Berichte                   

                                                                                                                          

Hier fanden früher die Spieler, Eltern, Vorstand und Freunde der Mannschaft in einem geschützten Bereich immer kurzfristig die aktuellsten Informationen. Dafür wird dieser Bereich heute nicht mehr benötigt. Stattdessen enthält dieser Bereich heute überwiegend ein Archiv von Berichten vergangener Spiele und "Taten", die sich im Laufe der Zeit gesammelt haben. Wer mag, kann da gerne durchblättern.          

                                                                                                                                                        

Es werden auch neue Berichte zum Nachlesen ergänzt bzw. abgelegt. Sofern ein "Gast"  hier etwas eintragen möchte, wäre dies theoretisch möglich. Allerdings durchläuft jede Eingabe einer Freigabe-Abfrage und wird insofern nicht automatisch veröffentlich.     

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24. September 2018, 12:45

Bericht: Pokalaufgabe erledigt. 4:0 gegen JSG Flotwedel.

Es gab Anlass genug, unseren Pokalgegner leicht zu unterschätzen. Z.B. der klare Sieg im Punktspiel vor 14 Tagen. Oder der Nichtantritt der Wienhauser gegen Stade. Aber Vorsicht! Das geht gerne mal nach hinten los. Zumal wir neben Matteo erstmals seit Jahren auf unsere komplette Innenverteidigung verzichten mussten. Der Halbzeitstand von 0:0 machte auch deutlich, dass der Gast die lange Anreise nicht wegen der Landschaft gemacht hatte, sondern seine Chance nutzen wollte. Allerdings gab das Ergebnis den Spielverlauf nicht richtig wieder. Denn unser Team hielt konzentriert die Marschroute. Sehr ball- und kombinationssicher ging die Startaufstellung zu Werke und forderte den Gast zu einem Höchstmaß an Laufarbeit. Leon und Luca gingen von Außen nach Innen und bildeten mit Ole und Timo die sichere Defensive. Da brannte nichts an. Nur einmal musste Robin wach sein und war gerade noch vor dem Konterstürmer am Ball. Leo, Jakob und Lukas verteilten das Spiel aus dem Zentrum und auf beiden Flügeln ging es flott Richtung Tor. Nur der Abschluss wollte nicht gelingen, sodass Flotwedel aussichtsreich im Spiel blieb. Halbzeit. Bloß nicht Ruhe und Geduld verlieren, sondern den Gegner weiter müde spielen. Doch so langsam hatte dieser sich eingerichtet und beschränkte sich solide auf die Abwehrarbeit. Das Spiel flachte ab und wurde langsam, was uns gar nicht Recht sein durfte. Also war es gut, dass wir erneut echte Reserven von der Bank hatten. Und die "Asse im Ärmel" stachen optimal. Zunächst scheiterte noch Marc-A. mit einem Volley-Knaller an der Latte. Doch nur acht Minuten nach seiner Einwechslung machte Marvin endlich "Schluss mit lustig" und drosch einen freien Ball humorlos flach zur Führung (67.). Das war natürlich ein Brustlöser für uns sowie ein sichtbarer Wirkungstreffer bei den Gästen. Die folgenden drei Tore, waren etwas für fußballbegeisterte Zuschauer. Sahne! Zunächst verwandelte der einlaufende Lukas eine Flanke von Timo direkt unter die Latte. Der gute Gästekeeper bekam so schnell die Hände gar nicht hoch. Kein Zufall. Denn der Treffer war wie ein Abbild seines Siegtreffers in der Halle im Futsalfinale vor zwei Jahren. Der dritte Treffer ebenfalls sehenswert. Hendrik fand Marius scharf und perfekt in der Schnittstelle. Annahme und Drehung in einer Bewegung und dann schnitt Marius durch die Deckung hindurch. Umspielte auch noch den Keeper. Doch dabei versprang ihm der Ball, sodass der Winkel für einen eigenen Abschluss zu spitz wurde. Doch immerhin erreichte er den Ball noch und legte ihn per Absatz von der Grundlinie noch auf den von links einlaufenden Janning ab, der aus spitzen Winkel den Ball hoch ins leere Tor wuchtet. Und da ihm das scheinbar so viel Spaß gemacht hatte, war Janning in der 90. Minute nochmal zur Stelle. Diesmal war es Steve, der den Ball ideal in die Tiefe spielte. Janning vollendete die Gesamtaktion mit einem Schlenzer von der linken Strafraumseite gekonnt mit rechts flach in die lange Ecke. "Da habt Ihr Euch aber Zeit gelassen," gratulierte der Gästetrainer treffend. Und in der Tat können wir trotz des wirklich guten Spiels froh sein, dass wir noch rechtzeitig den (Tor-)Schlüssel gefunden hatten. Kommende Woche ist nun spielfrei, da das Punktspiel gegen VSK Osterholz aufgrund der Seminarfahrt auf den Reformationstag verschoben wurde.

Redakteur

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22. September 2018, 11:36

Bericht: Auftakt gegen den Bezirksligameister gelungen. 5:2.

