Berichte                   

                                                                                                                          

Hier fanden früher die Spieler, Eltern, Vorstand und Freunde der Mannschaft in einem geschützten Bereich immer kurzfristig die aktuellsten Informationen. Dafür wird dieser Bereich heute nicht mehr benötigt. Stattdessen enthält dieser Bereich heute überwiegend ein Archiv von Berichten vergangener Spiele und "Taten", die sich im Laufe der Zeit gesammelt haben. Wer mag, kann da gerne durchblättern.          

                                                                                                                                                        

Es werden auch neue Berichte zum Nachlesen ergänzt bzw. abgelegt. Sofern ein "Gast"  hier etwas eintragen möchte, wäre dies theoretisch möglich. Allerdings durchläuft jede Eingabe einer Freigabe-Abfrage und wird insofern nicht automatisch veröffentlich.     

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18. Februar 2019, 13:42

Bericht: 5:2 Finalsieg gegen den BFC. Nochmal Futsal-Kreismeister!

Die Ausgangslage:

Eine Woche lang war die Vorhersage der meisten Kreisfußball-Experten: "Glückwunsch zum Finaleinzug. Aber gegen die Buchholzer habt Ihr anders als vor zwei Jahren diesmal keine Chance. Außerdem habt Ihr wichtige Ausfälle und keine Stürmer mehr." Ja, ohne Luis, Henry, Jakob und auch noch Marc-A. stimmte das wohl. Wir konnten auch sonst diese Meinung durchaus nachvollziehen, denn zu stark lederte der BFC I seinen älteren Jahrgang mit 10:5 aus der Halle. Und selbst gegen die hatten wir ja in der Vorrunde zweimal verloren (0:3, 0:1). Unser 4:3 Halbfinale gegen Hanstedt besaß zudem auch nur wenig Glanz. Aber das konnte alles auch ein Trumpf sein. Denn auch wir hatten das Halbfinale des BFC gesehen und hingeschaut. Der BFC-Trainer hatte kürzlich als Spieler bei der Herren-Meisterschaft (s.u.) sogar selbst gegen uns gespielt (2:2) und erlebt, was und wie wir normalerweise spielen. Es war insofern leicht vorherzusehen, worauf der Gegner eingestellt werden würde. Durchaus auch ein möglicher Vorteil für uns, nun etwas zu spielen, mit dem niemand rechnet. Buchholz kam zudem mit einem großem Aufmarsch inkl. Trommeln und siegessicherer Fangesänge in die Halle. Vorteil oder Belastung für die BFC-Spieler? Durchaus gut für uns, wenn wir uns darauf einstellen können. UND: Wir können Endspiele! Wer über die vermeintlich besseren Einzelspieler verfügt, das kann da schnell zweitrangig werden. Wenn es heiß wird, brauchst Du im Futsal nicht nur starke Beine sondern auch Mentalität, Lockerheit und eine "wache Birne". Unser Ziel war es daher, schnellstmöglich "in die Köpfe und Gedanken der Gegner" zu kommen. Denn:"Wer ins Grübeln gerät, verliert leicht die Überzeugung und damit sein Spiel." Über die Woche hatten wir uns also insbesondere mit diesen Situationen auseinander gesetzt; mit all den vermeintlichen Randaspekten - mit denen wir jedoch entscheidend punkten könnten - und dann mit der Mannschaft einen entsprechenden Plan erarbeitet (inkl. Sondertraining am Spielort -> DANKE BIRGIT !!!) ... .




CUT




… aber was die Spieler dann daraus machten, war wohl der Höhepunkt der gemeinsamen Jahre in punkto Disziplin, gegenseitiges Vertrauen, blindes Verständnis, Abgeklärtheit, Engagement, individuellen Leistungen UND taktischer Präzision!




Der Plan:

Wir können diese Einblicke hier ausnahmsweise mal geben, da wir ziemlich sicher so nicht erneut spielen werden und es für dieses eine Spiel bestimmt war:




Ja, es stimmte, dass wir auf der Offensivposition keinen Stürmer und Torgaranten mehr hatten. In diesem Spiel wollten wir genau das zum Vorteil machen. Hendrik und Janning bekamen Sonderaufgaben. Der BFC agierte im Halbfinale glänzend mit starker Rochade, einer geschickten anschließenden Spielvariante durch die Mitte und einem Stürmer der stets anspielbar HINTER der gegnerischen Abwehr agierte. Schwer zu verteidigen. Wir stellten unser normales Anlaufverhalten daher komplett um und blockierten mit unserer Offensivposition stets den Lauf- oder Passweg in unsere Mitte. Dadurch könnte unsere zentrale Defensive (z.B. Leo) gefahrlos einige Schritte tiefer bleiben und behält immer Zugriff auf den Stürmer in seinem Rücken. Unsere Außenspieler könnten so "entspannt" die eigene Position beliebig halten. Mal tiefer und mal höher. Sie drängen idealerweise den Gegenspieler mit Ball zur Bewegung in die Mitte ab, wo dann aber schon wieder Hendrik und Janning sein sollten. Wir wären dann nur schwer durcheinander zu spielen und beide Außenpositionen könnten sofort bei Ballbesitz nach vorne umschalten. Das würde zwar eine ungeheure Disziplin und Laufarbeit für die Offensivposition bedeuten ... kann dann aber auch gut klappen. Offensiv war Umschaltspiel bei der Balleroberung entscheidend, das wir in unseren gewohnten Abläufen spielen wollten, ABER konsequenter und mutiger. Schnellstmöglich mit drei Spielern vorziehen. Das bedeutete allerdings auch, nahezu fehlerfrei im Passspiel zu bleiben und unbedingt unforced errors (für die Tennisspieler ;-)) im Passspiel nach vorne zu vermeiden. So sollten wir eigentlich Tore in Überzahl erzielen können. Auch ohne echte Stürmer! Und zusätzlich durften heute auch mal gelegentlich lange Bälle gespielt werden. Ist zwar komisch in der Halle und spielen wir nie. Aber könnte gegen den BFC funktionieren. Denn: Beim 10:5 im Halbfinale fielen drei oder vier der Gegentore durch schnelle Abwürfe oder lange Bälle. Könnte also ein, zwei leichte Tore für uns bringen. Und wenn es nicht klappt, geht der Ball eben ins Aus und für Auswechslungen o.a. weit weg vom eigenen Tor. Vier oder fünf Tore müssen wir so schlichtweg hinkriegen. Und das kann dann schon reichen, denn mehr als drei Gegentore haben wir noch nie zugelassen. Also muss das eben so bleiben! Personell bauten wir Matteo deswegen wieder ins Abwehrzentrum ein, was auch Leo stark entlasten sollte. Insgesamt bedeutete das in der Theorie: 1. Spielanteile zwar gezielt freiwillig abgeben ABER dabei die Spielkontrolle trotzdem vollständig behalten. 2. Dem Gegner Ballaktionen gestatten ABER nur solche, auf die wir selbst vorbereitet sind. Niemand dürfte damit rechnen, dass wir unser Spiel derart verändern werden und können. Das könnte zum Ziel führen!




