zwar nicht vorne angreifen aber trotzdem gute Impulse und Spielsicherheit aus der Abwehrkette heraus setzen. Marvin blieb ohnehin gewohnt aufmerksam. Und gegen Ende gab es dann auch noch ein paar richtig gute Spieleröffnungen von Till, Maximilian, Erik oder Aaron und schöne Spielzüge wie man sie aus den ersten Saisonspielen kannte. Beim 4:0 (68.) wurde Paul hervorragend über den Flügel geschickt und spielte den Ball direkt hinein. Schlitzohr Magnus blockte gleich zwei Gegenspieler ab, sodass der nachgerückte Jonni zuerst an den Ball kommen konnte und aus zehn Metern überlegt einschoss. Kurz darauf holte sich Paul seine verdiente Torpremiere im neuen Team. Prima vorbereitet von Baran und Jonni lief er rechtzeitig ein und war für das 5:0 zur Stelle (69.). Im Fazit ein doch deutlicher Sieg, der allerdings diesmal mehr aufgrund höherer individueller Fähigkeit zustande kam. Spielerisch können es die Höllenberger besser. Wäre gut, dies gleich am kommenden Freitag gegen Verfolger Hittfeld zu zeigen.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


23. Oktober 2020, 13:08

Bericht: Ein 3:2 im Spitzenspiel baut die Tabellenführung aus.

Nur 7 Tage nach dem hochklassigem Pokalspiel hatte der Buchholzer FC die Chance für eine Revanche. In Luhdorf traf man sich zum Spitzenspiel. Am Vormittag meldeten sich bei den JFVlern die Stützpunktspieler Kjell M. und Keeper Max als nicht spielfähig. Auch Magnus fehlte weiterhin verletzt. Keine optimale Voraussetzung für die Gastgeber. Aber auf keinen Fall durfte das ein Alibi sein. Lennard im Kasten war für den BFC schon im Pokalspiel nur im Elfer-Schießen zu überwinden. Und für die verbliebenen zwölf Feldspieler galt es in erster Linie, sich in das Spiel reinzubeißen, um den Sieg zu fighten und mindestens ein Remis zu erzielen. Ein "Schönheitspreis" wird heute nicht vergeben. Entsprechend eingestellt ging das Team über die Linie. Das Spiel startete genau so schwungvoll wie der Pokalfight. Allerdings hatte der BFC den klar besseren Start und mehr Ballbesitz. Gerade über ihre linke Seite setzten sie sich gefährlich durch und scheiterten mit den Hereingaben mehrfach nur knapp. Ein Rückstand für die Gastgeber in dieser Phase schien möglich. Fast 15 Minuten benötigten die JFVler um dem Freiraum des BFC entgegenzutreten. Erik und Marvin setzten die ersten richtigen Zeichen und verschafften mit energischen Balleroberungen sich und dem Team langsam Respekt. Über links starteten die Grün-Blauen mit Aaron und Kjell H. die ersten guten Angriffe. Mitte der ersten Halbzeit hatten Maximilian, Till und Jonni dann allmählich die zentralen Positionen erobert, während Paul unermüdlich die Verteidigung anlief und beschäftigte. Und kurz darauf gelang genau dadurch die Führung. Paul provozierte einen schweren Fehler im Aufbau der Gäste, Till erfasste die Situation und schlenzte den