Mit der JSG Flotwedel hatten wir zum Auftakt den amtierenden Bezirksligameister zu Gast. Ungeschlagen und mit nur 7 Gegentreffern in der Bilanz. Nicht gerade ein "lockerer Aufgalopp". Auf der anderen Seite viele gute Gründe, konzentriert ans Werk zu gehen. Insbesondere wollten wir versuche mit der Effizienz aufzuwarten, die wir selbst als Aufsteiger im letzten Jahr erst erfahren mussten. Und das klappte auch. Mit der ersten guten Aktion versenkte Lukas den Ball nach 4 Minuten stramm ins Netz. Guter Auftakt, mit dem sich die Spielkontrolle herstellen lies. Etwa zur Mitte der Halbzeit verloren wir etwas den Zugriff. Mit Luca, Henry, Hendrik und Lukas zeigten sich in der Phase gleich vier Spieler angeschlagen. Für Lukas und Henry ging es auch vorsichtshalber nicht weiter. Steve und Jakob übernahmen. Genau in die etwas wackelige Phase verwandelte Leo eine Ecke zum 2:0. Kurz darauf kombinierten sich Janning und Marius sehenswert durch und Marius vollstreckte technisch hochwertig eiskalt. Das hätte eine Vorentscheidung sein sollen. Doch mit dem gemütlichen Nachmittag wurde es nichts. Zunächst verwirrte ein Freistoßpfiff unser Spiel. Es zeigte erst in unsere Richtung. Doch in der Vorwärtsbewegung all unserer Spieler deutete der Schiri unvermittelt die Entscheidung um. Ein Gästespieler kickte den Ball geistesgegenwärtig in unsere Hälfte. Mehr als abseitsverdächtig ging dort ein Stürmer völlig unbedrängt los und schob den Gegentreffer unbehelligt ein. Selbst da waren wir noch der Auffassung, dass es ein Witz und "netter Versuch" der Gäste wäre. Doch der Schiri gab den Treffer. Dies war aber kein Grund, dass wir auch gleich die nächste Aktion der Gäste nicht entschlossen verteidigten, wodurch vor der Halbzeitpause auch noch der Anschlusstreffer zum 3:2 fiel. Das mussten wir nun in der Halbzeitpause schnell aus den Kleidern schütteln. Die Ausgangslage war ja gut. Hätten man uns vor dem Spiel eine 3:2 Halbzeitführung angeboten, wären wir sicher einverstanden gewesen. Oder wenn wir einen Rückstand zum 3:2 Halbzeitstand gedreht hätten. Also müssen wir uns nun auch nicht verrückt machen. Sichtlich entschlossen ging das Team auf´s Feld zurück. Und nahm das Spiel wieder fest in die eigene Hand. Dabei half auch unsere gute Bank. Wir stellten die Defensivreihe auf ganz viel Tempo um. Leon ging nach innen und Luca nach links. Dazu Luis und Timo. Unwahrscheinlich, dass ein Stürmer diesen vier weglaufen kann. Dafür mit Jakob und Leo viel Präsenz im zentralen Mittelfeld. Davor der zunehmend stark aufspielende und ballsichere Marius. Janning, Marc-A. und Neuzugang Marvin als ständige Unruheherde für die Torgefahr. Mit zunehmender Spieldauer war das bei den hohen Temperaturen und nur einem Einwechselspieler zu viel für die Wienhauser. Als Marius in der 60. Minute nach Solo und Pass von Luca dann auch das 4:2 erzielte, kam das nun wirklich einer Vorentscheidung gleich. Zehn Minuten später staubte Leo auf Pass von Marvin noch das 5:2 hinterher und es war gelaufen. Fortan verhinderte der Gäste-keeper eine höhere Niederlage als er erst gegen Marc-A. und kurz vor Ende gegen einen Fernschuss von Hendrik den Ball jeweils noch unglaublich aus der rechten Ecke "kratzte". Das wäre für den guten und fairen Auftritt der Gäste ansonsten auch ein zu undankbares Ergebnis gewesen. Robin wird etwas genervt sein, dass da zwei Gegentore stehen, obwohl er weder bei den Gegentoren noch ansonsten in diesem Spiel zum Eingreifen kam. Aber insgesamt freuen wir uns über den guten Auftakt und dass wir nach den kuriosen fünf Minuten vor der Halbzeit wieder gut ins Spiel zurückgekommen sind. Freitag geht es nach Beverstedt.

Redakteur

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27. August 2018, 11:27

Bericht: Letzter intensiver Test weitgehend gelungen.

Nach dem guten Auftritt gegen die Bezirksliga-Herren des Stammvereins MTV Borstel/ Sangenstedt ging es diesmal gegen deren Unterbau. Natürlich wurden die Anforderungen an uns selbst für dieses Spiel anders formuliert als in der Vorwoche. Und vieles davon wurde auf dem sehr unebenen B-Platz in Borstel gut umgesetzt. Auf unserer Seite gab es vier sehr schöne Tore von Lukas und Marc-A. zu sehen, von denen drei sehenswert herausgespielt waren. Einmal profitierten wir dagegen von einem fatalen Rückpass, den Marc-A. sogleich eiskalt ausnutzte. Auch Defensiv konnte unsere Mannschaft meistens überzeugen und ließ nicht viel zu. Allerdings verloren wir in einer Phase nach der ersten Führung kurzzeitig den Faden, was die Herren für einige gute Aktionen und einen eigenen Treffer nutzten. Etwa ab der 60. Minuten hatte wir das Übergewicht zurückgewonnen und kamen vermehrt zu klaren Torgelegenheiten. Neuzugang Marvin setzte eine Trainings-aktion nach schöner Spieleröffnung von Keeper Kenneth perfekt um, legte für Marc-A. ideal auf und kam zu seinem ersten Assist. Willkommen im Team! Mit einer feiner Ballstafette über links kombinierten Janning, Leon, Ole, Marc-A. und schließlich Lukas einen vierten Treffer heraus. An diesen vier Toren gab es keinen Zweifel. Da wir diese internen Partien wie üblich ohne Schiedsrichter bestreiten, blieben dagegen zwei andere Aktionen strittig. Die U19 reklamierte bei einem Konter auf klares Abseits, während die Herren ihrerseits ein strafstoßreifes Foul erkannt haben wollten. Wenn man sich "in der Mitte" einigt, wäre also ein weiteres Gegentor möglich gewesen. Aber völlig unerheblich ob ein oder zwei Gegentore ... vielmehr erfüllte diese Partie für beide Teams seinen Zweck als gute und intensive Probe für die anstehenden Aufgaben.