Das Spiel:

Schon die Startaufstellung war neu. Matteo zentral, Timo und Lukas außen sowie Hendrik vorne. Mit dem Ziel und dem absoluten Vertrauen darin, dass diese vier plus Robin die Nerven haben und niemals ein schnelles Gegentor zulassen werden. Das ganz große Tempo mag ihnen zwar etwas fehlen... aber ein Fehlpass, ein technischer Fehler oder falsches Anlaufverhalten konnten ausgeschlossen werden. Zwei bis vier Minuten wird es erstmal zu Null stehen. Und so war es auch. Diese ersten Minuten wurden zum Abbild des Spiels. Jeder von uns sah, dass und wie es funktioniert. Als Luca, Janning und Leon kamen spielten sie es exakt so weiter … brachten aber auch ihr höheres Tempo ein und konnten sich dabei auf den extrem präsenten Leo verlassen, der einzelne Fehler ausbügelte. Ab da war es kein Unterschied mehr, wer bei uns auf dem Feld stand. Wie aus einem Guss wurde es durchgezogen. Das erste Ziel war schnell erreicht: Das BFC-Spiel kam nicht in Gang und man sah den Spielern an, dass es Wirkung hatte. Genau in diese Phase setzten wir unseren ersten Treffer. 1000mal trainiert. Timo mit Ball, Luca mit riesen Antritt ohne Ball und Hendrik ins leere Tor! Dafür braucht man keinen Stürmer. Der Zeiger war noch keine 90 Sekunden weiter, da lag der Ball erneut im Tor. Das ging wieder Ruck-Zuck und diesmal versenkte Luca den abprallenden Ball erneut ins leere Tor. Dann eine Schlüsselszene: Der BFC zeigte seine wahren Möglichkeiten und kam mit mehreren Spielern frei vor Robin. Er parierte den ersten Schuss UND den Nachschuß sensationell bevor Timo in den dritten Schuß grätschte und den Torjubel erstickte. Nun wussten alle, dass wir auch einen Keeper haben! Das zweite Ziel war erreicht: Wir waren in die Köpfe des Gegners gekommen! So sehr, dass dieser kurzfristig den Überblick verlor und einen Black-Out produzierte: Hendrik gelang plötzlich an der Mittellinie ein "Steal", trat erstaunlich schnell an und fand aus vollem Lauf die Lücke zwischen den Beinen des herauseilenden Keepers. Noch bevor der Ball im Netz einschlug hatte er schon die Arme oben … 3:0! Erst sieben Minuten gespielt. Wahnsinn! Was war denn hier los? Alles ging auf und das dritte Ziel war auch erreicht: Zuversicht und Trommeln der Tribüne waren leise geworden. Der Rest ist eigentlich schnell erzählt. Klar, blieb man angespannt in der Gewissheit, dass stets etwas passieren könnte. Aber in der Nachschau blieb es ein Konjunktiv. Buchholz kam zwar zu einem 3:1 doch mit einer Auszeit war das mental schnell verarbeitet und wurde keine Wende. Sehr abgeklärt spielten wir das 3:1 in die Pause. Dort war es ebenfalls sehr entspannt. Der Garant zum Erfolg war ein glänzend aufgelegter Robin. Der Schlüssel blieb die Rolle der Offensivposition, wo beide Spieler enorme Wege gingen und zwischendurch ein paar Minuten von Marius - ebenfalls glänzend - entlastet werden mussten. Wir bekamen dort einfach fast immer den Raum und gefährliche Passwege zu. Das wiederum verschaffte allen dahinter die Kraft dazu, die Konzentration aufrecht zu erhalten, um nahezu fehlerfrei mit und ohne Ball zu agieren. Und wenn doch mal etwas durchkam … war da noch Robin. Hinzu kam, dass der BFC in der zweiten Hälfte kaum Anstalten machte den Druck wirklich zu erhöhen. Klar, weil man nicht in einen Konter laufen durfte. Und weil die nervigen und unüblichen lange Bälle von uns Gefahr und notfalls schnell Entlastung brachten. Die ersten 10 Minuten von Halbzeit zwei liefen daher ziemlich locker durch. Und als es gerade drohte hektischer zu werden und die Schiedsrichter einen Treffer des BFC nicht anerkannten (weil Robin für jeden erkennbar schon wieder blitzschnell die Hand auf dem Ball hatte, als dieser noch reingedroschen wurde) machte sich Leon zum 4:1 auf. Wieder den Torwart überspielt und ins leere Tor. Diesmal von Lukas abgeschlossen. Buchholz ließ den Keeper nun mitspielen und schaffte Überzahl. Doch Robin war auch jetzt wach. Fing einen Ball und warf lang auf den gestarteten Hendrik ab, der wohl das beste Hallenspiel seiner bisherigen Futsalzeit machte. Er schaffte es zwar nicht mehr den Ball ins leere Tor zu verlängern, nahm ihn aber sauber an und lupfte über den zwischenzeitlich wieder im Kasten angekommenen Keeper zum 5:1. So was klappt dann auch noch. Der letzte Treffer des BFC ging in Schlusssirene und Jubel unserer Mannschaft, Eltern und Anhängern zum Endstand von 5:2 unter. In unserem letzten Jahr der vierte Hallentitel. Nicht schlecht für "Ihr habt keine Chance." Nun geht es tatsächlich nochmal zur Bezirksmeisterschaft!

