Berichte                   

                                                                                                                          

Hier fanden früher die Spieler, Eltern, Vorstand und Freunde der Mannschaft in einem geschützten Bereich immer kurzfristig die aktuellsten Informationen. Dafür wird dieser Bereich heute nicht mehr benötigt. Stattdessen enthält dieser Bereich heute überwiegend ein Archiv von Berichten vergangener Spiele und "Taten", die sich im Laufe der Zeit gesammelt haben. Wer mag, kann da gerne durchblättern.          

                                                                                                                                                        

Es werden auch neue Berichte zum Nachlesen ergänzt bzw. abgelegt. Sofern ein "Gast"  hier etwas eintragen möchte, wäre dies theoretisch möglich. Allerdings durchläuft jede Eingabe einer Freigabe-Abfrage und wird insofern nicht automatisch veröffentlich.     

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21. Januar 2019, 14:07

Top 5: Mit 4:0 im Spitzenspiel nach oben abgesetzt.

Deutlicher als erwartet konnten wir im Spitzenspiel die FJSG Allertal/Düshorn aus Hodenhagen auf Abstand halten. Es brauchte jedoch einige Zeit Geduld und eine Glanztat von Keeper Robin. Allertal startete wie erwartet aus einer starken und disziplinierten Abwehr heraus. Dazu ihre beiden flinken und treffsicheren Konterstürmer. Da die Gäste viele ihrer Tore oft auch schon in der Anfangsphase machen, wollten wir zunächst genau das unbedingt vermeiden. Leo und Hendrik spielten dazu vor unserer Abwehrlinie sehr diszipliniert, stellten gefährliche Passwege schnell und gut zu und leisteten sich kaum Ballverluste. So kamen wir gut in Spielkontrolle. Die Gäste überließen uns alsbald sehr große Räume im Mittelfeld und standen dafür massiv und sehr sicher in einer Dreier- bzw. Fünferkette. Im Ballbesitz konnten wir bis weit in die gegnerische Hälfte ziemlich frei agieren ... aber genau das wurde in der ersten Hälfte ein Problem: Bei soviel Freiraum - z.B. war um Timo und Leon teilweise im Radius von 15-25 Metern kein Gegenspieler anzutreffen - spielten wir zu schnell in die Spitze. Dort war dann für Marc-A. oder Marius allerdings überhaupt kein Platz mehr. Drei Verteidiger waren dort sofort in den Hacken. Ballverlust, Neuaufbau ... und das gleiche von vorne. Uns fehlte einfach die Geduld, das Spiel breiter anzulegen und die Ketten auseinanderzuspielen. Auch den Pässen von Henry und Luis fehlten noch die Präzision. Die Halbzeit kam uns daher sehr gelegen, um uns darauf besser einzustellen. Devise: Das Spiel breiter anlegen, mehr Spieler von uns in den Spielaufbau einschalten und so in den Angriff mitnehmen, nicht so schnell in die Spitze und somit in die vielbeinige Gästeabwehr spielen. Stattdessen sind die Wege für den Gegner nach Außen viel zu weit, um dort Lücken dauerhaft zu schließen. Über kurz oder lang wird es da offen sein, sofern wir dort Überzahl schaffen und: "Wenn wir nicht in einen Konter laufen!" Doch genau das wäre in der 55. Minuten beinahe geschehen. Ein unglücklicher Ballverlust auf Außen erwischte uns kalt und der starke Gäste-Torjäger lief zentral alleine auf Robin zu. Auch sein Abschluss war nahezu perfekt ... das war´s dann wohl. Wie Robin jedoch da noch blitzartig seinen Fuß dranbekam ... phänomenal. Oder wie Magge sagen würde: "Weeeeltklasse!" Ab jetzt lief das Spiel aber für uns. Wir stellten erstmalig Marvin in die Sturmspitze. Natürlich ist er von Haus aus kein Mittelstürmer ... aber das konnte der Gegner ja nicht wissen. Mit seiner Spielweise, seinem Engagement und seiner Präsenz sollte und konnte er jedoch die Innenverteidiger binden. Die Dreier-Kette war damit beschäftigt. Und nun ging es über Marc-A. und Luca unterstützt von Leon und Timo über außen. Und da wir bei fast jedem Angriff jetzt auch Hendrik, Leo und/oder Marius mitnahmen, waren wir auf den Flügeln meistens in Überzahl. Trotzdem brauchten wir erst eine kluge Ecke, um die Führung zu schaffen... plus "etwas" Schussglück. Es war bei den vorangegangen Ecken erkennbar gewesen, dass Allertal einige Räume nicht besetzte. Also riskierte Timo eine im letzten Jahr eingeübte Variation. Und die ging auf: Hendrik konnte völlig frei einlaufen. Und obwohl er den Ball als Torschuss nicht gut traf, löste die entstandene Hereingabe ziemliche Konfusion vor dem Kasten aus. Und als mit Mühe und Not doch geklärt wurde, kam Luca aus dem Rückraum und traf die Kugel aus 18 Metern optimal. Sein satter Rechtsschuss schoss wie ein Strich in den langen Giebel! Ein Wirkungstreffer, der den bis dahin starken Gästen anzumerken war. In nur 15 Minuten schraubte ein Hattrick (!) von Marc-A. das Ergebnis auf 4:0 hoch. Die Gäste bekamen die Räume auf den Flügeln nicht mehr zugelaufen. Zumal insbesondere die Pässe von Henry die gewohnte Präzision zurückerlangten. Ein solcher Pass führte zum 2:0. Marc-A. nahm den Ball auf und stand nach einer sehr geschickten Bewegung plötzlich allein vor dem Kasten. Das 3:0 legten Leon und Leo mit einer schönen Ecke und Kopfballablage vor. Mit den Wechseln Matteo, Jakob und Janning konnten wir das Tempo hochhalten und es folgten noch ein weiterer Treffer sowie einige Hochkaräter, die wir aber nicht so gut zu Ende spielten. Wobei wir ansonsten - anders als in den letzten Spielen - diesmal eine recht gute Chancenverwertung zeigten und so aus Sicht der Gäste sicherlich ein um ein, zwei Tore zu hohes Ergebnis zustande kommt. Ein erfolgreicher Punktspielabschluss des Jahres 2018, mit dem wir uns nun an der Tabellenspitze festsetzen.