Redakteur

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27. August 2018, 11:27

Bericht: Gegen Bezirksliga-Herren beim 2:2 gut mitgespielt

Seit vergangener Woche befindet sich unser Kader nunmehr in der Vorbereitung auf die neue U19-Saison. Nach den drei Einheiten am Wochenende stellte sich das Team gestern für einen ersten Praxistest gleich der 1. Herren des MTV Borstel/Sangenstedt. Mutig. Von „Null auf 100“ sozusagen. Allerdings einigten sich die Trainer wegen des doch deutlich unterschiedlichen Vorbereitungsstands auf eine reduzierte Spielzeit von 3 x 20 Minuten, was es unserem Team etwas erleichtern konnte. Für beide Seiten entwickelte sich eine prima Vorbereitungseinheit, in der es uns gut gelang das Herrenteam zu fordern und dabei insbesondere der eigenen Spielanlage nachzukommen statt sich etwa hinten „einzuigeln“. In einigen Phasen erreichten die Herren mit erfahrenen Leistungsträgern wie Gerrit Nowostawski, Dominik Heuer oder Marvin Missfeld etwas Dominanz und spielten dabei Chancen und jeweils zwei schöne Treffer zur Führung heraus. Doch wir kamen regelmäßig wieder gut ins Spiel zurück und wiederum selbst phasenweise dazu, eigene spielerische Akzenten zu setzen und Spielkontrolle herzustellen. Zweimal glich Marius den knappen Rückstand aus. Und da die Torhüter der 1. Herren Brian, Marcel und Kenneth in Abwesenheit von Robin wechselweise aushalfen, unser Tor ansonsten sauber zu halten, trennte wir uns im Ergebnis schiedlich, friedlich 2:2. Viel wichtiger aber: Keine Verletzungen, ein ansehnlicher Kick und ein prima vereinsinternes Miteinander. Nun wünschen sich beide Teams gegenseitig für den anstehenden Saisonauftakt gegen Soltau (1. Herren) bzw. Flotwedel (U19) viel Glück und Erfolg! Zuvor werden wir kommende Woche unseren Leistungsstand gegen die 2. Herren (1. KK) des MTV überprüfen.

Redakteur

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04. Juni 2018, 16:51

Bericht: Zur Krönung ein 4:1 und die VIZEMEISTERSCHAFT!

Nun galt es also die Saison und die großartige Rückrunde zu krönen. Den zweiten Tabellenplatz mit einem Sieg beim MTV Soltau zu behaupten. In der Rückrundentabelle lag der MTV auf Rang 3. Insofern auf fremden Platz also kein Selbstgänger. Zudem konnte unser etatmäßiger "Knipser", Mahmoud", nicht mitfahren und auch Matteo lang krank im Bett. Aber als das Spiel los ging, lies das Team an seinem Charakter keine Sekunde einen Zweifel. Von Beginn an machten wir klar, dass es für uns sehr wohl noch um etwas ging. Leo und Jakob nahmen das Zentrum gleich mit Präsenz unter Kontrolle. Und spätestens als Hendrik einem Konter der Gastgeber über 70 Meter im Sprint hinterherhetzte und diesen mit Unterstützung von Luis auch stoppte, war der letzte notwendige Beweis erbracht: An unserer Bereitschaft wird es heute nicht scheitern! Und jeder Spieler zog mit! Kurz darauf lief dann auch schon ein für unsere Zuschauer bekannter Spielzug mustergültig zum 1:0 ab (10. Min.). Luca wusste wo er einzulaufen hatte und Marc-A. servierte. Ein tolles Tor. Aber es gab noch Steigerungen: Nach einer Ecke wehrten die Gastgeber in den Rückraum ab. Genau in die Füße von Jakob. Keine gute Idee, denn der fackelte nicht lange und knallte die Kugel aus vollem Lauf mit linker "Klebe" zurück. Der Ball schlug mit hohem Tempo genau "im Knick" ein! Beim "Tor des Monats" wäre das Ding ganz sicher in der engeren Auswahl. Mit einer 2:0-Führung ließen sich auch die Temperaturen besser aushalten. Zumal Luis, Timo und Leon in der Defensive ideal agierten. Dazu kam ein Henry in Top-Verfassung, der mit Übersicht und Passqualität den Spielaufbau fehlerfrei gestaltete, wodurch der Gegner kaum Gefahr entwickeln konnte. Nach vorne ging es bei Lukas und Marc-A. durchweg sauber weiter. Und dass wir nach der frühen Führung unsere komplette Bank zur Entlastung ins Spiel bringen konnten, spielte uns zusätzlich in die Hände. Marius, Lutse und Janning hielten das Tempo hoch genug und Ole sorgte mit seiner guten Technik für kontrollierte Passagen. Genau eine solche sorgte für den Höhepunkt der zweiten Hälfte und gleichzeitig für eine Vorentscheidung. Links im Mittelfeld bauten Ole, Leon, Jakob und Marius ein hervorragendes Kurzpassspiel auf. Über etwa 10 Stationen ging der Ball dann rüber auf die rechte Seite, von wo Marc-A. den Ball wiederum auf den einlaufenden Marius weitergab, der den Ball von rechts aus spitzen Winkel nicht etwa auf das Tor ballerte, sondern per Lupfer am verdutzten Torwart vorbei zum 3:0 verwandelte (51.). Ein Tor zum "Zunge schnalzen". Danach zeigte auch der nie aufsteckende Gastgeber, dass er über eine starke Einwechselbank verfügt und setzte mehrere gefährliche Angriffe an. Eine Zeit lang hatten wir es nur Robin zu verdanken, dass Soltau nicht längst verkürzt hatte. Als wir nach Umstellungen in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld langsam wieder die Kontrolle erlangten, machte Soltau nach einer Ecke doch noch das 1:3 (78.). Doch wieder war es ein gekonnter und ausgespielter Spielzug über mehrere Stationen, der das Feuer sofort wieder löschte. Jakob öffnete das Spiel geschickt auf rechts, wo Hendrik auf Luca ablegte, der es einfach mal versuchte und aus zwanzig Metern direkt abzog. Der Ball wirkte zwar nicht unhaltbar ... aber wahrscheinlich war soviel Spin drin ;-) ... jedenfalls schlug er zur endgültigen Entscheidung zum Endstand von 4:1 (81. Min.) ein.



