Berichte                   

                                                                                                                          

Hier fanden früher die Spieler, Eltern, Vorstand und Freunde der Mannschaft in einem geschützten Bereich immer kurzfristig die aktuellsten Informationen. Dafür wird dieser Bereich heute nicht mehr benötigt. Stattdessen enthält dieser Bereich heute überwiegend ein Archiv von Berichten vergangener Spiele und "Taten", die sich im Laufe der Zeit gesammelt haben. Wer mag, kann da gerne durchblättern.          

                                                                                                                                                        

Es werden auch neue Berichte zum Nachlesen ergänzt bzw. abgelegt. Sofern ein "Gast"  hier etwas eintragen möchte, wäre dies theoretisch möglich. Allerdings durchläuft jede Eingabe einer Freigabe-Abfrage und wird insofern nicht automatisch veröffentlich.     

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04. Juni 2018, 16:51

Bericht: Zur Krönung ein 4:1 und die VIZEMEISTERSCHAFT!

Nun galt es also die Saison und die großartige Rückrunde zu krönen. Den zweiten Tabellenplatz mit einem Sieg beim MTV Soltau zu behaupten. In der Rückrundentabelle lag der MTV auf Rang 3. Insofern auf fremden Platz also kein Selbstgänger. Zudem konnte unser etatmäßiger "Knipser", Mahmoud", nicht mitfahren und auch Matteo lang krank im Bett. Aber als das Spiel los ging, lies das Team an seinem Charakter keine Sekunde einen Zweifel. Von Beginn an machten wir klar, dass es für uns sehr wohl noch um etwas ging. Leo und Jakob nahmen das Zentrum gleich mit Präsenz unter Kontrolle. Und spätestens als Hendrik einem Konter der Gastgeber über 70 Meter im Sprint hinterherhetzte und diesen mit Unterstützung von Luis auch stoppte, war der letzte notwendige Beweis erbracht: An unserer Bereitschaft wird es heute nicht scheitern! Und jeder Spieler zog mit! Kurz darauf lief dann auch schon ein für unsere Zuschauer bekannter Spielzug mustergültig zum 1:0 ab (10. Min.). Luca wusste wo er einzulaufen hatte und Marc-A. servierte. Ein tolles Tor. Aber es gab noch Steigerungen: Nach einer Ecke wehrten die Gastgeber in den Rückraum ab. Genau in die Füße von Jakob. Keine gute Idee, denn der fackelte nicht lange und knallte die Kugel aus vollem Lauf mit linker "Klebe" zurück. Der Ball schlug mit hohem Tempo genau "im Knick" ein! Beim "Tor des Monats" wäre das Ding ganz sicher in der engeren Auswahl. Mit einer 2:0-Führung ließen sich auch die Temperaturen besser aushalten. Zumal Luis, Timo und Leon in der Defensive ideal agierten. Dazu kam ein Henry in Top-Verfassung, der mit Übersicht und Passqualität den Spielaufbau fehlerfrei gestaltete, wodurch der Gegner kaum Gefahr entwickeln konnte. Nach vorne ging es bei Lukas und Marc-A. durchweg sauber weiter. Und dass wir nach der frühen Führung unsere komplette Bank zur Entlastung ins Spiel bringen konnten, spielte uns zusätzlich in die Hände. Marius, Lutse und Janning hielten das Tempo hoch genug und Ole sorgte mit seiner guten Technik für kontrollierte Passagen. Genau eine solche sorgte für den Höhepunkt der zweiten Hälfte und gleichzeitig für eine Vorentscheidung. Links im Mittelfeld bauten Ole, Leon, Jakob und Marius ein hervorragendes Kurzpassspiel auf. Über etwa 10 Stationen ging der Ball dann rüber auf die rechte Seite, von wo Marc-A. den Ball wiederum auf den einlaufenden Marius weitergab, der den Ball von rechts aus spitzen Winkel nicht etwa auf das Tor ballerte, sondern per Lupfer am verdutzten Torwart vorbei zum 3:0 verwandelte (51.). Ein Tor zum "Zunge schnalzen". Danach zeigte auch der nie aufsteckende Gastgeber, dass er über eine starke Einwechselbank verfügt und setzte mehrere gefährliche Angriffe an. Eine Zeit lang hatten wir es nur Robin zu verdanken, dass Soltau nicht längst verkürzt hatte. Als wir nach Umstellungen in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld langsam wieder die Kontrolle erlangten, machte Soltau nach einer Ecke doch noch das 1:3 (78.). Doch wieder war es ein gekonnter und ausgespielter Spielzug über mehrere Stationen, der das Feuer sofort wieder löschte. Jakob öffnete das Spiel geschickt auf rechts, wo Hendrik auf Luca ablegte, der es einfach mal versuchte und aus zwanzig Metern direkt abzog. Der Ball wirkte zwar nicht unhaltbar ... aber wahrscheinlich war soviel Spin drin ;-) ... jedenfalls schlug er zur endgültigen Entscheidung zum Endstand von 4:1 (81. Min.) ein.



Das Spiel war ein wirklich würdiger Abschluss und setzte die exzellente Rückrunde nahtlos fort. Von einem "besten Saisonspiel" kann man nur deswegen nicht sprechen, weil es zuletzt einfach sehr viele sehenswerte Partien gab. Aber auch heute kann man vor einer solch engagierten und spielerischen Leistung von einem Aufsteiger nur den Hut ziehen. Zur Krönung war damit auch der inoffizielle Titel des "Vizemeisters" eingefahren. Respekt!

Redakteur

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17. Mai 2018, 10:14

Bericht: Sorglos ... kopflos ... Punkte los.