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21. Dezember 2018, 09:15

Bericht: Mit geschenkten Punkten auf Platz 2 vorgerückt.



Früh am Vormittag erreichte uns der Anruf aus Westercelle, dass dort kein angemessener Kader für das Punktspiel gegen uns zur Verfügung steht. Wir waren rechtzeitig informiert und konnten uns die lange Fahrt nach Westercelle sparen. Natürlich hätten wir gerne gespielt. Andererseits waren auch bei uns nur noch 12 Spieler definitiv einsatzfähig. Auch wenn die Qualität des Kaders sicher nicht einem guten Spiel entgegengestanden hätte, so sehen wir das spielfreie Wochenende nun positiv: Keine weiteren Verletzungen. Für das letzte Spiel des Jahres können wir nun zuversichtlich sein, dass sich bis dahin weitere Spieler auskurieren. Marius ist bereits zurück. Janning und Lukas werden es bis Samstag schaffen. Vielleicht auch Steve. Und selbst Jakob und Matteo könnten wieder zur Verfügung stehen. "Alle Mann an Bord" für das letzte Spiel des Jahres 2018 wäre eine schöne Sache zum Abschluss. Ach ja... und die Punkte aus Westercelle gehen auch an uns. Da man uns erspielte Punkte des 5:2 gegen Flotwedel nach deren Rückzug ja abgezogen hatte, sehen wir das kampflose 5:0 gegen Westercelle einfach als ausgleichenden Faktor.

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10. Dezember 2018, 13:01

Bericht: Immer erst, wenn es dringend nötig war. Endstand 5:2!

Nachteil: Vier Ausfälle. Vorteil: Das war schon zu Beginn der Woche abzusehen. Henry war wieder an Bord, was insbesondere gut für unser Aufbauspiel ist. Dünner wurde es dafür im zentralen Mittelfeld, wo mit Matteo, Steve, Jakob und Marius gleich vier Alternativen fehlten. Wir kamen daher zur Lösung der letzten Saison zurück. Lukas, Leo und Hendrik. Das würde sicher funktionieren und gute Impulse setzen. Zudem wurde unter der Woche intensiv an den wesentlichen Aspekten gearbeitet, mit denen man gegen die JSG Geest gut aussehen kann. Janning und Luca als schnelle Außen. Dazu neben Henry eine eingespielte hintere Linie mit Timo, Leon, Luis. Von Beginn an trug das alles sichtbar Früchte. Die Gäste kamen gar nicht ins Spiel und hatten in der ersten Halbzeit keinen Schuss auf unser Tor abgegeben. Dafür entbrannte ein Privatduell mit dem Stader Keeper. Allein Leo scheiterte vier (!) mal in bester Kopfballposition. Und auch viele andere Chancen vergaben wir überaus leichtfertig. Nach 35 Minuten war es einfach nur noch ärgerlich. Statt eines klaren Ergebnisses, hingen wir im 0:0 fest. Das war fast albern, wenn man die Qualität der Chancen sah. Fahrlässig. Es musste ein Ausrufezeichen her. Jemand, der es in die Hand nimmt und erzwingt. Aber Jakob war nicht auf dem Platz. Leo hatte seinen Meister gefunden und Marc-A. und Lukas waren bis dahin glücklos. Das wird wohl nichts mehr! Die Halbzeitpredigt war schon vorbereitet. Da nahm Hendrik den Ball auf Halblinks auf, zog mit Tempo nach innen und nagelte die Kugel aus über 20 Metern in den langen Winkel (43). Peng! Ein in jeder Beziehung für uns eher untypisches Tor. Aber klasse! Und es kam noch besser: Die darauffolgende Ecke von Timo köpfte Marc-A. vorbildlich in die lange Ecke (45.). 2:0. War auch dringend nötig. Was aber war am Halbzeithinweis falsch zu verstehen, dass dieses Spiel noch nicht entschieden ist? Wir kannten die Gäste ja noch aus dem Pokalspiel. Mit "Aufgeben" bei 0:2 war bei denen nicht zu rechnen und wir sollten es auch bitte nicht ausprobieren... Keine drei Minuten später stand es nach einem Freistoß 1:2. Und wie der Fußball so spielt ging nur wenig später ein Gästestürmer durch ein Spalier von 5 (!) Grün-Blauen hindurch und pikte den Ball auch noch an Robin vorbei. 2:2. NA TOLL! Statt "ruhiger Nachmittag" stand nun wieder alles auf der Kippe. Mit Marvin und Ole hatten wir noch frische Kräfte und nahmen über Außen wieder Fahrt auf. Doch erneut scheiterten wir in freistehenden Positionen an den eigenen Nerven oder am Keeper. Ab der 65. Minuten spielten wir dann einstudierte Offensivaktionen zunehmend besser aus und die Räume und Abstände der Gästelinien wurden zu groß. Trotzdem hatte man das ungute Gefühl, dass die Stader mit nur einem weiteren Torschuss erneut netzen könnten. In der 70. Minute brachen wir wieder einmal über rechts durch. Marc-A. legte ab auf den eingelaufenen Lukas und der traf überlegt zum 3:2. Tausendmal - zum Leidwesen von Robin - im Training gespielt. Kurz darauf eine Kopie dieses Spielzugs. Lukas kam durch, legte diesmal auf den zweiten Pfosten und aus der Tiefe kam Ole und versenkte mit rechts. 4:2. Nun war das Ding durch. Immer gerade noch die Kurve gekriegt wenn es dringend nötig war. In der Nachspielzeit spielte Henry einen klasse Freistoß in den Strafraum, den Marc-A. unter starker Bedrängnis von Leo (!) gerade noch platziert auf das Tor brachte. Zu lasch, aber der Keeper konnte nur nach vorne abwehren, sodass Marc-A. den Nachschuss selbst zum Endstand einschob.