Das Spiel war ein wirklich würdiger Abschluss und setzte die exzellente Rückrunde nahtlos fort. Von einem "besten Saisonspiel" kann man nur deswegen nicht sprechen, weil es zuletzt einfach sehr viele sehenswerte Partien gab. Aber auch heute kann man vor einer solch engagierten und spielerischen Leistung von einem Aufsteiger nur den Hut ziehen. Zur Krönung war damit auch der inoffizielle Titel des "Vizemeisters" eingefahren. Respekt!

Redakteur

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17. Mai 2018, 10:14

Bericht: Sorglos ... kopflos ... Punkte los.

Ein 1:1 gegen Tabellenschlusslicht JSG KAWU hatte sicher keiner erwartet. Insbesondere nach der bisher ungeschlagenen Rückrunde und hervorragenden Resultate gegen Top-Teams der Liga. Aber unsere Elf ist nicht die Erste und wird auch nicht die Letzte sein, der so etwas passiert. Da können Trainer noch so viel ansprechen und vorwarnen. Inkl. dem Hinweis, dass der Gegner die letzten Partien meistens lange offen gehalten hat und sicher keine "Schießbude" ist. Man wird seine Favoritenrolle also schon sehr ernsthaft angehen müssen. Das Spiel entwickelte sich jedoch von Beginn an so, wie sich eine unerfreuliche Überraschung eben entwickelt. In den ersten 15 Minuten werden größte und klarste Chancen geradezu lächerlich vergeben und weggeworfen. "Ach, egal, das ist ja zu einfach. Da machen wir eben die Bude beim nächsten Versuch." - Auch wenn die Trainer draußen schon tobten, wohl wissend, dass der Anfang verkorkster Spiele eben diese Sorglosigkeit ist. Der typische Nebeneffekt der verballerten Chancen hatte auch schon eingesetzt: Der Gästekeeper hatte sich durch gute Aktionen viel Selbstvertrauen geholt. Warmgeschossen und zunehmend sicher. Damit steckte er seine Vorderleute an. Der gewonnene Eindruck, dass in Borstel heute etwas geht, griff um sich und erhöhte Engagement und Kampfgeist der Gäste aus Rotenburg weiter. Unsere Chancen wurden dagegen weniger und es gab vereinzelte Konter, weil nun auch unser Mittelfeld ähnlich nachlässig in den Zweikämpfen agierte, wie zuvor die Offensive beim Abschluss. Das "Unheil" nahm seinen absehbaren Lauf als die Gäste kurz vor der Halbzeit nach einer Ecke den Führungstreffer erzielten. Unser Glück ODER Pech war es, dass wir diese Führung nur wenige Sekunden später wieder egalisierten. Hendrik spielte Mahmoud im Strafraum frei, der jedoch nicht abzog, sondern die Chance fast erneut verspielt hatte, wonach der Ball aber Lutse vor die Füße sprang, der ihn über die Linie drückte. Ja, vielleicht war das unser Glück, weil wir die Partie sonst sogar noch verloren hätten. Vielleicht war es aber auch genau unser Pech. Denn so waberte das "kriegen wir schon hin" weiter durch die Köpfe. Mit Rückstand in die Halbzeit wäre eventuell die größere Warnung gewesen. Wer weiß das schon!? Über die zweite Halbzeit gibt es eigentlich nichts Gutes mehr zu sagen. Von Minute zu Minute wurde die JSG KAWU - den realistischen Punktgewinn vor Auge - wehrhafter. Und im gleichen Zuge wurden unsere Aktionen kopfloser. Selbst gelegentlich gute Spielansätze wurden in der Box entweder überheblich, überhastet oder übereifrig wieder zunichte gemacht. Irgendwann gelang 20 Meter vor dem Tor schlicht gar nichts mehr. Das steckte auch Mittelfeld und Defensive sogar bis hin zu Robin an. Nur Luis erreichte annähernd noch eine normale Form und wenn insbesondere er nicht wenigstens immer wieder noch rechtzeitig mit seiner Ruhe und Schnelligkeit eingegriffen hätte ... wer weiß, ob nicht ein weiteres Gegentor den Tag vollständig versaut hätte. Auch der Endstand von 1:1 war natürlich nicht gerade eine glänzende Visitenkarte. Aber jeder Fußballer musste es schon erleben, dass solche Spiele eben schnell eine Eigendynamik bekommen, dessen Hebel dann kaum mehr umzulegen sind. Das passiert bis in die Weltklasse. Und doch bietet es uns nun Gelegenheit, jetzt für das letzte Punktspiel in Soltau nochmal alle Konzentration zusammenzunehmen, gut zu trainieren und dort einen guten Saisonabschluss hinzulegen. Denn immerhin sind wir auch nach diesem verpeilten Spiel in der Rückrunde ungeschlagen und wollen versuchen, dies auch noch durch die Ziellinie zu bringen.