Redakteur

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13. Februar 2019, 15:19

Bericht: Nochmal ins Finale! 4:3 Revanche gegen MTV Hanstedt.

Unsere Ansprüche auf den dritten Finaleinzug in vier Jahren waren zurückhaltend. Wir wussten aufgrund anderer Voraussetzungen inkl. Trainingsmöglichkeiten einfach selbst nicht genau wo wir stehen. Halbfinale war schon mal gut. Dass wir gegen Hanstedt im letzten Jahr eine überraschende Halbfinalniederlage einstecken mussten, half uns heute zusätzlich, eine gute Einstellung zum Spiel zu finden. Leider verletzte sich Marc-A. im Training. Wir zeigten also mehr "for show" einen großen 12erKader, hatten aber eigentlich nur sieben vollständig fit gemeldete und eingespielte Spieler. Aber ALLE halfen mit. Von der Tribüne wie Marvin, Steve, Ole, Marc-A. und Henry oder der Bank wie Jakob oder Luca. Ist einfach ein besonderes Team. Das war wieder Klasse und auch bitter nötig. Hanstedt startete - wie immer gegen uns - kompakt, tief und mit einem idealen Hallenkeeper, der auch heute wieder geradezu sensationelle Paraden zeigte und so sein Team im Spiel hielt, als es längst hätte entschieden sein müssen. Wehe, wir wären wieder in einen Rückstand geraten. Aber davor bewahrte uns Leo mit einem Freistoßkracher gleich in der ersten Minute. Hendrik konnte den Ball unter starker Bedrängnis festmachen und zog somit ein klares Foul. Wie ein strich nagelte Leo den Ball aus zentraler Position zum 1:0 gegen den Innenpfosten! Sah gut aus und es boten sich klare Chancen für mehr Tore, die wir aber liegen ließen. Ärgerlich, wenn dann der erste vernünftige Konter des MTV gleich sitzt. Doch das 1:1 zeigte keine Wirkung und bekam auch schnell eine Antwort. Janning legte technisch einwandfrei mit der Brust auf Timo, der humorlos den Futsal zum 2:1 ins Netz drosch. Dann unterstützte Marius solange es bei ihm ging die Offensive und Luis entlastete Leo einige Zeit, um uns die Kraft bis zum Ende soweit wie möglich zu erhalten. In der zweiten Hälfte änderte sich wenig an unserer Feldüberlegenheit und vereinzelten Konter des MTV. Robin war aber sehr aufmerksam und parierte, wenn er gefragt war. In den folgenden Minuten avancierte Leon zum Spieler der "Big Points": Erst lieferte er die feine Vorlage für Lukas, der nur noch zum 3:1 einschieben musste und später sorgte er selbst nach Vorarbeit von Lukas für die Vorentscheidung zum 4:2. Just als Hanstedt nach dem 3:2 Anschlusstreffer mehr aufgemacht hatte und so nun gleich wieder kalt erwischt wurde. Zuvor hatten allerdings auch Hendrik und Janning, die beide starke Laufarbeit in alle Richtungen leisteten, tolle Toraktionen. Doch mit geradezu unfassbaren Reaktionen bog Hanstedts Keeper die Dinger noch raus. Wahnsinn! Deswegen hieß es in den letzten Minuten für Leo, Matteo und Co. bei sichtlich nachlassenden Kräften nochmal Schwerst-arbeit zu leisten. Bis 33 Sekunden vor dem Ende zahlte sich das auch aus. Aber dann schien es doch noch mal Nervenkitzel zu geben, denn Hanstedt kam zum 3:4. Ärgerlich. Aber: runterschlucken und mit kühlem Kopf nach Hause fahren. Dazu waren auch gerade die passenden Spieler auf dem Feld. "Die fünf lassen nichts mehr anbrennen." Es schien zwar irgendwie eng und hektisch zu sein. Aber letztendlich kam keine Gefahr mehr auf. Auch wenn es knapp war, muss man nicht unbedingt von "Herzschlagfinale" o.ä. sprechen, sondern darf es durchaus einen völlig verdienten Sieg nennen..., den wir uns allerdings schwer und konzentriert erarbeiten mussten ohne dabei spielerisch zu glänzen. Aber so sind KO-Spiele eben. Die Erfahrung dafür haben wir ja zur Genüge in unseren Jahren gesammelt. Also Fazit: Durchgesetzt! Soweit so gut. Und somit eine schöne Geschichte, dass wir uns im letzten Jugendjahr sogar doch noch einmal das Erlebnis eines Finales in der WINArena sichern. Die Favoritenrolle wird uns da zwar diesmal nicht zugeschrieben. Der jüngere A-Jugendjahrgang vom Buchholzer FC hat wohl diesmal bessere Grundvor-aussetzungen und fiedelte seinen U19-Jahrgang locker mit 10:5 aus der Halle. Aber KO-Spiele haben eigene Regeln und wir haben im Futsal in all den Jahren davon nur ein einziges verloren (gegen Hanstedt). Es darf also ganz sicher mindestens damit gerechnet werden, dass wir unsere Möglichkeiten und die Chance suchen ... und wenn sie kommt dann auch nutzen werden.

Redakteur

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29. Januar 2019, 13:19

Bericht: Starker Auftritt bei Futsal-Herrenmeisterschaft. Platz 5!