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30. November 2018, 11:31

Bericht: "Auf dem Zahnfleisch" zu einem 1:1 gegen Lilienthal.

Es sollte ein Tag/Abend für den "Inneren Schweinhund" werden. Nach den drei Spitzen-spielen gegen Soltau, Stade und den VSK kam das vierte Spiel in 13 Tagen auf uns zu. Erschwerend lag zwischen dem aufwendigem 1:0 gegen den VSK Osterholz und dem heutigen Spiel lediglich ein freier Tag. Und nun auswärts nach einem normalen Schul-/ Arbeitstag an einem Freitag mit Anstoßzeit 19.30 Uhr. Nicht umsonst hatten die Trainer im Vorfeld stets betont, dass gerade diese Partie in Lilienthal komplizierter wird als die Duelle mit der Spitzengruppe. Und so kam es auch. Es begann mit Ausfällen. Henry und Matteo blieben gleich daheim. Marc-A., Marius und auch Steve stiegen während der Partie verletzungsbedingt aus. In den ersten 30 Minuten kontrollierten wir die Partie noch ganz gut, ohne selbst wirklich viel Tempo und Gefahr einzubringen. Eine Führung hätten wir uns in der Phase gewünscht, um die Kräfte gut einteilen zu können. Marc-A. hatte mit einem Kopfball an die Latte die bis dahin größte Chance des Spiels. Hendrik war prima im Spiel und riss über rechts mit Timo noch einige Lücken für gute Torchancen durch Janning oder Lukas. Das wäre es gewesen. Stattdessen schwanden uns sichtlich Zugriff, Passsicherheit, Konzentration und Kräfte. Lilienthal kam immer besser ins Spiel. Nach dem Einwechseln von Marvin, Janning und dem ebenfalls angeschlagenen Jakob hatten wir schon nach 30 Minuten im Prinzip keine Reserven mehr. Zur Halbzeit mahnten wir Geduld an. Kontrolle auf das Spiel behalten. Weiter hohe Stabilität in der Defensive beibehalten, wie es Robin, Luca, Luis, Timo und Leon bisher gut hinbekommen hatten. Notfalls bleibt es dann zwar beim Unentschieden. Aber in unserer Situation jetzt noch einem Rückstand hinterher zulaufen würde - wenn überhaupt - nur schwer funktionieren. Und was passiert? Ein kleiner individueller Fehler reichte aus und nach 60 Minuten steht es 0:1. Jetzt war klar, dass es eine richtige Quälerei werden würde, um hier auf der "letzten Rille" noch etwas mitzunehmen. Immerhin konnte der wieder genesende Ole noch mit eingreifen. Für 30 Minuten sollte es reichen. Zunächst also Umstellung auf drei, später auf vier Stürmer. Unter faktischer Auflösung der Defensive ging neben Leo auch noch Luca nach vorne. Für ein planvolles Kombinieren und eine kontrollierte Spielgestaltung gegen den Rückstand, wie es uns zuletzt noch gegen Stade oder Soltau gelang, fehlte uns heute die Frische. Vielmehr folgte in Wahrheit das Stilmittel, des puren Willens und des "Anrennens". Schlimme Ballverluste im Aufbau aber auch hin und wieder gute, vielversprechenden Züge. Gegen Ende dann die "Brechstange". Und wenigstens damit kamen wir noch durch. Marvin schob die Kugel im Strafraumgetümmel letztendlich cool über die Linie. Davon hätten wir dann noch eins gebrauchen können. Aber dafür wehrten sich die Gastgeber mit wirklich allem, was sie hatten, stemmten sich mit aller Macht dagegen und hatten sich den Punkt dadurch auch verdient. Natürlich wirkt dieser Punktverlust nach den zuletzt sehr guten Spielen und Ergebnissen gegen die Spitzenteams für uns ärgerlich. Andererseits spielte Lilienthal heute nicht wie ein Team aus dem Tabellenkeller. Nehmen wir also mit, dass wir auch in diesem Spiel wieder einen Rückstand wegsteckten und dass wir durch das 1:1 in 2018 weiterhin ungeschlagen sind. Wenn wir das in den letzten drei Partien auch bleiben wollen, müssen wir allerdings a) uns nun gut erholen und dann b) aber auch "eine Schippe" d´rauflegen. Sonntag (13.00 Uhr/Luhdorf) geht es gegen die JSG Geest.