Ein 1:1 gegen Tabellenschlusslicht JSG KAWU hatte sicher keiner erwartet. Insbesondere nach der bisher ungeschlagenen Rückrunde und hervorragenden Resultate gegen Top-Teams der Liga. Aber unsere Elf ist nicht die Erste und wird auch nicht die Letzte sein, der so etwas passiert. Da können Trainer noch so viel ansprechen und vorwarnen. Inkl. dem Hinweis, dass der Gegner die letzten Partien meistens lange offen gehalten hat und sicher keine "Schießbude" ist. Man wird seine Favoritenrolle also schon sehr ernsthaft angehen müssen. Das Spiel entwickelte sich jedoch von Beginn an so, wie sich eine unerfreuliche Überraschung eben entwickelt. In den ersten 15 Minuten werden größte und klarste Chancen geradezu lächerlich vergeben und weggeworfen. "Ach, egal, das ist ja zu einfach. Da machen wir eben die Bude beim nächsten Versuch." - Auch wenn die Trainer draußen schon tobten, wohl wissend, dass der Anfang verkorkster Spiele eben diese Sorglosigkeit ist. Der typische Nebeneffekt der verballerten Chancen hatte auch schon eingesetzt: Der Gästekeeper hatte sich durch gute Aktionen viel Selbstvertrauen geholt. Warmgeschossen und zunehmend sicher. Damit steckte er seine Vorderleute an. Der gewonnene Eindruck, dass in Borstel heute etwas geht, griff um sich und erhöhte Engagement und Kampfgeist der Gäste aus Rotenburg weiter. Unsere Chancen wurden dagegen weniger und es gab vereinzelte Konter, weil nun auch unser Mittelfeld ähnlich nachlässig in den Zweikämpfen agierte, wie zuvor die Offensive beim Abschluss. Das "Unheil" nahm seinen absehbaren Lauf als die Gäste kurz vor der Halbzeit nach einer Ecke den Führungstreffer erzielten. Unser Glück ODER Pech war es, dass wir diese Führung nur wenige Sekunden später wieder egalisierten. Hendrik spielte Mahmoud im Strafraum frei, der jedoch nicht abzog, sondern die Chance fast erneut verspielt hatte, wonach der Ball aber Lutse vor die Füße sprang, der ihn über die Linie drückte. Ja, vielleicht war das unser Glück, weil wir die Partie sonst sogar noch verloren hätten. Vielleicht war es aber auch genau unser Pech. Denn so waberte das "kriegen wir schon hin" weiter durch die Köpfe. Mit Rückstand in die Halbzeit wäre eventuell die größere Warnung gewesen. Wer weiß das schon!? Über die zweite Halbzeit gibt es eigentlich nichts Gutes mehr zu sagen. Von Minute zu Minute wurde die JSG KAWU - den realistischen Punktgewinn vor Auge - wehrhafter. Und im gleichen Zuge wurden unsere Aktionen kopfloser. Selbst gelegentlich gute Spielansätze wurden in der Box entweder überheblich, überhastet oder übereifrig wieder zunichte gemacht. Irgendwann gelang 20 Meter vor dem Tor schlicht gar nichts mehr. Das steckte auch Mittelfeld und Defensive sogar bis hin zu Robin an. Nur Luis erreichte annähernd noch eine normale Form und wenn insbesondere er nicht wenigstens immer wieder noch rechtzeitig mit seiner Ruhe und Schnelligkeit eingegriffen hätte ... wer weiß, ob nicht ein weiteres Gegentor den Tag vollständig versaut hätte. Auch der Endstand von 1:1 war natürlich nicht gerade eine glänzende Visitenkarte. Aber jeder Fußballer musste es schon erleben, dass solche Spiele eben schnell eine Eigendynamik bekommen, dessen Hebel dann kaum mehr umzulegen sind. Das passiert bis in die Weltklasse. Und doch bietet es uns nun Gelegenheit, jetzt für das letzte Punktspiel in Soltau nochmal alle Konzentration zusammenzunehmen, gut zu trainieren und dort einen guten Saisonabschluss hinzulegen. Denn immerhin sind wir auch nach diesem verpeilten Spiel in der Rückrunde ungeschlagen und wollen versuchen, dies auch noch durch die Ziellinie zu bringen.

Redakteur

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14. Mai 2018, 12:31

Bericht: Fünf Tore "vom Reißbrett" schlagen Hanstedt 5:2.