Redakteur

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14. Mai 2018, 12:31

Bericht: Fünf Tore "vom Reißbrett" schlagen Hanstedt 5:2.

Es war ein "nerviges" Spiel erwartet worden. Denn Sonntags um 11.00 Uhr in die Köpfe der Spieler zu kommen, damit die sich das Leben leicht machen... kein Selbstläufer. Und wir brauchten tatsächlich gut 35 Minuten um doch endlich einzusehen, dass wir uns eben nicht in Zweikämpfen aufreiben sollten. Das ist das Spiel der Gastgeber. Und das können die Hanstedter im Zweifel besser. Also lieber wie besprochen über ein ganz einfaches Passspiel Ball und Gegner laufen lassen UND Überzahlsituationen schaffen. Wurde aber nicht umgesetzt. Und so ging eine knappe halbe Stunde faktisch jedes Einzelduell an die Hanstedter, die es mit unbändigen Kampfgeist und Einzelleistungen probierten. Allerdings ohne Abschlusseffizienz. Nach etwa 30 Minuten kamen wir dann zu klaren Chancen. Und als wir einen Dreierwechsel sowie Positionsanpassungen vornahmen kippte das Spiel endlich deutlich in unsere Richtung. Es ist derzeit unsere besondere Stärke, dass wir stets über eine starke, ausgeglichene und eingespielte Bank verfügen. Und so konnten wir heute gegen einen bereits abgekämpften Gegner nach 30 Minuten Mahmoud, Hendrik und Marius "reinwerfen". Das ist Luxus. Und war sichtlich zu viel für den Gegner. Kurz darauf fiel der erster Treffer für uns. 1:0. So wie - zum Leidwesen von Robin - tausende Male im Training geübt. Die Hereingabe von Mahmoud konnte ein Hanstedter nur ins eigene Netz schießen, denn Lukas war schon da. Dieses Tor schossen wir in leichten Abwandlungen danach noch vier Mal. Mehr kann sich gute Trainingsbeteiligung gar nicht auszahlen. Ole trat nun auch noch ins Spiel. Lukas, Leo und Lutse konnten Pause machen. Das Portal zum Spiel war gefunden. Nun nur noch den Schlüssel ins Schloss stecken und umdrehen. Der schnelle Ausgleich war eine "kalte Dusche", wirkte auf uns in dieser Phase aber gefühlt eher wie ein "Betriebsunfall". So besprachen wir es auch in der Halbzeit und dass es ab jetzt unser Spiel ist. Offensiv war das auch der Fall. Zu oft kamen wir aussichtsreich durch die Abwehr der Gastgeber. In der 63. und 66. Minuten dann der Doppelschlag. Zweimal eine Kopie des ersten Tores. Nur diesmal von der anderen Seite. Beim 2:1 schlug wieder ein Hanstedter Verteidiger den Ball in höchster Not vor Marc-A. lieber gleich selbst in den Kasten. Und beim 3:1 war von der nun starken linken Seite erneut Mahmoud zur Eingabe freigespielt. Diesmal kam der Ball an Position B. Marc-A. scheiterte noch am Reflex des Keepers. Aber Marius war an der definierten dritten Position eingelaufen und staubte frei ab. Das hätte die Entscheidung sein sollen. Aber so einfach machten wir es uns nicht. Im Gegenteil starteten wir nun den zweiten Versuch "Schongang" ... und brachten den MTV kurzzeitig wieder prima ins Spiel. Es dauerte nicht lange und unser Betteln um einen Anschlusstreffer wurde erhört. 2:3. So etwas ärgerliches, sich das Spiel selbst so schwer zu machen ;-( . Doch mit dem Anschlusstreffer fand diese kurze Phase zum Glück ein schnelles Ende. Die Antwort kam wieder in Gestalt der vorigen Treffer. Diesmal ging es schnell über rechts. Diesmal wurde Mahmoud von Mark-A. eingesetzt und diesmal schob der Vorbereiter der ersten drei Treffer überlegt in die lange Ecke ein. 4:2. Der Widerstand war gebrochen, zumal vier frische Kräfte zurückkamen. Die Abwehrlinie stand ohnehin weitgehend gut. Auf Robin, Luis und Henry war Verlass. Leon und Timo nun auch fast nur noch im Vorwärtsgang. Jakob hatte die Schaltstelle der Gastgeber im Zentrum zugemacht. Matteo und Marc-A. kombinierten uns über die Flügel häufig durch die Abwehr und Hendrik sowie Jakob verteilten die Bälle schlauer als in der hektischen Anfangsphase. Leo ging zur Absicherung in die Abwehrlinie und Lukas, Ole sowie Lutse brachten frischen offensiven Drang. Lutse schraubte das Ergebnis schließlich noch etwas höher und verwandelte eine schöne Kombination über rechts nach erneuter Vorlage von Mahmoud zum 5:2.