Redakteur

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26. November 2018, 12:38

Bericht: Arbeitssieg! 1:0 gg. VSK Osterholz verdient aber mühsam.

Erstmals seit langer Zeit spielten wir auf dem A-Platz in Luhdorf, der zwar in einem guten Zustand war aber sich doch gänzlich anders spielt als in Borstel. Der Rasen ist höher, das Geläuf im Herbst tiefer. Vielleicht lag es daran, dass wir schwer und mit ungewöhnlichen "Stockfehlern" starteten. Zudem ging unser Startplan nicht gut auf. Wir änderten die Formation der zweiten Hälfte gegen Stade nicht und wollten damit den typischen Angriff der Osterholzer - schnell und tief auf den ungemein schnellen und torgefährlichen Topstürmer - unterbinden. Doch der VSK kam gut ins Spiel, stellte unser Mittelfeld zu und kam trotz aller Warnungen ins Anspiel in die Spitze. Dazu unsere technischen Fehler und Ballverluste. Und als Luca einen Ball vertändelte schien der nächste Rückstand real. Robin war schon ausgespielt ... aber wie auch immer er es noch geschafft hatte ... tauchte Luca vor der Linie wieder auf und klärte den sicheren Rückstand. Trotzdem hinterließ die holprige Angangsphase spuren bei uns. Aus Sorge vor weiteren Fehlern im Aufbau agierten wir zu oft mit langen Bällen. Auch die Außenbahn mit Timo und Leon hatten kaum andere Anspieloptionen. Unsere Offensivpositionen waren aber gar nicht für "hoch und weit" besetzt. Marius, Leo und Hendrik, die eigentlich Ballbesitz- und Kombinationsspiel befördern sollten kamen so überhaupt nicht ins Spiel und Matteo sowie Lukas liefen sich "einen Wolf" um die Überzahl der Gäste im zentralen Mittelfeld auszugleichen. Unser einziger guter Angriff führte zwar ins Tor, doch der Schiri gab den Treffer nicht (Abseits?). Aber auch der VSK kam nicht zu echten Chancen. Ein Patt! Doch zum Glück war unser Team in der Lage eine vollständige taktische Umstellung sofort gut umzusetzen. Mit den schnellen Stoßstürmern Marc-A., Marvin und Janning hatte die Defensive der Gäste gleich sichtbar mehr "Stress". Zudem stellten wir das Zentrum auf zwei echte "6er" um. So bekamen wir mit Lukas und Leo besser Zugriff auf die zweiten Bälle UND hatten nun auch mehr Anspielstationen im Spielaufbau für Kombinationen. Ab sofort war Marius zwischen den Linien stets anspielbar und kaum noch zu kontrollieren. Ab der 40. Minute kippte so das Spiel deutlich in unsere Richtung. Zumal nun auch die Anspiele der Gäste in die Spitze nicht mehr so gut kontrolliert sondern vielmehr bei Luca sowie Luis nun Endstation waren. Jetzt bekamen wir auch hochkarätige Chancen. Doch wo war die Effizienz geblieben? Janning und Marc-A. hätten vor der Pause treffen müssen. Nach der Pause lief unser Spiel immer gefälliger und es folgten Großchancen in regelmäßigen Abständen. Marius umkurvt den Keeper -Pfosten- , Hendrik köpft Janning frei - Latte -, Marvin tankt sich durch - Außennetz-, Marc-A. frei durch - stolpert. Zum Glück machte es zwischenzeitlich Lukas besser und köpfte eine prima Kombination und klasse Flanke von Marc-A. zum 1:0 in die Maschen. In der 60. Minute hatten wir uns damit endlich in die bessere Ausgangslage versetzt. Aber da wir trotz aller Möglichkeiten partout die Vorentscheidung nicht herstellen konnten, knisterte es in den letzten Spielminuten nochmal an den Nerven, als die Osterholzer bei Ecken oder Freistößen in der Schlussphase alles nach vorne warfen. Doch im Endeffekt passierte nichts mehr und Robin blieb "zu Null". Endlich mal kein Rückstand. Keine Glanzleistung. Aber es darf auch mal ein "dreckiger" Arbeitssieg sein. Aus vier Spitzenbegegnungen in Folge sind wir ohne Niederlage rausgekommen und können uns oben festsetzen. Schon am Freitag geht es jetzt nach Lilienthal. Da nur ein Tag Pause dazwischen liegt, wird auch hier der "innere Schweinehunde" gefragt sein.

Redakteur

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12. November 2018, 10:57

Bericht: Chapeau! Aus 0:2 wird 4:2 gegen Güldenstern Stade.