Es war ein "nerviges" Spiel erwartet worden. Denn Sonntags um 11.00 Uhr in die Köpfe der Spieler zu kommen, damit die sich das Leben leicht machen... kein Selbstläufer. Und wir brauchten tatsächlich gut 35 Minuten um doch endlich einzusehen, dass wir uns eben nicht in Zweikämpfen aufreiben sollten. Das ist das Spiel der Gastgeber. Und das können die Hanstedter im Zweifel besser. Also lieber wie besprochen über ein ganz einfaches Passspiel Ball und Gegner laufen lassen UND Überzahlsituationen schaffen. Wurde aber nicht umgesetzt. Und so ging eine knappe halbe Stunde faktisch jedes Einzelduell an die Hanstedter, die es mit unbändigen Kampfgeist und Einzelleistungen probierten. Allerdings ohne Abschlusseffizienz. Nach etwa 30 Minuten kamen wir dann zu klaren Chancen. Und als wir einen Dreierwechsel sowie Positionsanpassungen vornahmen kippte das Spiel endlich deutlich in unsere Richtung. Es ist derzeit unsere besondere Stärke, dass wir stets über eine starke, ausgeglichene und eingespielte Bank verfügen. Und so konnten wir heute gegen einen bereits abgekämpften Gegner nach 30 Minuten Mahmoud, Hendrik und Marius "reinwerfen". Das ist Luxus. Und war sichtlich zu viel für den Gegner. Kurz darauf fiel der erster Treffer für uns. 1:0. So wie - zum Leidwesen von Robin - tausende Male im Training geübt. Die Hereingabe von Mahmoud konnte ein Hanstedter nur ins eigene Netz schießen, denn Lukas war schon da. Dieses Tor schossen wir in leichten Abwandlungen danach noch vier Mal. Mehr kann sich gute Trainingsbeteiligung gar nicht auszahlen. Ole trat nun auch noch ins Spiel. Lukas, Leo und Lutse konnten Pause machen. Das Portal zum Spiel war gefunden. Nun nur noch den Schlüssel ins Schloss stecken und umdrehen. Der schnelle Ausgleich war eine "kalte Dusche", wirkte auf uns in dieser Phase aber gefühlt eher wie ein "Betriebsunfall". So besprachen wir es auch in der Halbzeit und dass es ab jetzt unser Spiel ist. Offensiv war das auch der Fall. Zu oft kamen wir aussichtsreich durch die Abwehr der Gastgeber. In der 63. und 66. Minuten dann der Doppelschlag. Zweimal eine Kopie des ersten Tores. Nur diesmal von der anderen Seite. Beim 2:1 schlug wieder ein Hanstedter Verteidiger den Ball in höchster Not vor Marc-A. lieber gleich selbst in den Kasten. Und beim 3:1 war von der nun starken linken Seite erneut Mahmoud zur Eingabe freigespielt. Diesmal kam der Ball an Position B. Marc-A. scheiterte noch am Reflex des Keepers. Aber Marius war an der definierten dritten Position eingelaufen und staubte frei ab. Das hätte die Entscheidung sein sollen. Aber so einfach machten wir es uns nicht. Im Gegenteil starteten wir nun den zweiten Versuch "Schongang" ... und brachten den MTV kurzzeitig wieder prima ins Spiel. Es dauerte nicht lange und unser Betteln um einen Anschlusstreffer wurde erhört. 2:3. So etwas ärgerliches, sich das Spiel selbst so schwer zu machen ;-( . Doch mit dem Anschlusstreffer fand diese kurze Phase zum Glück ein schnelles Ende. Die Antwort kam wieder in Gestalt der vorigen Treffer. Diesmal ging es schnell über rechts. Diesmal wurde Mahmoud von Mark-A. eingesetzt und diesmal schob der Vorbereiter der ersten drei Treffer überlegt in die lange Ecke ein. 4:2. Der Widerstand war gebrochen, zumal vier frische Kräfte zurückkamen. Die Abwehrlinie stand ohnehin weitgehend gut. Auf Robin, Luis und Henry war Verlass. Leon und Timo nun auch fast nur noch im Vorwärtsgang. Jakob hatte die Schaltstelle der Gastgeber im Zentrum zugemacht. Matteo und Marc-A. kombinierten uns über die Flügel häufig durch die Abwehr und Hendrik sowie Jakob verteilten die Bälle schlauer als in der hektischen Anfangsphase. Leo ging zur Absicherung in die Abwehrlinie und Lukas, Ole sowie Lutse brachten frischen offensiven Drang. Lutse schraubte das Ergebnis schließlich noch etwas höher und verwandelte eine schöne Kombination über rechts nach erneuter Vorlage von Mahmoud zum 5:2.

Fazit: Wir können zwar mit dem Spiel nicht 100%ig zufrieden sein sein. Andererseits hatten unsere Anfangsprobleme auch etwas Gutes: Der so ermutigte Gastgeber rückte viel weiter auf und stand längst nicht so konzentriert in der Defensive wie erwartet. Die großen Lücken und Räume erleichterten es uns letztendlich erheblich, zu Torchancen zu kombinieren. Das war im Hinspiel noch ganz anders. Und die Tore selbst belegten, warum wir uns im Laufe der Saison auch in der Landesliga zu einem Spitzenteam "gemausert" haben und uns derzeit völlig zu Recht zu den Top-Drei der Liga zählen dürfen. Hohe Trainingsbeteiligung, ein sehr ausgeglichener Kader und eiskalte Chancenverwertung ... zumindest immer dann, wenn es unbedingt nötig ist. Mahmoud, der letzte Woche in Lüneburg fehlte, meldete sich von der Bank mit fünf (!) Torbeteiligung zurück. Kommende Woche gegen KAWU sollten wir es trotzdem nicht erneut austesten, ob wir auch mal mit angezogener Handbremse erfolgreich sein können. Denn so weit sind wir dann doch noch nicht! Das sollten wir - neben den drei Punkten - aus Hanstedt mitnehmen.

Redakteur

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29. April 2018, 19:01

Bericht: Nach 4:0 in Melbeck in Spitzengruppe "festgebissen".