Am Wochenende nahmen wir am Herren Futsal-Cup (Kreismeisterschaft) teil. Als U19 sind wir dort spielberechtigt. Diese Trainingseinheit unter Wettbewerbsbedingung wollten wir gerne nutzen. Zumal unsere beiden Stammvereine (unverständlicherweise) kein Team stellten. Für uns galt in erster Linie eigentlich: "Ordentlich mitspielen"... . Dabei jedoch nie das Wort "eigentlich" unterschätzen. Denn dann war es irgendwie doch wie immer. Heißt: Wenn es erstmal losgeht, dann wollen wir auch austesten, was möglich ist. Ein wenig "Ditschi-Datschi" passt nicht zu uns. Und spätestens mit dem gelungenen 2:0-Auftakt gegen die SG Elbdeich hatten wir schnell vergessen, dass es Herrenmannschaften sind und wir mit Jesteburg (Titelverteidiger), dem Bezirksligisten MTV Egestorf und dem Buchholzer FC die drei großen Kaliber in unserer Gruppe hatten. Die Futsal-Spezialisten aus Buchholz hatten ihre Niedersachsenauswahl-Spieler (Futsal) dabei und waren somit automatisch DER Titelkandidat. Und, um es vorweg zu nehmen, dieser Rolle wurde dieses Team auch gerecht. Aber - zumindest was uns betrifft - nicht ohne Gegenwehr. Nachdem Matteo die beiden Toren gegen Elbdeich erzielte, brachte uns im anschließenden Spiel gegen Hittfeld zunächst Leo in Führung. Ansonsten ließen wir hier zu viele Chancen liegen und so kostete uns am Ende eine winzige Unaufmerksamkeit den verdienten Sieg. "Nur" 1:1. Der Anspruch stieg schon. Als nächstes kreuzten wir mit dem Bezirksligateam aus Egestorf "die Klingen". Die hatten bis dahin eine glänzende Ausgangsposition erspielt. Ein Sieg gegen uns, und sie wären wohl direkt ins Halbfinale marschiert. Mit Flo Eggert und Bilal Balout hatten sie zudem zwei ehemalige JFV-Spieler und prima Futsaler dabei. Doch diesmal spielten wir effektiver. Lukas und Timo brachten uns in Front. Der Anschlusstreffer der Egestorfer sorgte dann für ein höchst dynamisches Spiel, auf das Timo nach Vorarbeit von Janning mit dem 3:1 den Deckel draufmachte. Jetzt waren wir also mindestens mal zum Hecht im Karpfenteich geworden. Insbesondere als Hendrik in Ko-Produktion mit Marc-A. die 1:0-Führung gegen Buchholz erzielte. Das lockte einige Zuschauer zu einem Wechsel in die Halle II, die nun schön voll wurde. Beste Stimmung! Denn es folgten Spannung und echte Futsal-Werbung. Spätestens nach dem Rückstand zeigten die Spezialisten aus Buchholz eindringlich ihre Klasse. Aber auch wir steigerten uns in nahezu gleichem Weise weiter. In der Rückwärtsbewegung lieferte alles um Leo, Luca und Luis herum Schwerstarbeit. Es wurde eine packende Partie, in der die Buchholzer mit einer sehenswerten, einstudierten Freistoßvariante zum Ausgleich kamen. Chapeau! Das ging uns viel zu schnell. Die Partie zog nun immer weiter an. Und wir zogen mit. Wenngleich Buchholz zunächst das Spiel drehte und Robin aus spitzen Winkel überraschen konnte. Ein Rückschlag in der Endphase. Genickbruchpotenzial. Aber wir haben noch NIE irgendwo aufgegeben. Und schlugen unter Anfeuerung der Zuschauer auch nochmal zurück: Mit einer hervorragenden Kombination wurde Janning freigespielt, der allerdings den Ball nicht über die Linie sondern an den Pfosten schob. Zum Haare raufen! In den Folgeszenen ging es nun aber der Buchholzer Defensive zu schnell und Lukas schaffte tatsächlich den 2:2-Ausgleich. Das gab viel Beifall und Anerkennung. Und plötzlich standen wir jetzt selbst mit einem halben Bein im Halbfinale. Im letzten Spiel gegen den Titelverteidiger aus Jesteburg würde sogar ein Unentschieden reichen. Kein Vorteil für uns: Denn wann haben wir jemals auf Remis gespielt bzw. spielen können? Egal. Ändern wir also unser Spiel nicht und sehen, ob uns eine weitere Überraschung gelingt. Nach wieder nur kurzer Pause und den beiden vorherigen aufwendigen Partien konnten wir dieses Niveau aber nicht erneut erreichen. Jesteburg war dagegen hochkonzentriert, stand bemerkenswert tief und lauerte auf die Gelegenheit, die sie dann auch zum 1:0 nutzen. Nur zweimal hatten wir noch eine Chance, uns zum Ausgleich zu kombinieren, spielten das aber nicht optimal aus und verpassten somit das Halbfinale knapp. Spätestens jetzt ärgerten wir uns dann doch etwas. Wir hatten mehr gezeigt als "ordentlich mitgespielt" und es war etwas drin. Auch in einem Halbfinale wären wir heute sicher nicht deplatziert gewesen, denn Buchholz und Jesteburg setzten sich dort klar durch. Buchholz holte sich den Titel, was unser 2:2 gegen den neuen Meister sogar noch etwas aufwertet. Am Ende steht ein prima fünfter Platz und die Gewissheit, dass unsere 2000er für den nahtlosen Übergang in den Herrenbereich bestens vorbereitet sind. Trotzdem wäre es sicher sinnvoll, wenn unsere Stammvereine zukünftig selbst den Futsal-Cup spielen. Dass was die Spitzenteams hier zeigten sah jedenfalls vielfach deutlich besser aus, als was bei den Fußball-Hallenturnieren (Stadt-pokal etc.) geboten wurde. Unser Fazit lautet aber insbesondere: Gute Trainingseinheit für unser anstehendes Futsal-Halbfinale kommenden Sonntag in der U19-Meisterschaft.

Redakteur

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29. Januar 2019, 13:13

Bericht: Deutliche Steigerung in der Spielanlage ... Gruppensieger.