Dieses Spiel lief gegen uns. Ohne Zweifel. Wir agierten mit großer Zurückhaltung. Hatten zwar Räume, nutzen bzw. bespielten diese aber nicht gut. Die Gäste waren sich scheinbar einer allgemeinen Überlegenheit sehr sicher und brachten dies insbesondere verbal und akustisch zum Ausdruck. Es war schon eine sehr ungewöhnliche Attidüde, die wir von anderen Spitzenteams wie beispielsweise Verden so noch nicht erlebt hatten. Dann mussten wir auch noch aus der Innenverteidigung Henry verletzt rausnehmen, was mehrere Umstellungen erforderte. In dieser Phase ermöglichten wir den Gästen erste Chancen und zwangsläufig auch das 0:1 (30.). Wenig später unterlief Robin auch noch ein für ihn ungewöhnlicher Fangfehler. Stade brachte den Ball im leeren Tor unter und feixte sich einen. Das war unser Glück! Wahrscheinlich wären wir ansonsten ausgeknockt gewesen. Aber so nicht! Kein Wort verwendeten die Trainer in der Pause auf das bisherige Spiel. Kein Wort auf Fehler o.ä. . Es ginge heute nicht mehr um Sieg oder Niederlage, sondern ob wir es wirklich zulassen wollen, dem "bunten Treiben" des Spitzenreiters einfach zuzusehen. Oder ob wir nicht noch mal hinter die Fassade schauen möchten. Ob nicht schon ein kleiner Funken, wahrscheinlich nur ein Tor, dort etwas auslösen könnte, was das ganze Gebilde zum Einsturz bringt. Die Trainer waren überzeugt. ´Aufgeben´ für uns also definitiv keine Option. Wir stellten entsprechend um. Gaben Absicherungen auf, erzeugten Überzahl an vermeintlichen Schwachpunkten. Marc-A. wechselte dafür auf den Flügel, was ihm sehr gut tat. Marvin hielt die andere Außenbahn. Leo ging in die Spitze. In erster Linie war aber totale Mentalität gefragt. Robin machte den Anfang. Unbeeindruckt von seinem Fehler zeigte er gleich nach der Halbzeit eine Monsterparade! Kratzte einen Kopfball aus drei Metern aus dem Eck. Kurz darauf löste Marc-A. den besagten Funken aus und verwandelte einen Freistoß von Leon geschickt zum 1:2 (56.). Und wie in der Halbzeit spekuliert, kam es tatsächlich zum völligen Bruch im Spiel der Gäste. Nur vier Minuten später lag der Ausgleich im Netz. Marc-A. schnitt durch die Abwehr und erwischte eine Flanke von Timo ideal mit dem Kopf. Noch 30 Minuten. Was nun? Wieder besser absichern und versuchen den Punkt mitzunehmen oder volles Risiko und auf Sieg spielen? Wir waren jetzt auf allen Positionen bestens in der Partie. Das sah man auch der Körpersprache der Rot-Weißen an. Also weitermachen! Marius hatte das 3:2 auf dem Fuß. Noch 15 Minuten. Erst jetzt kam Jakob, dessen Knie heute Schonung brauchte, von der Bank - also noch ein personalisierter Siegeswille. Kurz darauf ein blendender Spielzug über Jakob, Janning und Matteo. Dessen Hereingabe schloss der mittlerweile überragend agierende Lukas zum 3:2 ab. Spielertraube! Die Gäste fanden nicht ins Spiel zurück. Nur einmal tauchten sie noch vor unserem Kasten auf. Das klärte Robin. Alles andere fingen Luis und Luca sowie Timo und Leon weg. In der Nachspielzeit kam noch Hendrik von der Bank. Und handgestoppte 13 Sekunden später brachte er eine Vorarbeit von Lukas zum 4:2 im Netz unter. Den fünften Rückstand in den letzten vier Spielen wettgemacht; davon zweimal 0:2! Moral und Teamgeist sprechen für sich. Mit "Glück" hatte das heute auch wenig zu tun. "Glück" allenfalls darin, dass uns im Prinzip der Gegner selbst zu einer derartigen Steigerung und einer bei uns selten so hohen Effizienz im Abschluss motivierte. Nur so fanden wir wohl in ein eigentlich für uns totes Spiel zurück. Am Mittwoch geht es gegen den VSK Osterholz. Die kennen uns und werden den Fehler, uns nicht ernst zu nehmen, sicher nicht machen. Außerdem haben wir von Rückständen nun langsam auch die "Schn...." voll. Vielleicht hilft der Ortswechsel. Denn wir spielen erstmals ausnahmsweise auf dem A-Platz in Luhdorf.

Redakteur

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09. November 2018, 13:16

Bericht: Top 4: Krimi am Ende bringt 2:2 in Soltau.