Die Ergebnisse vom Wochenende haben es zementiert: Als Aufsteiger haben wir uns bis in die Spitzengruppe vorgearbeitet und dort etabliert. Bemerkenswerte Leistung. Gerade wenn man sich erinnert, wie schwer uns der Saisonauftakt in der höheren Liga fiel. Mit faktisch drei Auftaktniederlagen gegen Aufstiegsfavoriten. Doch die Mannschaft ist es gewohnt, dass ihr nichts geschenkt wird. Mit hoher Trainingsbeteiligung und Engagement erarbeitete sie sich diesen weiteren Entwicklungsschritt. Chapeau!
Zuvor musste am Wochenende aber erstmal der Mitaufsteiger JSG Ilmenautal bezwungen werden. Kein Selbstgänger, wie VfL Lüneburg beim 0:0 in der Vorwoche erkennen durfte. Trotz aller Warnungen versuchte es unser Team in der 1. Halbzeit mal mit "Sparflamme". Bildeten wir uns etwa auf die letzten Ergebnisse etwas ein? Na, da war Ilmenautal genau der passende Versuchsaufbau! Und das tat dann 45 Minuten richtig weh! Genau wie die Worte zur Halbzeit. Dass es noch 0:0 stand, war noch die erfreulichste Nachricht. Aber wenn man diesen Gegner nicht fordert, wird er auch nicht müde werden und dann können wir die Punkte vergessen. Und siehe da: In der zweiten Halbzeit legten wir massiv nach. Insbesondere in punkto Laufbereitschaft und Balleroberung. Die Räume wurden größer und es ergaben sich Einschusschancen. Aber es brauchte noch bis zur 57. Minute ehe wir nach einigen unfassbaren Fehlversuchen und aufkommender Verzweiflung am Rande des Spielfelds endlich einen Ball ins Tor gewürgt hatten. Vielmehr war es Matteo nach einer Ecke, der im dritten Versuch endlich das "Ding" über die Linie brachte. Mit dem 1:0 brach das Spiel auf. Auch spielerisch waren wir nun da. Besonders Marc-A. machte die nächste halbe Stunde zu seinem großen Tag. Nach einem schnellen Einwurf von Leon brachte Janning den Ball hinein und der Käpt´n sprang aus vollem Lauf auf Kniehöhe in den Ball und netzte zum 2:0. Ein tolles Tor. Nach einer Ecke von Leon erhöhte er per Kopf in der 82. Minute auf 3:0. Insofern "interessant" weil die Melbecker Verteidiger ihn alle um mindestens einen Kopflänge überragten. Wie konnte also einer der kleinsten Spieler im Strafraum derart zum Kopfball kommen? Antwort: Bei der nächsten Ecke kopierte er es und scheiterte diesmal lediglich an der Latte ehe er es in der Nachspielzeit auf Vorlage von Ole mit dem Fuß probierte und den Ball aus rd. 10 Metern volley zum 4:0 unter den Giebel drosch. Worauf Mahmoud das "Zitat des Tages" entwich: "Der Holzkopf trifft heut´ alles," stellte er ungläubig fest. Ein schöner Spaß für alle und jeder wusste, dass es anerkennend gemeint und gesagt war. Musste es auch. Denn unser Mittelstürmer selbst traf heute dafür ausnahmsweise mal keinen "Möbelwagen". Dabei schien die Mannschaft nach dem 3:0 insbesondere darum bemüht, ihn zu "seinem Tor" einzusetzen. Ohne Erfolg. Gegenwehr vom Gastgeber war zurückgegangen und es gab eine Vielzahl hochkarätiger Chancen. Ein höheres Ergebnis war klar möglich...ABER die Melbecker hatten aufgrund der ersten Halbzeit und auch einer sauberen Spielweise nun wirklich keine "Klatsche" verdient. Wir dagegen hatten uns den Umschwung nach der Halbzeit aufgrund des deutlich gesteigerten Aufwands ALLER Spieler erarbeitet. Es sollte allen Spielern aber klar sein, dass uns am Dienstag in Lüneburg beim Titelaspiranten mit nur einer guten Halbzeit keine weitere Überraschung gelingen wird. Also es lieber von Beginn an versuchen. Zur Halbzeit kann es sonst schon vorbei sein! Zunächst aber ziehen wir den Hut vor der Leistung, nun sogar auf Platz 2 der Tabelle vorgerückt zu sein. Es ist noch eine prima Saison geworden.

Redakteur

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29. April 2018, 19:01

Bericht: Selbst in Verden auf Kunstrasen diesmal Zählbares! 2:2!


Beim Blick auf die Tabelle handelte es sich in Verden heute faktisch um ein Spitzenspiel. Der Sieger würde die Tabellenführung übernehmen. Für uns ging es darum, genau das in den Köpfen zu realisieren. Es mag für uns als Aufsteiger ungewohnt sein, plötzlich unter den etablierten Top-Teams der Landesliga mitzumischen. Aber es ist ja keinem Zufall oder einem glücklichen Spielplan entsprungen. Warum sollten wir es nicht als Spitzenspiel sehen und sogar um die Tabellenführung kicken? Die komplette rechte Seite mussten wir umstellen (Ausfall von Timo. Leon kam erst später). Das Team strahlte eine positive Haltung aus. Obwohl sich Verden von Beginn an stark und spielfreudig präsentierte. Insbesondere über unsere rechte Seite lockten sie uns geschickt und stießen dann in Überzahl nach. Lutse und Matteo bekamen da erstmal einen schweren Stand. Das zentrale Mittelfeld ging enorme Wege, um die Lücken zu schließen. Trotzdem mussten Robin und die Abwehr um Luis und Henry ein, zwei Mal in letzter Not klären. Das würde auf Dauer schief gehen. Also stellten wir um. Marius hat zwar nicht Lutse´s Sprintqualitäten, kam aber auf dem Kunstrasen sofort gut zurecht. Und als somit die Flügel nach 15 Minuten "befriedet" waren, kamen wir zusehends auch selbst ins Spiel und zu ersten eigenen Chancen (Lukas, Marc-A.). Und erzielten die spielerisch sehenswerte Führung. Hendrik, Marc und Luca spielten plötzlich über links eine sehr schöne Stafette ballsicher und ruhig aus, Lukas hatte einen freien Raum gefunden. Luca steckte durch und wir waren in Überzahl direkt vor das Tor kombiniert. Herrlich für einen Stürmer, wenn man solche Aktionen seiner Kollegen abschließen darf. Und genauso beruhigend, wenn man einen Stürmer in den eigenen Reihen hat, der sich so etwas im 16er nicht entgehen lässt. Lukas legte quer und Mahmoud ohne Nerven zum 1:0 (20. Minute) ins Netz. Kurz darauf kam Jakob, um das laufintensive Spiel zu entlasten bzw. hoch halten zu können. Verden war zwar "genervt", aber schlug wenig später in ebenfalls spielerischer Klasse zurück. Das 1:1 war hohe Fußballschule und wäre allenfalls in seiner Entstehung im Mittelfeld vermeidbar gewesen. Bis zur Pause kontrollierten sich die Teams gegenseitig. Luca musste passten. Aber Leon war eingetroffen und Matteo wechselte die Seite. Wer auf dem Platz jetzt nicht davon überzeugt war, dass wir hier nicht zum Abliefern der Punkte sein müssen, hätte den Sport verfehlt. Aber kaum war das Spiel wieder angepfiffen kombinierte uns Verden ein zweites Mal hochwertig aus. Ein Tiefschlag in der 50. Minute. Und das sah man auch. Der Liga-Primus hatte nun klare Feldvorteile und drückte uns insbesondere im Zentrum nach hinten, ohne jedoch zwingend auf das 3:1 zu gehen. Robin hielt zudem extrem souverän und gab dem Team insbesondere mit seiner Sicherheit einen enormen Rückhalt. Und irgendwie schien es ab der 70. Minute, als ob sich Verden "abgearbeitet" hätte. Wir wechselten offensiv, zumal Henry angeschlagen war. Leo verstärkte die Abwehr, Hendrik kam frisch zurück und Janning ganz neu ins Spiel. Und tatsächlich gewannen wir Spielanteile zurück. Plötzlich auch wieder zwingende Chancen. Marc und Mahmoud waren weiter enorm fleißig und verunsicherten die Abwehrspieler. Hendrik verpasste einen gefährlichen Ball nur um Zentimeter und Mahmoud bekam nicht genug Druck auf eine gute Abschlusssituation. Wir versuchten den Ausgleich. Und bekamen ihn. Matteo mit Freistoß aus dem Halbfeld. Gut getimt. Aus der Abwehr der Gastgeber hörte man schon ein lautes "Sch...". Denn dort hatte man in der Flugkurve gemerkt, dass man Marc-A. nicht mehr am Kopfball würde hindern können. Der Keeper hatte zudem eine Vorwärtsbewegung unternommen und so senkte sich der gute Kopfball über den Keeper ins Netz. 2:2 (76.). Zurückgekommen! Für Verden war ist schwer, den Schalter nun nochmal umzulegen. Vieles im "Anrennen" blieb Stückwerk. Einmal jedoch musste Robin nochmal sein ganzes Können aufbieten und einen freistehenden Schuss aus bester Position reaktionsschnell abwehren. So hielt er uns den Punkt fest. Eine sehenswerte Partie mit tollen Toren. Auch in punkto Fairness und Qualität war das Top! Beide Teams konzentrierten und bekämpften sich stets um und gegen den Ball. Keine schmutzigen Aktionen oder gar gefährliche Fouls. Dazu kam eine der besten Schiedsrichterleistungen der letzten Monate. Für solche Spiele macht es Spaß zu trainieren und anzutreten. Da ist es auch ok, wenn man um erst um 23.00 Uhr wieder daheim ankommt. Samstag geht es nach Melbeck.