Ball direkt aus 20 Metern in den rechten Winkel (17.). Das Spiel blieb zwar offen; aber von nun an hatten die Höllenberger klar die besseren Torchancen. Aaron, Paul, Jonnie und Fynn hätten mit etwas Schussglück erhöhen können. Kurz vor der Pause halfen Baran und Ahmad mit frischem Tempo sowie mit Ahmads Fähigkeiten, Bälle zu sichern und zu verteilen. So kam das Team mit der Führung in die Halbzeit. Die Ansprache war leicht, da jeder Spieler selbst gemerkt hatte, wodurch es gelungen war, den Spielfluss der Gäste zu stoppen. Also nun jeder einfach genau da weiter machen und unbedingt voll auf das zweite Tor spielen. Nicht zurückfallen lassen! Im Ergebnis klappte das alles sogar besser als in der ersten Hälfte. Aaron spielte groß auf, stoppte die durchweg schnelleren Außenstürmer des BFC immer wieder eindrucksvoll und blieb sauber im Spielaufbau. Aber auch die rechte Seite zeigte sich nun deutlich stärker. Michel wurde von Minute zu Minute aktiver und Fynn ließ auch nichts mehr anbrennen. Folgerichtig fiel in der 43. Min. das 2:0. Jonni kam an den Ball, explodierte förmlich, brach durch die Abwehr und ... scheiterte knapp am Keeper. Aber zum Glück war der eigentlich just zur Auswechslung vorgesehene Ahmad noch auf dem Spielfeld. Der riecht solche Situationen bekanntlich, war mitgelaufen und schob den Ball in aller Seelenruhe aus 10 Metern über die Linie. Danach durfte er dann direkt vom Feld ;-). Nun warf der BFC natürlich alles nach vorne. Zumal selbst ein Unentschieden den Buchholzern nur bedingt weitergeholfen hätte. Und der Mut wurde leider zunächst belohnt. Denn obwohl die JFV-Defensive eigentlich kaum etwas zuließ, setzten die Gäste das Anschlusstor und weckten damit auch die eigenen Fans, sodass es bei schöner Zuschauerkulisse nun richtig laut wurde. Das hätte eine heftige Schlussphase werden können. Doch Till hatte die richtige Antwort. Nur eine Zeigerumdrehung später zog er nach einer zu kurzen Abwehr der Buchholzer aus 25 Metern von halbrechts ab und der Ball senkte sich wie ein Stein genau hinter dem Torwart in den langen Torgiebel. Damit stellten die Grün-Blauen die Kulisse also gleich wieder ruhig. Das war wichtig und kam einem Knock-Out gleich. Natürlich gab der Tabellenzweite nicht auf. Aber es brauchte doch eine ganze Weile, bis man sich davon erholt hatte. Zumal insbesondere Marvin voran ging, aufmerksam war und auf gelungene Abwehraktionen motivierend fast wie auf einen eigenen Torerfolg reagierte. Erst in der vierten Minute der Nachspielzeit verkürzte der BFC per Strafstoß nochmal. Da war es aber dann doch zu spät und der Schiri pfiff die Partie mit einem 3:2 für den JFV Borstel/Luhdorf ab. Ein perfekter Saisonstart für die Höllenbergkicker, die nun nach vier Spielen in nur zwölf Tagen (!) mal durchschnaufen und die Tabellenführung genießen können. Am Wochenende ist spielfrei!