Es läuft die Nachspielzeit. Wir bekommen Zugriff im Mittelfeld. Marius zieht ins Zentrum und zieht ab. Der Ball hat eine perfekte Linie in die lange Ecke, der Keeper hat keine Chance mehr, der Ball schlägt an den Innenpfosten ... und ... wieder raus. Und das so blöd, dass auch Leo für einen Abstauber nicht mehr rankommt. Abpfiff. Es blieb also beim 2:2. Bis dahin war es ein steiniger Weg mit einem 0:2-Rückstand. Am Ende hätte es also noch ein Dreier werden können. Und in Anbetracht der Chancenverhältnisse wäre es auch in Ordnung gegangen. Was umgekehrt aber nicht heißt, dass sich die Gastgeber das Unentschieden nicht verdient hätten. Letztendlich standen sie ja selbst kurz davor, einen Sieg mitzunehmen. Zumal ihr Spielplan über eine weite Strecke des Spiels gut aufging und zudem durch eine sehr hohe Effektivität unterstützt wurde. Insgesamt lediglich drei gefährliche Toraktionen nutzten die Heide-Kicker für zwei Tore und schienen mit dem 2:0 auch eine Vorentscheidung erreicht zu haben. Denn bis dahin hatten wir außer optischer Feldüberlegenheit nicht viel Präsenz vor dem Kasten und im Strafraum, den die Gastgeber sehr konzentriert, tief und gut gestaffelt verteidigten. Ab der 20. Minuten kamen auch erste Konter auf unser Tor durch. Zunächst konnte Robin den Rückstand noch verhindern als er gegen einen frei durchlaufenden Stürmer parierte. Aber kurz darauf war er in ähnlicher Situation machtlos. Wir lösten unsere Startformation auf. Stellten ungewöhnlich um. Leo ging in die Sturmspitze um die erhebliche körperliche Überlegenheit im Zentrum besser auszugleichen und Bälle in die Spitze endlich festzumachen. Marius, der bislang gar nicht ins Spiel fand übernahm zusammen mit Lukas die spielgestaltende Rolle. Das sah jetzt schon mal besser aus, änderte aber nichts daran, dass unsere Laufleistung weder in Quantität noch in taktischer Qualität ausreichend war, um Soltau defensiv vor unlösbare Probleme zu stellen. Mit der Hereinnahme von Matteo nach der Pause steigerte sich die Intensität. Doch bevor wir auch zu klaren Torszenen kamen, nutzte Soltau eine kleine Unaufmerksamkeit effizient zum 2:0. Doch jetzt zeigte das Team Reaktion. Die Ansage von Robin als er den Ball aus dem eigenen Netz holte, machte deutlich, dass sich kein JFVler herausnehmen sollte, das Spiel aufzugeben. Und in der 67. Minute staubte Joker Janning auf Vorlage von Henry zum Anschlusstreffer ab. Ab jetzt war das Team voll da. Marvin belebte den einen Flügel, Luca und Janning den anderen. Matteo wechselte sich mit Hendrik ab, so dass das Tempo im Zentrum jetzt hoch blieb. Lukas setzte offensive Signale und auf Marius bekam Soltau nun gar keinen Zugriff mehr. Luis, Henry und Leon stoppten Konter schon im Ansatz. Angriff um Angriff sowie hochkarätige Abschlüsse setzten ein und der Ausgleich war mehrfach greifbar. In der 89. Minute war es dann soweit, dass Janning "auf den Punkt" flankte und Marvin den Ball kompromisslos per Kopf ins Tor wuchtete. Womit wir wieder am Anfang des Berichtes wären (siehe oben) und uns immer noch ein wenig darüber ärgern dürfen, dass Marius in letzter Minute noch der Siegtreffer vom Pfosten springt. In den letzten drei Spielen mussten wir ständig Rückständen nachlaufen und haben dabei stets den Charakter bewiesen zurückzukommen. Nun kommt Güldenstern Stade. Vielleicht können wir ja jetzt mal auf einen Rückstand verzichten und stattdessen selbst aus einer Führung heraus agieren. Wäre doch auch mal wieder "nett"...

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26. Oktober 2018, 12:46

Bericht: 4:3 im Bezirkspokal. Fazit: "Hauptsache weiter!"