Redakteur

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29. April 2018, 18:59

Bericht: Auch VfL Lüneburg stoppt unseren Lauf nicht. 3:1!

Unser Programm hätte kaum schwieriger sein können: Drei Top-Teams plus die JSG Ilmenautal in wenigen Tagen. Unter dem Strich steht nach dem gestrigen Spiel: Keine Niederlage und die von keinem Außenstehenden erwartete Ausbeute von 10 Punkten! Zur Belohnung gibt es nach dem 3:1 gegen den Titelaspiranten und Bezirkspokalfinalisten VfL Lüneburg sogar die zwischenzeitliche Tabellenführung (siehe oben). Respekt ans Team.
Insbesondere da unser etatmäßiger Sturmführer ausfiel. Das durfte kein Alibi sein! Und so stellten wir auch auf. Nicht verstecken. Ziel: Auswärtssieg! Warum auch nicht? Die Spielausrichtung änderten wir nicht. Nur beim Personal gab es ein paar Rotationen. Die Abwehrkette ließen wir wie in Verden und Melbeck konstant. Auf rechts ging dann Marius zu Matteo, was in Verden gut harmonierte. Und auf links versprachen wir uns durch die schnellen und starken Balleroberer Leon und Luca, dass sie die offensiv starke rechte Seite der Gastgeber nicht nur stoppte, sondern selber in Drucksituation bringt. Im Zentrum ging diesmal Jakob in die Startformation. Zusammen mit Leo, der später planmäßig in die Innenverteidigung rücken würde, da Henry mit seinen Adduktorenproblemen maximal eine Halbzeit durchhalten konnte. Dazu Lukas. Zwei Aspekte dürften sich für den VfL kontraproduktiv ausgewirkt haben: Wer sich dort gefreut hat, dass Mahmoud nicht an Bord war, kennt die ungeheure Laufstärke und gute Form von Marc-A nicht. Den hatten sie nicht auf dem Zettel und er spielte über die gesamte Spielzeit eigentlich Katz und Maus mit seinen Verteidigern. Dazu kam die recht frühe Führung der Gastgeber (13. Minuten). Alles dürfte für den VfL nach Plan gewesen sein und einiges für einen "leichten Gang" gesprochen haben. Also wurde verwaltet. Und so war faktisch bis zur Halbzeit für Robin im Tor Ruhe. Vielmehr griff unsere Spielweise zunehmend und Ausgleichchancen setzten sich ein. Erst retteten die Lüneburger auf der Linie, dann kam Luca frei durch und Leo köpfte völlig freistehend vorbei. Die Gastgeber blieben jedoch sorglos und dann ging es ganz schnell. Innerhalb weniger Minuten hatten wir das Spiel gedreht. Erst verwandelte Jakob einen Freistoß aus 20 Metern ins kurze Eck. Und kurz darauf wurde unser Käpt´n im Strafraum durch ein Foul des Keepers rüde gestoppt. Den klaren Elfer versenkte Leo. Eine Führung, die wir uns durch Engagement sowie den klareren Chancen verdient hatten. In der zweiten Halbzeit zeichnete sich das Team durch eine enorme taktische und personelle Vielfalt aus. Natürlich verstärkte Lüneburg die Offensive. Leo machte nun das Abwehrzentrum zu. Timo verstärkte die Abwehrlinie und Matteo rückte vor. Später schob Luca ins Zentrum, da der starke Jakob platt und zudem mit Gelb belastet war. Hendrik unterstützte mal die rechte Außenbahn und mal die Zentrale. Und Janning sowie Ole brachten sich ebenfalls höchst aufgabentreu in das Spiel ein. Die erste Angriffswelle der Lüneburger nach der Pause war optisch stark aber nicht zwingend. Ein Tunnel hier, ein Tunnel da. "Nett" aber nicht effektiv, da wir stets mit dem nächsten Spieler da waren und dann doch meistens den Ball klärten oder klauten. Zunehmend kamen wir so zu Kontern. Auch weil wir weiter hoch gestellt blieben, meist offensive Anspielstationen hatten und so eigene Angriff bis ganz vor das Tor brachten. Das nahm viel Druck von unserer Defensive. Allerdings versäumten wir es, den Ball auch mal im Tor unterzubringen. Die Chancen dazu kamen regelmäßig. Aber erst in der 69. Minute war es soweit. Marc-A. verwandelte eine schöne Kombination und Vorlage von Matteo zum 3:1. Sicher eine Vorentscheidung. Zumal Timo den stärksten Durchbruch des VfL in der zweiten Halbzeit noch von der Linie schlug. Wo war Timo da bloß so schnell noch her gekommen? Die Aktion wurde wie ein eigenes Tor gefeiert. Und genauso wichtig war sie auch. Danach war das Spiel nämlich eigentlich durch. Bis auf weitere Angriffe von uns. Dabei bemühte sich der gute Schiri dann sichtlich um ein "friedliches" Spielende. Denn erst "übersah" er einen weiteren Elfmeter gegen Marc A. ("Sonst hätte ich dem Torwart Gelb-Rot geben müssen"). Und kurz darauf eine krasse Notbremse gegen Marc-A., der frei auf das Tor lossprintete. Da waren selbst die VfLer erstaunt, dass es der Schiri bei Gelb beließ. Man muss aber auch sagen, dass ein erfahrener Schiri durchaus überlegt handelt, wenn er hier die Regeln kurz vor dem Ende sehr "dehnbar" auslegt und sich sowie dem Spiel damit "Stress" erspart. Wir brachten das 3:1 nach Hause und brauchten weder Unterzahl der Gastgeber noch einen weiteren Elfer. Und die Lüneburger blieben faire Verlierer und behielten ihre Spieler für die nächsten Partien. Das Wetter passte auch dazu. Also: Alles prima! Jetzt erstmal spielfrei!