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


12. Oktober 2020, 11:44

Bericht: Im Punktspiel erneut mit einem Kantersieg

Nur knapp 48 Stunden nach dem intensiven Pokalfight erfolgte die Anreise zum nächsten Punktspiel nach Tötensen. Doch das durfte keine Rolle spielen. Drei Punkte mussten her. Das hohe und holprige Grasgeläuf beim FC Rosengarten war nicht mit dem Buchholzer "Teppich" zu vergleichen und brachte das Trainerteam kurzzeitig betreffend der Spielanlage "ins Grübeln". Mit dem berühmten "Ball flach halten" könnte es heute etwas schwierig werden und die Aufgabe Tore zu erzielen dürfte zunehmend komplexer werden, wenn die Kräfte schwinden. Die größte Sorge auf ein lange offenes Spiel war allerdings nach drei Minuten passé. Denn Kjell H. versenkte gleich die erste Chance nach Balleroberung von Paul konsequent zur erhofften frühen Führung. In der 12. und 13. Minuten legte Jonni ebenso überlegt gleich nach. Doch den ganz ruhigen Abend gab es trotzdem nicht, denn danach stellten die JFVler das Spielen auf der Marschroute ein und probierte es mal mit einer Spielweise, die es dem Gegner erleichterte ins Spiel zu finden. Zunächst ging es noch gut und zweimal strich es knapp an Lennard´s Kasten vorbei. Doch dann legte die Defensive einen Ball höchst selbst in den Lauf des Gegners. Der hatte zwar noch fast 40 Meter zu laufen, konnte aber im ungestörten Paarlauf den Ball schließlich im Tor unterbringen (25.). Es dauerte noch einige Zeit bis die Grün-Blauen sich anschickten, wieder Fahrt aufzunehmen. Zweimal wurden ordentliche Kombinationen zwischen Fynn, Michel und Kjell M. jedoch wegen Abseits zurückgepfiffen. Erst mit dem Halbzeitpfiff schlenzte Kjell M. eine Ecke von Kjell H. akrobatisch ins lange Eck. Das 4:1 war sicher die Vorentscheidung und die JFVler konnten in der zweiten Hälfte durch viele Wechsel die Kräfte etwas schonen. Die Torausbeute blieb trotzdem gut, weil ab der 45. Minute die Stunde des "Knipsers" schlug: In nur sechs Minuten erzielte Ahmad einen brutal effektiven Hattrick. Jeweils blendend vorbereitet von Kjell M., Jonni und Kjell H. Danach wurde es wieder etwas ruhiger. Marvin und Erik fuhren einige Mal harsch dazwischen, wenn die Vorderleute mal meinten einen Gegner durchzulassen. Und einmal musste Lennard im 1:1 dem Seevetaler Angreifer den Nerv ziehen, indem er wieder mal unfassbar lange stehen blieb und dann abwehrte. In der 64. weckte Baran die Szenerie der JFVler nochmal etwas auf als sein eigentlich verunglückter Torschuss aus 20 Metern fies abgefälscht wurde und im Schneckentempo den Weg über die Torlinie fand. Nur eine Zeigerumdrehung später belohnte sich Michel für seine zuletzt guten Auftritte und verwandelte eine prima Balleroberung von Paul und eine erneut zielgenaue Vorlage von Kjell M. geschickt gegen die Laufrichtung des Keepers zum Endstand von 9:1. Zwar droschen Aaron und Till noch Geschosse gen Gehäuse der Gastgeber und Maximilian verteilte im Aufbauspiel kraftschonender als in der ersten Hälfte. Aber ein zweistelliges Ergebnis wäre heute für den nie aufsteckenden Gastgeber vielleicht doch zu viel gewesen. Mit dem guten Ergebnis bleibt die Tabellenspitze in Borstel/Luhdorf. Und somit kommt es am kommenden Mittwoch erneut zum Aufeinandertreffen mit dem BFC. Diesmal als Spitzenspiel zwischen Tabellenführer und Verfolger. Spannung darf erwartet werden.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


03. Oktober 2020, 15:00

Bericht: Im Punktspiel erneut mit einem Kantersieg.