Nachdem wir jetzt auch ein paar Trainingseinheiten in der Halle hatte, wollten wir heute schon auch eine Steigerung sehen. Ziel und Anspruch war also auch höher als am ersten Spieltag, wo wir uns etwas durchmogelten. Aber diesmal wollten wir uns spielerisch klar als beste Mannschaft präsentieren und auch den Gruppensieg holen. Und das setzte der Kader auch gut um. Da Matteo und Henry ausfielen war die Defensive mit Leo und Luis komplett neu auszurichten. Wurde kein Problem. Dafür rückte Marius für Leo neben Hendrik in die Offence. Lief auch gut. Die Außenpositionen waren mit Timo, Marc-A., Leon und Lukas bereits eingespielt. Und bei Robin sollte nun auch wieder häufiger "die Null" stehen als in der Hinrunde. Dabei war die Gruppensituation allerdings nicht ungefährlich. Die Verfolger Maschen und Buchholz lagen nur zwei Punkte hinter uns. Und das waren die ersten beiden Spiele. Es musste also unbedingt gepunktet werden. Und so trat das Team auch auf. Nach anspruchsvoller Vorarbeit von Leo hatte sich Timo perfekt frei gespielt und verwandelte schnell zum 1:0. Zwar hätten uns unsere ehemaligen Spieler Mahmoud und Lutse fast den Ausgleich eingeschenkt; aber nach Hendriks etwas kuriosen Fernschuss ins lange Eck zum 2:0 ließen wir keine Zweifel mehr offen. Lukas markierte auf Vorarbeit von Marius noch das 3:0. Anders als im Hinspiel (0:3) wusste unser Kader auch im nächsten Spiel gegen Buchholz diesmal zu überzeugen. Das frühe 0:1 wirkte eher wie ein Unfall und die anschließenden 11 Minuten spielte unser Team quasi im konstruktiven Powerplay groß auf. Einer gelungenen Aktion folgte die nächste. Und allein die 100%igen-Torchancen hätten für vier, fünf Tore reichen müssen. Ein Sieg in entsprechender Höhe wäre durchaus auch ein zutreffende Ergebnis gewesen. Aber an unserer Torausbeute werden wir in den kommenden Einheiten wohl noch feilen müssen, denn es blieb tatsächlich bei einem 0:1. Da es sich aber nicht im Ansatz wie eine Niederlage anfühlte, blieb die Ansprache und auch die Stimmung total positiv. Und das obwohl die Tabellenkonstellation nun wirklich eng wurde, denn Elbmarsch schlug überraschend sowohl Maschen als auch Buchholz und griff nun selbst vorne ein. Vor den letzten beiden Spielen konnten nun alle vier Mannschaften weiter kommen! Elbmarsch und Buchholz (10 Punkte) konnten sogar noch an uns (12 Pkt.) vorbeiziehen. Doch davon war im entscheidenden Spiel gegen Elbmarsch nichts zu spüren. Wir spielten mit voller Überzeugung. Die Chancen kamen schnell. Lukas leistete die Vorarbeit und Hendrik war zum 1:0 zur Stelle. Das war es im Prinzip. Marius erhöhte kurz darauf gekonnt zum 2:0. Danach gingen wir mit den Torchancen wieder sehr großzügig um und ließen ein höheres Ergebnis liegen. Maschen und Buchholz trennten sich 1:1, sodass der BFC sich noch soeben an Eintracht Elbmarsch vorbeischieben konnte und ins BFC-interne Halbfinale einzog. Wir treffen als Gruppensieger im Halbfinale am 20.01.2019 in der BBS (Winsen) nun auf den MTV Hanstedt. Zuvor spielen wir aber noch zur weiteren Wettkampfpraxis beim Futsal-Cup der Herrenmannschaften des Kreis Harburg mit und starten dort am kommenden Samstag ab 11.00 Uhr in Hittfeld. Jedenfalls wenn es nicht zu neuen Ausfällen kommt. Und dann sollten wir dort auch im Kreise der Herrenteams ordentlich mitspielen können.

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29. Januar 2019, 13:09

Bericht: Start in Futsalserie besser gelungen als befürchtet.

Es gab im Vorfeld faktisch keine echte Trainingsmöglichkeit in der Halle. Und da unser Spiel stets im besonderen Maße von Training und Spielverständnis lebt, stellten wir uns auf einen schwierigen Start ein. Aber wir nahmen uns vor, dass man zumindest jederzeit erkennen sollte, wo wir im U19-Landkreisfußball stehen. Ob wir auch die notwendigen Ergebnisse in dieser gefährlichen Gruppe schon hinstellen können, würde man dann sehen. Die Ansprüche der letzten Jahren zu formulieren, passte jedenfalls noch nicht. Bei der Kaderzusammenstellung hofften und setzten wir darauf, dass noch Abstimmungen der letzten Jahre ausreichend greifen. Da wir für die Offensive im Vergleich zu den Vorjahren eine neue Besetzung brauchten, stellten wir mit Matteo und Henry für Spielaufbau und Organisation wieder auf die erfolgreiche Formation aus 2016 um. Leo ging dafür mit Hendrik in die vorderste Front. Das sollte spielerisch schon irgendwie funktionieren. Im ersten Spiel ging es gegen den stark "aufgerüsteten" VfL Maschen. Wir erwischten einen guten Start und dominierten das Parkett. Vor dem Tor gingen wir aber mit unseren Chancen nicht gut um und brauchten bei zwei gefährlichen Aktionen des Gegners Robins Rückhalt im Kasten. Leon machte dann mit zwei Treffern den verdienten 2:0-Auftaktsieg perfekt. Im nächsten Spiel wurde dann klar, dass wir noch am Anfang stehen. Zudem waren wir nicht darauf gefasst und eingestellt, dass der Buchholzer FC eine derart hohe Aggressivität an den Tag legen und durch eine sehr großzügige Regelauslegung des Schiedsrichtergespanns darin ideal unterstützt werden würde. Ein frühes 0:1 machte die Angelegenheit für uns nicht leichter. Dem 0:2 ging eine haarsträubende Regelwidrigkeit voraus, die eher aus dem Eishockey als aus dem Futsal entliehen war. Eine Szene kurz darauf dann mit starken Anlehnungen aus dem Kick-Boxen. Wenigstens die Schiris hatten Spaß und fanden es normal. Wir nicht! Genervt bekamen wir noch das 0:3. Doch dieses Spiel und einige Jubelposen MANCHER Spieler wurden noch zum Bumerang. Denn kurz darauf drehten gegen Buchholz unsere ehemaligen Spieler Mahmoud und Lutse für den VfL Maschen bei voller Unterstützung der Tribünenzuschauer einen Rückstand noch zu einem 3:1-Sieg. Somit waren nun drei Teams mit 6 Punkten punktgleich. Denn unser Team hatte die klare Niederlage schnell und ziemlich gelassen weggesteckt und kam gegen Elbmarsch mit einem 4:1 gut ins Turnier zurück. Selbst nach dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich der Eintracht (nachdem uns Timo mit einem "Zungenschnalzer" zunächst in Führung gebracht hatte). Leon, Hendrik und Lukas trafen und holten uns so auch im Torverhältnis wieder heran. Damit ging es also in die letzte Runde. Zunächst leistete sich Maschen einen Punktverlust gegen die JSG Heidenau/Holvede (1:1). Im nachfolgenden Spiel führte Buchholz gegen Elbmarsch bereits mit 3:1. Doch die gaben sich nicht geschlagen. Und diesmal griff schon nach ca. 12 Minuten die Fünf-Fouls-Regel: Elbmarsch glich per 10-Meter zum 3:3 aus. So hatten wir sogar die Gelegenheit, uns im letzten Spiel gegen den Kreisliga-Spitzenreiten aus Heidenau noch an Maschen und Buchholz vorbeizuschieben. Wir begannen jedoch nicht gut. Insbesondere das Umschaltspiel in die Defensive sowie die Balleroberung war hin und wieder schlecht abgestimmt bzw. nicht konsequent. Heidenau kam früh zu Konterchancen und schnell zur 1:0-Führung. Noch genug Zeit. Allerdings musste Robin noch ein-, zweimal aufpassen, dass der Rückstand nicht größer wurde. Schließlich fanden wir noch zweimal die richtigen Mechanismen. Marc-A. scharf zu Lukas... 1:1. Henry im Konter auf Leo. 2:1. Dann verstärkte Luca die Defensive. Wir "schipperten" es nach Hause. Mit 9 Punkten aus vier Spielen schafften wir ein erhofftes Ziel und hätten eine schlechtere Ausgangsposition für die Rückspiele erwischen können. Das war also der letzte offizielle Auftritt in diesem Jahr und wir freuen uns auf 2019!