Redakteur

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16. April 2018, 15:47

Bericht: Guter Test und Spielpraxis gegen MTV-Kreisliga Herren.

Der Start in die Punktspiele gegen den VfL Lüneburg war eigentlich gut gelungen - jedoch nach 45 Minuten wegen des heftigen Schneefalls leider beim verdienten Stand von 2:2 (Tore durch Ole und Luis (11m)) abgebrochen worden. Wie sehr uns aber doch noch Spielpraxis fehlt, konnten wir beim kurzfristig angesetzten Test gegen das Kreisliga-Herrenteam des MTV Borstel/Sangenstedt sehen. 25 Minuten spielten wir nämlich völlig "neben der Spur". Teilweise fragte man sich, ob die Spieler in den grauen Ausweichtrikots überhaupt zu uns gehörten oder heimlich ausgetauscht worden waren. Von 1 bis 11 einfach gruselig - zwangsläufig der verdiente Zwischenstand von 0:2. Und das obwohl wir in den letzten Wochen wirklich gut und mit hoher Beteiligung trainiert hatten. Aber: Spiel und Training sind eben unterschiedliche Schuhe. Es hätte jedoch nicht der typischen Mentalität unserer Mannschaft entsprochen, wenn es widerstandslos dabei geblieben wäre. Luca, Matteo und Ole nahmen bei ihrer Einwechslung klare Instruktionen mit auf´s Feld und fortan kamen wir in Schwung. Die Defensive stand nun und schaffte auch einen konzentrierteren Spielaufbau. Im Zentrum hatten Hendrik und Matteo plötzlich eine bessere Staffelung und Abstimmung und die Offensive gewann somit auch zusehends an Konturen. Und dabei blieb es fortan auch bei allen Wechseln, in jeder Position und in jedem Mannschaftsteil. Die kommenden 60 Minuten wurden zunehmend dominant und mit einem sehr hohen Ball- und Kombinationsanteil bespielt. Mahmouds Treffer wurde zwar wegen Abseitsvermutung noch nicht gewertet. Aber kurz darauf hatte Matteo alles auf seiner Seite, was man zu einem Traumtor benötigt: Mut, Können, Glück, Wind ... und eine direkte Abnahme nach einer Ecke zischte in den langen Winkel. Von nun an war es klar unser Spiel. Möglicherweise kam uns der 0:2-Zwischenstand jetzt sogar zu Gute. Als "leichter Gang" muss es dem Herrenteam im Kopf bereits vorgekommen sein. Und nun sah man sich plötzlich mit einer drastischen Leistungssteigerung der U18 konfrontiert. Da kann es besonders schwer sein, darauf noch zu reagieren, wenn es vorher recht glatt lief. Mahmoud stellte jedenfalls folgerichtig den Ausgleich her und kurz darauf verwandelte Lukas zur 3:2-Führung, die mehr und mehr verdient war. Zumal Keeper Brian bei den Herren noch einige Paraden auspackte und Gegentore verhinderte. Im letzten Drittel hatten wir endgültig jegliche Kontrolle über das Spiel gewonnen und gegen Ende zudem sicher auch Kräftevorteile. Zumal unser Wechselkontingent größer und ausgeglichener war. Mahmoud nutzte einen fahrlässigen Spielaufbau (quer im eigenen 16er) für einen Treffer und Leon steuerte mit einem satten Knaller aus 20 Meter ein letztes Tor bei. Robin, Henry, Luis, Timo und Luca ließen nichts mehr zu. Ebenso wenig wie Steve, Jakob und Lutse in ihren Rollen. Marius verteilte gut und sicher die Bälle und Marc-A. war der für jede Abwehrlinie gewohnt "nervige" Unruheherd. Ebenso wie Janning, der in diesem Spiel deutlich stärker agierte als es die letzten Trainingseinheiten vermuten ließen. Auch eine wichtige Erkenntnis für das kommende Punktspiel, wo wir um 16.00 Uhr den aktuellen Tabellenführer auf dem A-Platz in Borstel empfangen werden. Wir sind jedenfalls sehr froh, dass wir uns diese Spielpraxis noch holen konnten. Ein großes Lob daher auch an unser Herrenteam. Einerseits haben sie uns in den ersten 30 Minuten für Schwächen sensibilisiert und andererseits haben sie sich in der Phase als es nicht mehr so gut für sie lief vorbildlich und fair präsentiert. Zumal der Kick ohne einen Schiedsrichter durchgeführt wurde und auf gegenseitige Entscheidungen vertraute. Auch nicht selbstverständlich. Fazit: Keine Reibereien, keine bösen Fouls, keine Verletzten, gut bewegt, schöne Tore ... kann gerne wiederholt werden. Beiden Teams für Glück für die nächsten Aufgaben!