Fazit: Wir können zwar mit dem Spiel nicht 100%ig zufrieden sein sein. Andererseits hatten unsere Anfangsprobleme auch etwas Gutes: Der so ermutigte Gastgeber rückte viel weiter auf und stand längst nicht so konzentriert in der Defensive wie erwartet. Die großen Lücken und Räume erleichterten es uns letztendlich erheblich, zu Torchancen zu kombinieren. Das war im Hinspiel noch ganz anders. Und die Tore selbst belegten, warum wir uns im Laufe der Saison auch in der Landesliga zu einem Spitzenteam "gemausert" haben und uns derzeit völlig zu Recht zu den Top-Drei der Liga zählen dürfen. Hohe Trainingsbeteiligung, ein sehr ausgeglichener Kader und eiskalte Chancenverwertung ... zumindest immer dann, wenn es unbedingt nötig ist. Mahmoud, der letzte Woche in Lüneburg fehlte, meldete sich von der Bank mit fünf (!) Torbeteiligung zurück. Kommende Woche gegen KAWU sollten wir es trotzdem nicht erneut austesten, ob wir auch mal mit angezogener Handbremse erfolgreich sein können. Denn so weit sind wir dann doch noch nicht! Das sollten wir - neben den drei Punkten - aus Hanstedt mitnehmen.

Redakteur

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29. April 2018, 19:01

Bericht: Nach 4:0 in Melbeck in Spitzengruppe "festgebissen".


Die Ergebnisse vom Wochenende haben es zementiert: Als Aufsteiger haben wir uns bis in die Spitzengruppe vorgearbeitet und dort etabliert. Bemerkenswerte Leistung. Gerade wenn man sich erinnert, wie schwer uns der Saisonauftakt in der höheren Liga fiel. Mit faktisch drei Auftaktniederlagen gegen Aufstiegsfavoriten. Doch die Mannschaft ist es gewohnt, dass ihr nichts geschenkt wird. Mit hoher Trainingsbeteiligung und Engagement erarbeitete sie sich diesen weiteren Entwicklungsschritt. Chapeau!
Zuvor musste am Wochenende aber erstmal der Mitaufsteiger JSG Ilmenautal bezwungen werden. Kein Selbstgänger, wie VfL Lüneburg beim 0:0 in der Vorwoche erkennen durfte. Trotz aller Warnungen versuchte es unser Team in der 1. Halbzeit mal mit "Sparflamme". Bildeten wir uns etwa auf die letzten Ergebnisse etwas ein? Na, da war Ilmenautal genau der passende Versuchsaufbau! Und das tat dann 45 Minuten richtig weh! Genau wie die Worte zur Halbzeit. Dass es noch 0:0 stand, war noch die erfreulichste Nachricht. Aber wenn man diesen Gegner nicht fordert, wird er auch nicht müde werden und dann können wir die Punkte vergessen. Und siehe da: In der zweiten Halbzeit legten wir massiv nach. Insbesondere in punkto Laufbereitschaft und Balleroberung. Die Räume wurden größer und es ergaben sich Einschusschancen. Aber es brauchte noch bis zur 57. Minute ehe wir nach einigen unfassbaren Fehlversuchen und aufkommender Verzweiflung am Rande des Spielfelds endlich einen Ball ins Tor gewürgt hatten. Vielmehr war es Matteo nach einer Ecke, der im dritten Versuch endlich das "Ding" über die Linie brachte. Mit dem 1:0 brach das Spiel auf. Auch spielerisch waren wir nun da. Besonders Marc-A. machte die nächste halbe Stunde zu seinem großen Tag. Nach einem schnellen Einwurf von Leon brachte Janning den Ball hinein und der Käpt´n sprang aus vollem Lauf auf Kniehöhe in den Ball und netzte zum 2:0. Ein tolles Tor. Nach einer Ecke von Leon erhöhte er per Kopf in der 82. Minute auf 3:0. Insofern "interessant" weil die Melbecker Verteidiger ihn alle um mindestens einen Kopflänge überragten. Wie konnte also einer der kleinsten Spieler im Strafraum derart zum Kopfball kommen? Antwort: Bei der nächsten Ecke kopierte er es und scheiterte diesmal lediglich an der Latte ehe er es in der Nachspielzeit auf Vorlage von Ole mit dem Fuß probierte und den Ball aus rd. 10 Metern volley zum 4:0 unter den Giebel drosch. Worauf Mahmoud das "Zitat des Tages" entwich: "Der Holzkopf trifft heut´ alles," stellte er ungläubig fest. Ein schöner Spaß für alle und jeder wusste, dass es anerkennend gemeint und gesagt war. Musste es auch. Denn unser Mittelstürmer selbst traf heute dafür ausnahmsweise mal keinen "Möbelwagen". Dabei schien die Mannschaft nach dem 3:0 insbesondere darum bemüht, ihn zu "seinem Tor" einzusetzen. Ohne Erfolg. Gegenwehr vom Gastgeber war zurückgegangen und es gab eine Vielzahl hochkarätiger Chancen. Ein höheres Ergebnis war klar möglich...ABER die Melbecker hatten aufgrund der ersten Halbzeit und auch einer sauberen Spielweise nun wirklich keine "Klatsche" verdient. Wir dagegen hatten uns den Umschwung nach der Halbzeit aufgrund des deutlich gesteigerten Aufwands ALLER Spieler erarbeitet. Es sollte allen Spielern aber klar sein, dass uns am Dienstag in Lüneburg beim Titelaspiranten mit nur einer guten Halbzeit keine weitere Überraschung gelingen wird. Also es lieber von Beginn an versuchen. Zur Halbzeit kann es sonst schon vorbei sein! Zunächst aber ziehen wir den Hut vor der Leistung, nun sogar auf Platz 2 der Tabelle vorgerückt zu sein. Es ist noch eine prima Saison geworden.

Redakteur

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29. April 2018, 19:01

Bericht: Selbst in Verden auf Kunstrasen diesmal Zählbares! 2:2!