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21. Dezember 2018, 09:15

Bericht: Mit geschenkten Punkten auf Platz 2 vorgerückt.



Früh am Vormittag erreichte uns der Anruf aus Westercelle, dass dort kein angemessener Kader für das Punktspiel gegen uns zur Verfügung steht. Wir waren rechtzeitig informiert und konnten uns die lange Fahrt nach Westercelle sparen. Natürlich hätten wir gerne gespielt. Andererseits waren auch bei uns nur noch 12 Spieler definitiv einsatzfähig. Auch wenn die Qualität des Kaders sicher nicht einem guten Spiel entgegengestanden hätte, so sehen wir das spielfreie Wochenende nun positiv: Keine weiteren Verletzungen. Für das letzte Spiel des Jahres können wir nun zuversichtlich sein, dass sich bis dahin weitere Spieler auskurieren. Marius ist bereits zurück. Janning und Lukas werden es bis Samstag schaffen. Vielleicht auch Steve. Und selbst Jakob und Matteo könnten wieder zur Verfügung stehen. "Alle Mann an Bord" für das letzte Spiel des Jahres 2018 wäre eine schöne Sache zum Abschluss. Ach ja... und die Punkte aus Westercelle gehen auch an uns. Da man uns erspielte Punkte des 5:2 gegen Flotwedel nach deren Rückzug ja abgezogen hatte, sehen wir das kampflose 5:0 gegen Westercelle einfach als ausgleichenden Faktor.

Redakteur

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10. Dezember 2018, 13:01

Bericht: Immer erst, wenn es dringend nötig war. Endstand 5:2!

Nachteil: Vier Ausfälle. Vorteil: Das war schon zu Beginn der Woche abzusehen. Henry war wieder an Bord, was insbesondere gut für unser Aufbauspiel ist. Dünner wurde es dafür im zentralen Mittelfeld, wo mit Matteo, Steve, Jakob und Marius gleich vier Alternativen fehlten. Wir kamen daher zur Lösung der letzten Saison zurück. Lukas, Leo und Hendrik. Das würde sicher funktionieren und gute Impulse setzen. Zudem wurde unter der Woche intensiv an den wesentlichen Aspekten gearbeitet, mit denen man gegen die JSG Geest gut aussehen kann. Janning und Luca als schnelle Außen. Dazu neben Henry eine eingespielte hintere Linie mit Timo, Leon, Luis. Von Beginn an trug das alles sichtbar Früchte. Die Gäste kamen gar nicht ins Spiel und hatten in der ersten Halbzeit keinen Schuss auf unser Tor abgegeben. Dafür entbrannte ein Privatduell mit dem Stader Keeper. Allein Leo scheiterte vier (!) mal in bester Kopfballposition. Und auch viele andere Chancen vergaben wir überaus leichtfertig. Nach 35 Minuten war es einfach nur noch ärgerlich. Statt eines klaren Ergebnisses, hingen wir im 0:0 fest. Das war fast albern, wenn man die Qualität der Chancen sah. Fahrlässig. Es musste ein Ausrufezeichen her. Jemand, der es in die Hand nimmt und erzwingt. Aber Jakob war nicht auf dem Platz. Leo hatte seinen Meister gefunden und Marc-A. und Lukas waren bis dahin glücklos. Das wird wohl nichts mehr! Die Halbzeitpredigt war schon vorbereitet. Da nahm Hendrik den Ball auf Halblinks auf, zog mit Tempo nach innen und nagelte die Kugel aus über 20 Metern in den langen Winkel (43). Peng! Ein in jeder Beziehung für uns eher untypisches Tor. Aber klasse! Und es kam noch besser: Die darauffolgende Ecke von Timo köpfte Marc-A. vorbildlich in die lange Ecke (45.). 2:0. War auch dringend nötig. Was aber war am Halbzeithinweis falsch zu verstehen, dass dieses Spiel noch nicht entschieden ist? Wir kannten die Gäste ja noch aus dem Pokalspiel. Mit "Aufgeben" bei 0:2 war bei denen nicht zu rechnen und wir sollten es auch bitte nicht ausprobieren... Keine drei Minuten später stand es nach einem Freistoß 1:2. Und wie der Fußball so spielt ging nur wenig später ein Gästestürmer durch ein Spalier von 5 (!) Grün-Blauen hindurch und pikte den Ball auch noch an Robin vorbei. 2:2. NA TOLL! Statt "ruhiger Nachmittag" stand nun wieder alles auf der Kippe. Mit Marvin und Ole hatten wir noch frische Kräfte und nahmen über Außen wieder Fahrt auf. Doch erneut scheiterten wir in freistehenden Positionen an den eigenen Nerven oder am Keeper. Ab der 65. Minuten spielten wir dann einstudierte Offensivaktionen zunehmend besser aus und die Räume und Abstände der Gästelinien wurden zu groß. Trotzdem hatte man das ungute Gefühl, dass die Stader mit nur einem weiteren Torschuss erneut netzen könnten. In der 70. Minute brachen wir wieder einmal über rechts durch. Marc-A. legte ab auf den eingelaufenen Lukas und der traf überlegt zum 3:2. Tausendmal - zum Leidwesen von Robin - im Training gespielt. Kurz darauf eine Kopie dieses Spielzugs. Lukas kam durch, legte diesmal auf den zweiten Pfosten und aus der Tiefe kam Ole und versenkte mit rechts. 4:2. Nun war das Ding durch. Immer gerade noch die Kurve gekriegt wenn es dringend nötig war. In der Nachspielzeit spielte Henry einen klasse Freistoß in den Strafraum, den Marc-A. unter starker Bedrängnis von Leo (!) gerade noch platziert auf das Tor brachte. Zu lasch, aber der Keeper konnte nur nach vorne abwehren, sodass Marc-A. den Nachschuss selbst zum Endstand einschob.