Pokalspiele sind im Fußball einfach "anders". Erklären kann man es nicht. Aber erleben. So wie wir im Viertelfinale in Mulsum beim Landesligisten JSG Geest. Das Spiel begann 30 Minuten später, weil der (gute) Schiedsrichter sich mit der Anstoßzeit geirrt hatte. Was folgte war eine "vogelwilde" erste Halbzeit. Wir kamen erstmal gut ins Spiel und schlossen unsere erste starke Kombi durch Marius und Lukas auch gleich mit der Führung von Marc-A. ab. Doch anstatt, dass wir den verunsicherten Gegner gleich schnell den Knock-out verpassten, versuchten wir "Schongang". Prompt gab es den ersten Defensivaussetzer und der Gastgeber glich aus. Der starke Wind trieb einen Abschlag "mit Schnee d´rauf" bis in unseren Strafraum. Jeder verließ sich auf den anderen... keiner ging richtig hin ... und schon stand es 1:1. Also ging es wieder von vorne los. Das Spiel zog wieder an und wir kamen zu hochkarätigen Chancen. Nachdem Janning die 100%ige noch gegen den Torwart schoss, verwandelte Leo in Folge einer Ecke zum 2:1. Nun sollte es ja wohl laufen. Aber denkst´te! Die JSG war weit weniger beeindruckt als nach der ersten Führung und nutzte erneut aus, dass wir offenbar wieder zurückschalteten. Ein Fehler im Aufbauspiel setzte eine ganze Fehlerkette in Gang und prompt stand es 2:2. Nun entglitt uns die Spielsouveränität vollends. Wir reagierten zwar von der Bank. Brachten Hendrik und Luca. Versuchten mehrere Umstellungen. Doch zunächst klappte gar nichts mehr. Und im Nachhinein war es vermutlich sogar gut so, dass wir noch vor der Pause aufgrund eines hanebüchenen Abwehrverhaltens in klarer Überzahl sogar noch den Rückstand zum 2:3 eingeschenkt bekamen. Für die Halbzeitpause war das im Prinzip weitaus besser als ein Unentschieden. Dieses Spiel geht verloren, wenn es so weitergeht. Das war nun jedem klar. Da gab es jetzt auch gar nicht mehr viel zu motzen oder meckern. Das Spiel MUSS richtig gedreht werden. Nicht mit Glanz und Gloria. Das kommt heute nicht mehr - zumal bislang höchstens 4 oder 5 unserer Spieler in einer normalen Verfassung spielten. Also mit Charakter und einer entsprechenden Stimmung auf dem Platz. Fehler durften wir uns zudem nun auch nicht mehr erlauben. Da wir heute überraschend "Flügellahm" waren aber dafür Lukas, Leo und Jakob sehr stark agierten, mussten von dort die Signale ausgehen. Und so kam es auch. Wir beorderten zudem Leon zurück auf seine Seite. Luca unterstützte dafür Luis. Dazu Marius, Timo und Hendrik auf den Außen und Marc-A. für den Abschluss. So funktionierte es zu Beginn der zweiten Hälfte erstmal ganz gut und das Team hing sich für den Ausgleich rein. Es passte zum Spiel, dass es Jakob war, der mit einem wuchtigen Linksschuss aus der Distanz flach ins kurze Eck das 3:3 förmlich erzwang (55.). Weitere Treffer blieben aber aus. Und viele Reserven hatten wir nicht mehr. Immerhin konnten wir seit Monaten erstmals wieder auf Matteo zurückgreifen, der sich für 30 Minuten um weitere Impulse bemühte. Einmal sorgte Robin noch für eine Schrecksekunde als er einen Fernschuss nochmal für den Gegner scharf machte... aber es ausbügelte. Ansonsten ließen wir nichts mehr zu. Jedoch stellte sich auch unsere Führung nicht ein. Da die Lotterie eines 11-Meter-Schießens unbedingt zu vermeiden war, wollten wir auf volles Risiko und "totale Offensive" umstellen, als doch noch der Siegtreffer fiel. Jakob trat einen Freistoß gut getimt und Marc-A. köpfte freistehend mit etwas Unterstützung vom JSG-Keeper aus kurzer Distanz ein (81.). Danach gelang es, diese Führung über die Zeit zu bringen. Puh. Abhaken. Hauptsache weiter! Das erste große Ziel, im Bezirkspokal zu "überwintern", ist erreicht und wir stehen erstmals im Halbfinale. Dort treffen wir im kommenden Frühjahr auswärts auf den SV Lilienthal/Falkenberg.

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26. Oktober 2018, 12:45

Bericht: Serie wackelt ... aber hält. 2:2 im Verfolgerduell.