Redakteur

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09. April 2018, 11:47

Bericht: 2:1 im Derby bringt Jesteburg erste Saisonniederlage.

War es ein gutes Spiel? Sicher nicht. War es eine gute Leistung unserer Mannschaft? Aber unbedingt! Eine sehr gute Leistung sogar! Niemanden in unserem Team ging es heute um ein Lob wie: "Tolles Spiel, Jungs. Schade, trotzdem verloren." Heute im voraussichtlich letzten Lokalderby des 2000er Jahrgangs ging es um diese drei Punkte! Auch deswegen, weil keiner im Team das "drum herum" (sehr freundlich umschrieben) des Hinspiels und die sehr "dreckige" Niederlage vergessen hatte. Daraus folgte: HEUTE NICHT! Und genau das hat die Mannschaft beeindruckend umgesetzt. Keinen Millimeter Boden freigegeben und den Plan umgesetzt. Dabei stand zunächst wieder mal der befürchtete Rückstand auf dem Zettel. Nach 13 Minuten stand es schon 0:1. Aber da ein "Zu Null" heute ohnehin unwahrscheinlich war, hielt sich die Mannschaft richtigerweise nicht lange mit Frust auf. Vielmehr erspielte sie die Antwort prompt und faktisch vom Reißbrett der Kabinentafel. Klasse! Von Leon, Mahmoud und Marc-A. perfekt umgesetzt. Gute Verlagerung, Überzahl auf dem Flügel, Hereingabe von Mahmoud und aus dem Schatten des Gegenspielers kam Marc-A. dahin, wohin er wusste, dass der Ball kommt. Fußspitze 1:1. Die Körpersprachen beider Mannschaften zeigten Reaktionen. Von da an hatten Matteo, Lukas und Hendrik das Zentrum besser im Griff. Die Abwehrlinie mit Luca, Luis, Henry und Timo agierte überragend und kam nicht mehr in Bedrängnis. Robin war insbesondere bei Ecken auf dem Posten. Und auf den Flügeln kamen wir planmäßig und auf dieses Spiel ausgerichtet oft zu 1:1-Situationen oder sogar in Überzahl. Leon machte es auf ungewohnter Position tadellos. Und Marc-A. stellte seinen Gegenspieler ständig vor Herausforderungen. Der Führungstreffer dann aus ähnlicher Situation. Über rechts und wieder in Überzahl ging Mahmoud diesmal mit Tempo in den Strafraum, war vorbei ... und wurde auf der Grundlinie gestoppt. Keine Diskussion. Elfer. Da brauchte der gute Schiri Peter Ahlers keinen Videobeweis. Während die Schützen sich gerade absprachen und in Richtung des Balles waren, schnappte sich Mahmoud den Ball ... und verwandelte. 2:1. Sein Glück ;-). Aus gutem Grund war das anders abgesprochen... aber es war auch ein Zeichen für den Willen, "das Ding mach´ ich jetzt." Wenn´s schief geht... auwaia. Aber so. Alles gut! Kurz darauf übernahmen Leo, Jakob und Marius für Lukas, Hendrik und Henry und verstärkten als frische Kräfte unsere Präsenz. So kamen wir gegen den Wind gut in die Pause. Dort die klare Verabredung: Diese Führung lassen wir uns unter keinen Umständen mehr nehmen. Im Gegenteil. Die ersten 10 Minuten beobachten und nichts zulassen aber spätestens dann auch selbst möglichst schnell versuchen, das 3:1 nachlegen. Dies gelang uns jedoch leider nicht. Einer der wenigen Kritikpunkte heute, denn so wurde es in der Schlussphase naturgemäß noch etwas "kribbelig". Da kann bekanntlich in engen Spielen immer noch irgendeine komische Situation passieren, wie es ja im Hinspiel kurz vor Ende auch der Fall war. Aber hier und heute war auch das anders: Janning reihte sich auch noch von der Bank ins Spiel ein und keiner unserer 17 Spieler auf dem Rasen und von der Bank ließ zu, dass die Gäste nochmal gefährlich vor das Tor kamen. Die Gästebank bespielte in dieser Phase wenig überraschend längst Schauplätze Abseits des Rasens. Wie 1000mal besprochen bewahrten unsere Spieler auf dem Platz dabei Ruhe und Disziplin. Anders als im Hinspiel keine Herausforderung für den Schiri, der das Spiel mit viel Erfahrung zum Ende brachte.



Das "Zitat des Tages" kam diesmal vom - wie alle anderen auch - völlig abgekämpften Käpt´n, der unmittelbar nach dem Spiel leise feststellte:"Das ist heute ein verdammt gutes Gefühl". Und so wie das ganze Team heute agierte, war er ganz offensichtlich nicht der Einzige, der dieses wohl letzte 2000er-Kreisderby unbedingt gewinnen wollte. Dies hat klar den Ausschlag gegeben. Mittwoch geht es nun erneut zum Tabellenführer. Denn der heißt jetzt JFV Verden/Brunsbrock.