Nur knapp 48 Stunden nach dem intensiven Pokalfight erfolgte die Anreise zum nächsten Punktspiel nach Tötensen. Doch das durfte keine Rolle spielen. Drei Punkte mussten her. Das hohe und holprige Grasgeläuf beim FC Rosengarten war nicht mit dem Buchholzer "Teppich" zu vergleichen und brachte das Trainerteam kurzzeitig betreffend der Spielanlage "ins Grübeln". Mit dem berühmten "Ball flach halten" könnte es heute etwas schwierig werden und die Aufgabe Tore zu erzielen dürfte zunehmend komplexer werden, wenn die Kräfte schwinden. Die größte Sorge auf ein lange offenes Spiel war allerdings nach drei Minuten passé. Denn Kjell H. versenkte gleich die erste Chance nach Balleroberung von Paul konsequent zur erhofften frühen Führung. In der 12. und 13. Minuten legte Jonni ebenso überlegt gleich nach. Doch den ganz ruhigen Abend gab es trotzdem nicht, denn danach stellten die JFVler das Spielen auf der Marschroute ein und probierte es mal mit einer Spielweise, die es dem Gegner erleichterte ins Spiel zu finden. Zunächst ging es noch gut und zweimal strich es knapp an Lennard´s Kasten vorbei. Doch dann legte die Defensive einen Ball höchst selbst in den Lauf des Gegners. Der hatte zwar noch fast 40 Meter zu laufen, konnte aber im ungestörten Paarlauf den Ball schließlich im Tor unterbringen (25.). Es dauerte noch einige Zeit bis die Grün-Blauen sich anschickten, wieder Fahrt aufzunehmen. Zweimal wurden ordentliche Kombinationen zwischen Fynn, Michel und Kjell M. jedoch wegen Abseits zurückgepfiffen. Erst mit dem Halbzeitpfiff schlenzte Kjell M. eine Ecke von Kjell H. akrobatisch ins lange Eck. Das 4:1 war sicher die Vorentscheidung und die JFVler konnten in der zweiten Hälfte durch viele Wechsel die Kräfte etwas schonen. Die Torausbeute blieb trotzdem gut, weil ab der 45. Minute die Stunde des "Knipsers" schlug: In nur sechs Minuten erzielte Ahmad einen brutal effektiven Hattrick. Jeweils blendend vorbereitet von Kjell M., Jonni und Kjell H. Danach wurde es wieder etwas ruhiger. Marvin und Erik fuhren einige Mal harsch dazwischen, wenn die Vorderleute mal meinten einen Gegner durchzulassen. Und einmal musste Lennard im 1:1 dem Seevetaler Angreifer den Nerv ziehen, indem er wieder mal unfassbar lange stehen blieb und dann abwehrte. In der 64. weckte Baran die Szenerie der JFVler nochmal etwas auf als sein eigentlich verunglückter Torschuss aus 20 Metern fies abgefälscht wurde und im Schneckentempo den Weg über die Torlinie fand. Nur eine Zeigerumdrehung später belohnte sich Michel für seine zuletzt guten Auftritte und verwandelte eine prima Balleroberung von Paul und eine erneut zielgenaue Vorlage von Kjell M. geschickt gegen die Laufrichtung des Keepers zum Endstand von 9:1. Zwar droschen Aaron und Till noch Geschosse gen Gehäuse der Gastgeber und Maximilian verteilte im Aufbauspiel kraftschonender als in der ersten Hälfte. Aber ein zweistelliges Ergebnis wäre heute für den nie aufsteckenden Gastgeber vielleicht doch zu viel gewesen. Mit dem guten Ergebnis bleibt die Tabellenspitze in Borstel/Luhdorf. Und somit kommt es am kommenden Mittwoch erneut zum Aufeinandertreffen mit dem BFC. Diesmal als Spitzenspiel zwischen Tabellenführer und Verfolger. Spannung darf erwartet werden.

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren


28. September 2020, 10:45

Bericht: Pokalkrimi! Erste Hürde im Shoot-Out genommen.