Redakteur

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30. November 2018, 11:31

Bericht: "Auf dem Zahnfleisch" zu einem 1:1 gegen Lilienthal.

Es sollte ein Tag/Abend für den "Inneren Schweinhund" werden. Nach den drei Spitzen-spielen gegen Soltau, Stade und den VSK kam das vierte Spiel in 13 Tagen auf uns zu. Erschwerend lag zwischen dem aufwendigem 1:0 gegen den VSK Osterholz und dem heutigen Spiel lediglich ein freier Tag. Und nun auswärts nach einem normalen Schul-/ Arbeitstag an einem Freitag mit Anstoßzeit 19.30 Uhr. Nicht umsonst hatten die Trainer im Vorfeld stets betont, dass gerade diese Partie in Lilienthal komplizierter wird als die Duelle mit der Spitzengruppe. Und so kam es auch. Es begann mit Ausfällen. Henry und Matteo blieben gleich daheim. Marc-A., Marius und auch Steve stiegen während der Partie verletzungsbedingt aus. In den ersten 30 Minuten kontrollierten wir die Partie noch ganz gut, ohne selbst wirklich viel Tempo und Gefahr einzubringen. Eine Führung hätten wir uns in der Phase gewünscht, um die Kräfte gut einteilen zu können. Marc-A. hatte mit einem Kopfball an die Latte die bis dahin größte Chance des Spiels. Hendrik war prima im Spiel und riss über rechts mit Timo noch einige Lücken für gute Torchancen durch Janning oder Lukas. Das wäre es gewesen. Stattdessen schwanden uns sichtlich Zugriff, Passsicherheit, Konzentration und Kräfte. Lilienthal kam immer besser ins Spiel. Nach dem Einwechseln von Marvin, Janning und dem ebenfalls angeschlagenen Jakob hatten wir schon nach 30 Minuten im Prinzip keine Reserven mehr. Zur Halbzeit mahnten wir Geduld an. Kontrolle auf das Spiel behalten. Weiter hohe Stabilität in der Defensive beibehalten, wie es Robin, Luca, Luis, Timo und Leon bisher gut hinbekommen hatten. Notfalls bleibt es dann zwar beim Unentschieden. Aber in unserer Situation jetzt noch einem Rückstand hinterher zulaufen würde - wenn überhaupt - nur schwer funktionieren. Und was passiert? Ein kleiner individueller Fehler reichte aus und nach 60 Minuten steht es 0:1. Jetzt war klar, dass es eine richtige Quälerei werden würde, um hier auf der "letzten Rille" noch etwas mitzunehmen. Immerhin konnte der wieder genesende Ole noch mit eingreifen. Für 30 Minuten sollte es reichen. Zunächst also Umstellung auf drei, später auf vier Stürmer. Unter faktischer Auflösung der Defensive ging neben Leo auch noch Luca nach vorne. Für ein planvolles Kombinieren und eine kontrollierte Spielgestaltung gegen den Rückstand, wie es uns zuletzt noch gegen Stade oder Soltau gelang, fehlte uns heute die Frische. Vielmehr folgte in Wahrheit das Stilmittel, des puren Willens und des "Anrennens". Schlimme Ballverluste im Aufbau aber auch hin und wieder gute, vielversprechenden Züge. Gegen Ende dann die "Brechstange". Und wenigstens damit kamen wir noch durch. Marvin schob die Kugel im Strafraumgetümmel letztendlich cool über die Linie. Davon hätten wir dann noch eins gebrauchen können. Aber dafür wehrten sich die Gastgeber mit wirklich allem, was sie hatten, stemmten sich mit aller Macht dagegen und hatten sich den Punkt dadurch auch verdient. Natürlich wirkt dieser Punktverlust nach den zuletzt sehr guten Spielen und Ergebnissen gegen die Spitzenteams für uns ärgerlich. Andererseits spielte Lilienthal heute nicht wie ein Team aus dem Tabellenkeller. Nehmen wir also mit, dass wir auch in diesem Spiel wieder einen Rückstand wegsteckten und dass wir durch das 1:1 in 2018 weiterhin ungeschlagen sind. Wenn wir das in den letzten drei Partien auch bleiben wollen, müssen wir allerdings a) uns nun gut erholen und dann b) aber auch "eine Schippe" d´rauflegen. Sonntag (13.00 Uhr/Luhdorf) geht es gegen die JSG Geest.