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12. März 2018, 17:02

Bericht: Pflicht erfüllt! Als Favorit beim letzten Futsal-Kick Platz 1

Der letzte Hallentermin bei der JesBe Futsal-Challenge passte zwar nun nicht mehr so ganz in den Ablauf, dennoch wollten wir dort die Zeit für eine zusätzliche Trainingseinheit nutzen, uns mindestens maximal anstrengen sowie auch ein ordentliches sportliches Abschneiden herbeiführen. Dies konnte auch genauso umgesetzt werden. Da gleich drei (!) Teams trotz Anmeldung nicht erschienen waren, hatte der Veranstalter den Spielplan umgestellt. Auf eine 5-Gruppe "Jeder gegen Jeden" sowie mit Hin- und Rückspielen bei je 11 Minuten. Für unser Hauptziel einer zusätzlichen Trainingseinheit war das optimal, denn somit standen garantierte 88 Minuten Spielzeit für unseren Kader an und nur sehr wenige, kurze Pausen. Durch die Absagen war jedoch auch weniger sportliche Konkurrenz vorhanden. Als einziger Landesligist waren wir ohne Frage klarer Favorit und es war eindeutig formuliert, dass es auch unsere Verpflichtung sein muss, dies mit Respekt vor dem Gastgeber sowie den anderen Teams zu spielen. Und nicht irgendwie im "Lari-Fari"--Modus. Das magere, mühsame 1:0 gegen Rosengarten im ersten Spiel war ein letzter Grund alle NOCHMALS daran zu erinnern. Und danach wurde es mit angemessener Ernsthaftigkeit umgesetzt. Mit einem Torverhältnis von 28:1 wurden alle acht Spiele gewonnen. Und damit auch das Turnier, vor dem FC Rosengarten sowie der U19 des Gastgebers aus Jesteburg. Alle Spieler nutzten die Futsalminuten. Leon (4) und Timo (5) belegten weiter ihre gute Form und trafen zudem auch stetig selbst (Tore in Klammern). Luca kommt auch in der Halle zusehends besser mit unserem Spiel zurecht, weiß wie der Futsal bei uns zu spielen ist und wo er hinkommt. Fünf Tore und einige Vorlagen dokumentierten, dass er für die kommende Futsalsaison bei uns bereit und ein weiteres Element sein wird. Marc-André (5) zeigte endlich mal wieder seinen früheren Zug-zum-Tor. Schöne Kracher waren das! Mahmoud (4) hielt sich dagegen dabei etwas zurück, arbeitete jedoch defensiv zuverlässig. So wie auch Luis, Steve, Robin und Leo (2), die diszipliniert hinten kaum etwas zuließen und selbst das Spiel konzentriert ankurbelten. Lutse kämpfte während des gesamten Turniers engagiert und lauffreudig insbesondere gegen sich selbst ... und gewann schließlich. Mit seinem Tor zum 3:0 gegen Adendorf. Dass das eine Gegentor die Kosmetik stört musste sich Robin sicher genauso oft anhören wie Leo die Frage, ob das Klebeband, das seinen Schuh zusammenhielt, noch hält. Ist beides aber nun auch egal. War ja der letzte Futsaleinsatz und zur neuen Saison steht ja, erstens, alles wieder auf "Null" und, zweitens, neue Schuhe gibt´s dann sicher auch.

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05. Februar 2018, 11:24

Bericht: A-Jugend Volksbank-Cup geht nach Borstel/Luhdorf.

Leon brachte es auf den Punkt: "Ich will den Frust von gestern verarbeiten"! Für den nach Osterholz-Scharmbeck gereisten Kader gab es nur ein sinnvolles Ziel: Turniersieg holen! Neben Leon waren vom Vortag auch Robin, Mahmoud, Hendrik, Leo sowie Marius dabei und wurden von Steve, Janning, Luca, Luis in dem Vorhaben unterstützt. Vermeintlich also ein 1B-Kader, der aber von Beginn an gut funktionierte. Im Unterschied zu sonstigen Turnieren wurde auf 5-Meter-Tore gespielt. Ansonsten wie gehabt Futsal mit Seitenaus. Damit kamen wir gut zurecht. Das musste als erstes die U19 des TSV Wallhöfen erkennen, die sich laut Veranstalter durchaus heute etwas ausrechnen durfte. Entsprechend legte sie mit offenem Visier los. Marius, Luca (2) und Leon nutzten den Platz für eine satte Führung, während Robin aussichtsreiche Chancen des Gegners entschärfte. Guter Start ins Turnier. Der zweite Gegner, ATSV Scharmbeckstotel, hatte nun schon deutlich mehr Respekt und versuchte es mit mehr defensiver Grundordnung. Das funktionierte auch 5 Minute ganz gut. Doch mit dem 1:0 von Leo brachen sämtliche Dämme. Luca (2), Leon, Mahmoud (3), Marius und Hendrik schraubten auf ein 9:1 (!). Von nun an lag die Rolle des Favoriten bei uns und es folgten die zwei starken VSK-Mannschaften. Zunächst ging es gegen die U17. Die hatten wir noch in (schlechter) Erinnerung, denn der 2001er Jahrgang war letztes Jahr Osterholzer Futsal-Kreismeister bei den 2000ern (!) geworden und schlug uns in der Vorrunde der Bezirksmeisterschaft mit 1:0. Ein guter Anlass, dieses Spiel sehr ernsthaft anzugehen. In einem sehr guten Spiel besorgte Marius die Führung, die Leon und Leo später ausbauten. Zwischendurch hielten die sehr disziplinierte Defensive um Luis und Steve sowie einige Paraden von Robin sauber die "Null". Dieses 3:0 war nun schon die halbe Miete, denn die U17 hatte die erste Vertretung (U18) des Bezirksligisten vorher mit 2:1 geschlagen, sodass uns im "Endspiel" gegen VSK Osterholz I selbst eine knappe Niederlage zum Turniersieg reichte. Das wurde ein munteres Spiel. Der VSK wollte natürlich seine Chance auf den Turniersieg nutzen und spielte entsprechend mutig nach vorn. Zunächst konnten wir den Schwung des Gastgebers mit zwei Toren von Leo zur 2:0-Führung beantworten. Aber der Bezirksligist dachte nicht ans Aufgeben und drehte das Spiel zur eigenen 3:2-Führung. Das musste nicht sein. Doch statt eines weiteren Gegentores drehten wir in der Schlussminute durch zwei Konter-Treffer von Mahmoud das Spiel erneut und diesmal zum 4:3-Endstand für uns. Das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt und Leon&Co. hatten ihr o.g. Hauptziel bestens umgesetzt. Der Wanderpokal der Osterholzer ist im Landkreis Harburg gut aufgehoben und der erhaltenen Einladung zur Titelverteidigung im kommenden Jahr folgen wir gerne. Denn es war nebenbei ein wirklich sehr faires Turnier in guter Atmosphäre. So sah es auch die lokale Presse im Weser Kurier (nachfolgend im Wortlaut):

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