Trotz heftigem Regen: Wer am Mittwoch ein tolles Fußballspiel sehen wollte, der MUSSTE an diesem Abend in Buchholz beim Pokalfight der U14 sein! Da war einfach alles drin, was am Fußball begeistert und endete im finalen 11m-Schießen, in dem sich die JFVler schließlich durchsetzten. Zunächst einmal hatten beide Teams nicht unerhebliche Probleme, starke Positionen des Gegners in den Griff zu bekommen. Die Buchholzer waren über ihren linken Flügel für Fynn ein ganz schweres Brett, während die Gäste ebenfalls beide Flügel einzu-setzen wussten. Kjell H. und Michel hatten starke Szenen und gute Abschlusschancen, während auch die Buchholzer zweimal knapp scheiterten. Mitten in die beste Phase der Gastgeber setzten die Grün-Blauen dann den zu dem Zeitpunkt etwas überraschenden Führungstreffer (21.) Jonni klaute den Ball, brach durch und verwandelte. Kurz darauf reagierte Borstel/Luhdorf mit einer Umstellung und nahm den auffälligsten Positionen des BFCs die Raum- und Tempovorteile. In der Folge konnten auch Maximilian und Till ihre Stärken besser zum Tragen bringen und schafften bis zur Pause ein klares Übergewicht im zentralen Mittelfeld. In dieser Phase verhinderte insbesondere der starke Buchholzer-Keeper mehrfach einen höheren Rückstand. Anstatt aber eine beruhigende Führung herauszu-schießen, kam es noch vor der Pause "aus dem Nichts" zum Ausgleich. Mit 1:1 ging es in die Halbzeit und mit Ausnahme einer besseren Chancenverwertung gab es am Spiel der JFVLer wenig auszusetzen. Also weiter so. Und so sah es auch aus. Die Grün-Blauen spielten sich Hochkaräter heraus und MUSSTEN in Führung gehen. Spätestens als Paul zur Stelle war und - vermutlich auch zum eigenen Erstaunen - den Ball aus kurzer Distanz über das Tor nagelte. Prompt schlug der Gastgeber zurück. Konsequent, effizient und eiskalt. Mit zwei nahezu perfekt gesetzten, schnellen Angriffen. In der 45. Minuten gingen sie in Führung und bauten diese in der 52. zu allem Übel auch noch aus. Dabei verletzte sich zudem auch noch JFV-Keeper Max. Läuft an diesem Abend jetzt etwa alles gegen die Höllenberger? Nein, so nicht! Mit Lennard kam eben der nächste starke Keeper und es waren ja noch 18 Minuten zu gehen. Power ist da. Engagement auch. Dazu die Überzeugung in die eigene Spielanlage klar erkennbar. Also, einfach weiter machen. Nicht vom bloßen Ergebnis beeindrucken oder hemmen lassen. Das war ja genau so schon vor dem Spiel für heute ausgegeben worden. Dieses 1:3 erwies sich dann auch keineswegs als Vorentscheidung. Im Gegenteil: Scheinbar völlig unbeeindruckt spielten die JFVLer weiter und dies rund 15 Minuten sogar wie aus einem Guss. Die Flügelpositionen bekamen mit Baran und Kjell M. neue Impulse, während Aaron und Kjell H. jeweils nachstießen. Eine Vielzahl an Chancen entstanden. Bis Paul sich im 5er-Raum prima behauptete und per Foul gestoppt wurde. Kjell M. verwandelte den Strafstoß und der finale Sturmlauf setzte ein. Marvin im gegnerischen Strafraum erzielt fast den Ausgleich. Doch wenig später schafft es Kjell H., der aus dem Rückraum "den Hammer" rausholt und die Pille mit vollem Risiko in den Winkel hämmert (68.)! Wahnsinn!!! Aber noch nicht der Höhepunkt des Krimis. Denn nun machten sich die Buchholzer wieder auf. Lennard riskiert zweimal Kopf und Kragen und verhindert den KO-Schlag. Kurz darauf griff Erik besser zu einem Foul als den Gegner durchbrechen zu lassen und kassiert eine vertretbare 5-Minuten-Strafe. Abpfiff. 3:3. Auch in der - vermutlich nicht ausschreibungskonformen - Verlängerung wogt das Geschehen hin und her. Beide Seiten inkl. Ahmad finden aber keinen zählbaren Abschluss mehr. Also 11-Meter-Schießen. Das war nicht immer unsere Stärke. Aber heute war schon nach dem 1:3-Rückstand den Spielern anzusehen, dass es eine Weiterentwicklung gegeben hat. Und dies setzte sich nun vom Punkt auch fort. Kjell M., Till, Jonni, Marvin verwandelten ALLE sicher. Der vierte Schütze der Gastgeber scheiterte an Lennard ... YES ... WAS? ... der Schiri lässt wiederholen? Hatte (angeblich) nicht angepfiffen. Auch das noch. Aber prompt schnappt sich Lennard den Ball und versenkt den nächsten 11er sicher. Vielleicht hat genau diese coole Reaktion die letzte Überzeugung vermittelt, dass diese Grün-Blauen heute als Team einfach nicht unterzukriegen sind ... jedenfalls sauste der letzte Schuss des BFC über den Kasten und der JFV steht in der nächsten Pokal-Runde. Schon in eine Woche stehen sich beide Teams in Luhdorf zum Punktspiel erneut gegenüber. Erstmal geht es für die JFVler allerdings am Freitag noch nach Rosengarten. Also jetzt bloß gut "ausruhen"!

Redakteur

Kommentare (0)

Kommentieren

Seite 1 von 45