Beim Blick auf die Tabelle handelte es sich in Verden heute faktisch um ein Spitzenspiel. Der Sieger würde die Tabellenführung übernehmen. Für uns ging es darum, genau das in den Köpfen zu realisieren. Es mag für uns als Aufsteiger ungewohnt sein, plötzlich unter den etablierten Top-Teams der Landesliga mitzumischen. Aber es ist ja keinem Zufall oder einem glücklichen Spielplan entsprungen. Warum sollten wir es nicht als Spitzenspiel sehen und sogar um die Tabellenführung kicken? Die komplette rechte Seite mussten wir umstellen (Ausfall von Timo. Leon kam erst später). Das Team strahlte eine positive Haltung aus. Obwohl sich Verden von Beginn an stark und spielfreudig präsentierte. Insbesondere über unsere rechte Seite lockten sie uns geschickt und stießen dann in Überzahl nach. Lutse und Matteo bekamen da erstmal einen schweren Stand. Das zentrale Mittelfeld ging enorme Wege, um die Lücken zu schließen. Trotzdem mussten Robin und die Abwehr um Luis und Henry ein, zwei Mal in letzter Not klären. Das würde auf Dauer schief gehen. Also stellten wir um. Marius hat zwar nicht Lutse´s Sprintqualitäten, kam aber auf dem Kunstrasen sofort gut zurecht. Und als somit die Flügel nach 15 Minuten "befriedet" waren, kamen wir zusehends auch selbst ins Spiel und zu ersten eigenen Chancen (Lukas, Marc-A.). Und erzielten die spielerisch sehenswerte Führung. Hendrik, Marc und Luca spielten plötzlich über links eine sehr schöne Stafette ballsicher und ruhig aus, Lukas hatte einen freien Raum gefunden. Luca steckte durch und wir waren in Überzahl direkt vor das Tor kombiniert. Herrlich für einen Stürmer, wenn man solche Aktionen seiner Kollegen abschließen darf. Und genauso beruhigend, wenn man einen Stürmer in den eigenen Reihen hat, der sich so etwas im 16er nicht entgehen lässt. Lukas legte quer und Mahmoud ohne Nerven zum 1:0 (20. Minute) ins Netz. Kurz darauf kam Jakob, um das laufintensive Spiel zu entlasten bzw. hoch halten zu können. Verden war zwar "genervt", aber schlug wenig später in ebenfalls spielerischer Klasse zurück. Das 1:1 war hohe Fußballschule und wäre allenfalls in seiner Entstehung im Mittelfeld vermeidbar gewesen. Bis zur Pause kontrollierten sich die Teams gegenseitig. Luca musste passten. Aber Leon war eingetroffen und Matteo wechselte die Seite. Wer auf dem Platz jetzt nicht davon überzeugt war, dass wir hier nicht zum Abliefern der Punkte sein müssen, hätte den Sport verfehlt. Aber kaum war das Spiel wieder angepfiffen kombinierte uns Verden ein zweites Mal hochwertig aus. Ein Tiefschlag in der 50. Minute. Und das sah man auch. Der Liga-Primus hatte nun klare Feldvorteile und drückte uns insbesondere im Zentrum nach hinten, ohne jedoch zwingend auf das 3:1 zu gehen. Robin hielt zudem extrem souverän und gab dem Team insbesondere mit seiner Sicherheit einen enormen Rückhalt. Und irgendwie schien es ab der 70. Minute, als ob sich Verden "abgearbeitet" hätte. Wir wechselten offensiv, zumal Henry angeschlagen war. Leo verstärkte die Abwehr, Hendrik kam frisch zurück und Janning ganz neu ins Spiel. Und tatsächlich gewannen wir Spielanteile zurück. Plötzlich auch wieder zwingende Chancen. Marc und Mahmoud waren weiter enorm fleißig und verunsicherten die Abwehrspieler. Hendrik verpasste einen gefährlichen Ball nur um Zentimeter und Mahmoud bekam nicht genug Druck auf eine gute Abschlusssituation. Wir versuchten den Ausgleich. Und bekamen ihn. Matteo mit Freistoß aus dem Halbfeld. Gut getimt. Aus der Abwehr der Gastgeber hörte man schon ein lautes "Sch...". Denn dort hatte man in der Flugkurve gemerkt, dass man Marc-A. nicht mehr am Kopfball würde hindern können. Der Keeper hatte zudem eine Vorwärtsbewegung unternommen und so senkte sich der gute Kopfball über den Keeper ins Netz. 2:2 (76.). Zurückgekommen! Für Verden war ist schwer, den Schalter nun nochmal umzulegen. Vieles im "Anrennen" blieb Stückwerk. Einmal jedoch musste Robin nochmal sein ganzes Können aufbieten und einen freistehenden Schuss aus bester Position reaktionsschnell abwehren. So hielt er uns den Punkt fest. Eine sehenswerte Partie mit tollen Toren. Auch in punkto Fairness und Qualität war das Top! Beide Teams konzentrierten und bekämpften sich stets um und gegen den Ball. Keine schmutzigen Aktionen oder gar gefährliche Fouls. Dazu kam eine der besten Schiedsrichterleistungen der letzten Monate. Für solche Spiele macht es Spaß zu trainieren und anzutreten. Da ist es auch ok, wenn man um erst um 23.00 Uhr wieder daheim ankommt. Samstag geht es nach Melbeck.

Redakteur

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29. April 2018, 18:59

Bericht: Auch VfL Lüneburg stoppt unseren Lauf nicht. 3:1!