Am Ende ist das Beste, was man von den "gebrauchten Stunden" rund um das Derby gegen den Buchholzer FC sagen kann, dass wir in 2018 auch weiterhin ungeschlagen sind. Der Weg dahin war aber steinig: Am Freitag Abend war unsere Personaldecke auf nur noch 10 sichere Spieler zusammengeschrumpft. Matteo, Luca und Luis verletzt bzw. Schulfahrt, Marius, Janning und Leon krank. Lukas und Jakob angeschlagen. Es musste also für einige trotzdem irgendwie auf den Platz gehen. Wir mussten da irgendwie durchkommen. Nur in der Defence bauten wir um. Leon und Ole rückten dort neben Henry und Timo ein. Wir kamen gut ins Spiel und hatten auch gleich die erste Großchance. Doch kurz darauf gab es den nächsten Rückschlag. Ein unberechtigter Freistoß (Henry hatte klar den Ball gespielt) wäre harmlos gewesen, wurde aber abgefälscht und schon nach vier Minuten lagen wir zurück. Dies zeigte jedoch keine Wirkung auf unser Spiel. Sehr solide spielten wir auf den Ausgleich und kamen gut vor das Tor. Nur das Konterspiel der Gäste konnten wir nicht immer wie gewohnt unterbinden, sodass Robin einmal richtig gefordert war und das Duell gewann. In der 32. Minuten führte ein schönes Kombinationsspiel zwischen Marc-A., Marius und Janning zum Ausgleich. Janning scheiterte noch am Torwart, aber Leo rückte nach und zirkelte den Ball ins leere Tor. Das Spiel war nun eigentlich wie gemalt für uns. Selten hatten wir in den letzten Jahren soviel Raum zur Verfügung und hätten unter normalen Umständen davon ausgehen dürfen, dass wir das mit zunehmender Spielzeit ausspielen. Doch so kam es nicht. Vielmehr mussten wir schon nach 20 Min. Jakob "erlösen", der sich bis dahin unter Schmerzen durchbiss. Und obwohl wir Janning und Marvin früh ins Spiel brachten, gelang es uns nicht, den Druck konsequent zu verstärken. Es war weniger der Gegner, der uns daran hinderte. Vielmehr waren wir nicht präzise genug und besetzten die Räume nicht ideal. Marius und Janning sowie später auch Ole quälten sich sichtlich und hätte sich vermutlich lieber wieder ins Bett gelegt. Die gesunden Mannschaftskollegen rieben sich zwar engagiert auf aber wir kamen nicht entscheidend in den Vorteil. Vereinzelte Chancen aus Standards blieben zudem ungenutzt. Konter der Gäste waren zwar auch nicht mehr zwingend, aber nach rund 75 Minuten mussten wir erkennen, dass allmählich auch letzte Kräfte schwanden, um noch mit Macht auf Sieg zu spielen. Genau in dieser Phase trat Buchholz nochmal entschlossener an und nach einem Patzer im Aufbau läutete ein Schlenzer an unsere Latte die turbulente Schlussphase ein. Kurz darauf versprang ein Pressschlag im Mittelfeld genau in unsere Vorwärtsbewegung. Und erneut wurde Robin aufgrund eines abgefälschten Abschlusses überwunden. In der 82. Min. waren wir wieder im Rückstand. 1:2. Das war´s! Nein, so dann doch nicht! Gerade weil wir in der zweiten Hälfte kein tolles Spiel machten, muss man es der Mannschaft positiv anrechnen, dass sie sich nicht geschlagen gab, sondern bis zum Ende noch mal dagegen anging. Folgerichtig entsprang der Ausgleich in der 90. Min. auch einer enormen Willensleistung. Ein letztes Zuspiel von Henry fand Leo in der Spitze. Drei Gegner hingen förmlich an und auf ihm, doch er kam bis zum herauseilenden Torwart durch und an der Strafraumgrenze klar zuerst an den Ball. Leo schoss dem Keeper aus nächster Nähe an den Körper und dann krachte alles unübersichtlich ineinander. Der Ball sprang links aus dem Gewühl heraus. Leo hatte sich allerdings nicht runterringen lassen und drosch den Ball mit links ins verwaiste Tor. Aus unserer Sicht völlig regulär. Und auch der Schiedsrichter hatte perfekte Sicht auf die Situation und gab den Treffer. Proteste der Gäste waren vergebens (genau wie wir bei der Entstehung zum 0:1 umsonst reklamierten). Wenngleich die Enttäuschung bei den Gästen - die drei Punkten schon vor Augen hatten - aufgrund des späten Ausgleichs jetzt wohl größer war, besteht überhaupt kein Zweifel, dass mit der Punkteteilung beide Teams ganz gut weggekommen sind. Kommendes Wochenende haben wir frei und können hoffentlich in der Zeit den Kader wieder regenerieren.

Redakteur

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15. Oktober 2018, 12:18

Bericht: Hartnäckige Nuss geknackt. 2:0 bei TB Lüneburg.

Der Plan der Gastgeber war nicht schwer zu lesen: Es stellten sich uns zwei kompakte defensive Linien entgegen und davor zwei durchaus gefährliche Angreifer mit Nieder-sachsenligaerfahrung, die Abschlussgelegenheiten nutzen sollten. Die Nuss war erstmal zu knacken. Bemerkenswert mit welch Disziplin und Reife unser Kader an die Aufgabe ging. Hier war nochmal ein schöner Entwicklungsschritt in unserem Team und der Spielanlage im Vergleich zu den vergangenen Spielzeiten zu sehen. Bis zur Halbzeit ging der Plan der Treubunder zumindest defensiv auf und wir wechselten mit 0:0 die Seiten. Aber die Lüneburger mussten dafür einen enorm hohen Aufwand betreiben. Zumal es nur selten gelang, uns in Zweikämpfe und Ballverluste zu verwickeln, sodass sich nach vorne nur wenig Entlastung ergab. Lediglich kurz vor der Pause gab es eine kurze Phase inklusive Eckbällen, die potenziell in gefährlichere Tornähe kamen. Wir waren zur Halbzeit sehr optimistisch, dass unter Beibehaltung der bisherigen Spielanlage die Kräfte der Gastgeber schwinden und die Lücken größer werden. Und so kam der entscheidende Impuls dafür auch wieder von unserer Bank. Und zwar schon zwei Minuten nach der zweiten Halbzeit. Robin fing einen Ball ab und schaltete mit einem langen Abschlag sofort um. Janning nahm Tempo auf und fand eine winzige Lücke zwischen den beiden Innenverteidigern, die sich nicht über den Zugriff einig waren. Janning war eher am Ball und lupfte den Ball über den herauseilenden Keeper ins Netz. Im Nachhinein kann man sagen: "Das war´s". Denn in einem wirklich guten Stil und viel Ballsicherheit ließen wir bis zum Ende nicht zu, dass sich das Spiel drehen könnte. Sicherlich kann man die Chancenverwertung kritisieren. Das Spiel wäre schneller zu entscheiden gewesen. Andererseits ist es auch eine gute Qualität, wenn man so ein Spiel sauber und effektiv runterspielen kann. Schließlich hatten wir gerade mit solchen Spielen in den letzten Jahren häufig Probleme. Immerhin machte Leo auf Querpass von Janning dann doch auch im Ergebnis mit einem Flachschuss zum 2:0 das Spiel zu. Keine leichte Aufgabe in Lüneburg, wie sicher auch andere Teams der Landesliga noch erfahren werden. Nun können wir Sonntag schön das Dorffest in Luhdorf feiern.

Redakteur

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