Unser Programm hätte kaum schwieriger sein können: Drei Top-Teams plus die JSG Ilmenautal in wenigen Tagen. Unter dem Strich steht nach dem gestrigen Spiel: Keine Niederlage und die von keinem Außenstehenden erwartete Ausbeute von 10 Punkten! Zur Belohnung gibt es nach dem 3:1 gegen den Titelaspiranten und Bezirkspokalfinalisten VfL Lüneburg sogar die zwischenzeitliche Tabellenführung (siehe oben). Respekt ans Team.
Insbesondere da unser etatmäßiger Sturmführer ausfiel. Das durfte kein Alibi sein! Und so stellten wir auch auf. Nicht verstecken. Ziel: Auswärtssieg! Warum auch nicht? Die Spielausrichtung änderten wir nicht. Nur beim Personal gab es ein paar Rotationen. Die Abwehrkette ließen wir wie in Verden und Melbeck konstant. Auf rechts ging dann Marius zu Matteo, was in Verden gut harmonierte. Und auf links versprachen wir uns durch die schnellen und starken Balleroberer Leon und Luca, dass sie die offensiv starke rechte Seite der Gastgeber nicht nur stoppte, sondern selber in Drucksituation bringt. Im Zentrum ging diesmal Jakob in die Startformation. Zusammen mit Leo, der später planmäßig in die Innenverteidigung rücken würde, da Henry mit seinen Adduktorenproblemen maximal eine Halbzeit durchhalten konnte. Dazu Lukas. Zwei Aspekte dürften sich für den VfL kontraproduktiv ausgewirkt haben: Wer sich dort gefreut hat, dass Mahmoud nicht an Bord war, kennt die ungeheure Laufstärke und gute Form von Marc-A nicht. Den hatten sie nicht auf dem Zettel und er spielte über die gesamte Spielzeit eigentlich Katz und Maus mit seinen Verteidigern. Dazu kam die recht frühe Führung der Gastgeber (13. Minuten). Alles dürfte für den VfL nach Plan gewesen sein und einiges für einen "leichten Gang" gesprochen haben. Also wurde verwaltet. Und so war faktisch bis zur Halbzeit für Robin im Tor Ruhe. Vielmehr griff unsere Spielweise zunehmend und Ausgleichchancen setzten sich ein. Erst retteten die Lüneburger auf der Linie, dann kam Luca frei durch und Leo köpfte völlig freistehend vorbei. Die Gastgeber blieben jedoch sorglos und dann ging es ganz schnell. Innerhalb weniger Minuten hatten wir das Spiel gedreht. Erst verwandelte Jakob einen Freistoß aus 20 Metern ins kurze Eck. Und kurz darauf wurde unser Käpt´n im Strafraum durch ein Foul des Keepers rüde gestoppt. Den klaren Elfer versenkte Leo. Eine Führung, die wir uns durch Engagement sowie den klareren Chancen verdient hatten. In der zweiten Halbzeit zeichnete sich das Team durch eine enorme taktische und personelle Vielfalt aus. Natürlich verstärkte Lüneburg die Offensive. Leo machte nun das Abwehrzentrum zu. Timo verstärkte die Abwehrlinie und Matteo rückte vor. Später schob Luca ins Zentrum, da der starke Jakob platt und zudem mit Gelb belastet war. Hendrik unterstützte mal die rechte Außenbahn und mal die Zentrale. Und Janning sowie Ole brachten sich ebenfalls höchst aufgabentreu in das Spiel ein. Die erste Angriffswelle der Lüneburger nach der Pause war optisch stark aber nicht zwingend. Ein Tunnel hier, ein Tunnel da. "Nett" aber nicht effektiv, da wir stets mit dem nächsten Spieler da waren und dann doch meistens den Ball klärten oder klauten. Zunehmend kamen wir so zu Kontern. Auch weil wir weiter hoch gestellt blieben, meist offensive Anspielstationen hatten und so eigene Angriff bis ganz vor das Tor brachten. Das nahm viel Druck von unserer Defensive. Allerdings versäumten wir es, den Ball auch mal im Tor unterzubringen. Die Chancen dazu kamen regelmäßig. Aber erst in der 69. Minute war es soweit. Marc-A. verwandelte eine schöne Kombination und Vorlage von Matteo zum 3:1. Sicher eine Vorentscheidung. Zumal Timo den stärksten Durchbruch des VfL in der zweiten Halbzeit noch von der Linie schlug. Wo war Timo da bloß so schnell noch her gekommen? Die Aktion wurde wie ein eigenes Tor gefeiert. Und genauso wichtig war sie auch. Danach war das Spiel nämlich eigentlich durch. Bis auf weitere Angriffe von uns. Dabei bemühte sich der gute Schiri dann sichtlich um ein "friedliches" Spielende. Denn erst "übersah" er einen weiteren Elfmeter gegen Marc A. ("Sonst hätte ich dem Torwart Gelb-Rot geben müssen"). Und kurz darauf eine krasse Notbremse gegen Marc-A., der frei auf das Tor lossprintete. Da waren selbst die VfLer erstaunt, dass es der Schiri bei Gelb beließ. Man muss aber auch sagen, dass ein erfahrener Schiri durchaus überlegt handelt, wenn er hier die Regeln kurz vor dem Ende sehr "dehnbar" auslegt und sich sowie dem Spiel damit "Stress" erspart. Wir brachten das 3:1 nach Hause und brauchten weder Unterzahl der Gastgeber noch einen weiteren Elfer. Und die Lüneburger blieben faire Verlierer und behielten ihre Spieler für die nächsten Partien. Das Wetter passte auch dazu. Also: Alles prima! Jetzt erstmal spielfrei!

Redakteur

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