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26. November 2018, 12:38

Bericht: Arbeitssieg! 1:0 gg. VSK Osterholz verdient aber mühsam.

Erstmals seit langer Zeit spielten wir auf dem A-Platz in Luhdorf, der zwar in einem guten Zustand war aber sich doch gänzlich anders spielt als in Borstel. Der Rasen ist höher, das Geläuf im Herbst tiefer. Vielleicht lag es daran, dass wir schwer und mit ungewöhnlichen "Stockfehlern" starteten. Zudem ging unser Startplan nicht gut auf. Wir änderten die Formation der zweiten Hälfte gegen Stade nicht und wollten damit den typischen Angriff der Osterholzer - schnell und tief auf den ungemein schnellen und torgefährlichen Topstürmer - unterbinden. Doch der VSK kam gut ins Spiel, stellte unser Mittelfeld zu und kam trotz aller Warnungen ins Anspiel in die Spitze. Dazu unsere technischen Fehler und Ballverluste. Und als Luca einen Ball vertändelte schien der nächste Rückstand real. Robin war schon ausgespielt ... aber wie auch immer er es noch geschafft hatte ... tauchte Luca vor der Linie wieder auf und klärte den sicheren Rückstand. Trotzdem hinterließ die holprige Angangsphase spuren bei uns. Aus Sorge vor weiteren Fehlern im Aufbau agierten wir zu oft mit langen Bällen. Auch die Außenbahn mit Timo und Leon hatten kaum andere Anspieloptionen. Unsere Offensivpositionen waren aber gar nicht für "hoch und weit" besetzt. Marius, Leo und Hendrik, die eigentlich Ballbesitz- und Kombinationsspiel befördern sollten kamen so überhaupt nicht ins Spiel und Matteo sowie Lukas liefen sich "einen Wolf" um die Überzahl der Gäste im zentralen Mittelfeld auszugleichen. Unser einziger guter Angriff führte zwar ins Tor, doch der Schiri gab den Treffer nicht (Abseits?). Aber auch der VSK kam nicht zu echten Chancen. Ein Patt! Doch zum Glück war unser Team in der Lage eine vollständige taktische Umstellung sofort gut umzusetzen. Mit den schnellen Stoßstürmern Marc-A., Marvin und Janning hatte die Defensive der Gäste gleich sichtbar mehr "Stress". Zudem stellten wir das Zentrum auf zwei echte "6er" um. So bekamen wir mit Lukas und Leo besser Zugriff auf die zweiten Bälle UND hatten nun auch mehr Anspielstationen im Spielaufbau für Kombinationen. Ab sofort war Marius zwischen den Linien stets anspielbar und kaum noch zu kontrollieren. Ab der 40. Minute kippte so das Spiel deutlich in unsere Richtung. Zumal nun auch die Anspiele der Gäste in die Spitze nicht mehr so gut kontrolliert sondern vielmehr bei Luca sowie Luis nun Endstation waren. Jetzt bekamen wir auch hochkarätige Chancen. Doch wo war die Effizienz geblieben? Janning und Marc-A. hätten vor der Pause treffen müssen. Nach der Pause lief unser Spiel immer gefälliger und es folgten Großchancen in regelmäßigen Abständen. Marius umkurvt den Keeper -Pfosten- , Hendrik köpft Janning frei - Latte -, Marvin tankt sich durch - Außennetz-, Marc-A. frei durch - stolpert. Zum Glück machte es zwischenzeitlich Lukas besser und köpfte eine prima Kombination und klasse Flanke von Marc-A. zum 1:0 in die Maschen. In der 60. Minute hatten wir uns damit endlich in die bessere Ausgangslage versetzt. Aber da wir trotz aller Möglichkeiten partout die Vorentscheidung nicht herstellen konnten, knisterte es in den letzten Spielminuten nochmal an den Nerven, als die Osterholzer bei Ecken oder Freistößen in der Schlussphase alles nach vorne warfen. Doch im Endeffekt passierte nichts mehr und Robin blieb "zu Null". Endlich mal kein Rückstand. Keine Glanzleistung. Aber es darf auch mal ein "dreckiger" Arbeitssieg sein. Aus vier Spitzenbegegnungen in Folge sind wir ohne Niederlage rausgekommen und können uns oben festsetzen. Schon am Freitag geht es jetzt nach Lilienthal. Da nur ein Tag Pause dazwischen liegt, wird auch hier der "innere Schweinehunde" gefragt sein.

Redakteur

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12. November 2018, 10:57

Bericht: Chapeau! Aus 0:2 wird 4:2 gegen Güldenstern Stade.

Dieses Spiel lief gegen uns. Ohne Zweifel. Wir agierten mit großer Zurückhaltung. Hatten zwar Räume, nutzen bzw. bespielten diese aber nicht gut. Die Gäste waren sich scheinbar einer allgemeinen Überlegenheit sehr sicher und brachten dies insbesondere verbal und akustisch zum Ausdruck. Es war schon eine sehr ungewöhnliche Attidüde, die wir von anderen Spitzenteams wie beispielsweise Verden so noch nicht erlebt hatten. Dann mussten wir auch noch aus der Innenverteidigung Henry verletzt rausnehmen, was mehrere Umstellungen erforderte. In dieser Phase ermöglichten wir den Gästen erste Chancen und zwangsläufig auch das 0:1 (30.). Wenig später unterlief Robin auch noch ein für ihn ungewöhnlicher Fangfehler. Stade brachte den Ball im leeren Tor unter und feixte sich einen. Das war unser Glück! Wahrscheinlich wären wir ansonsten ausgeknockt gewesen. Aber so nicht! Kein Wort verwendeten die Trainer in der Pause auf das bisherige Spiel. Kein Wort auf Fehler o.ä. . Es ginge heute nicht mehr um Sieg oder Niederlage, sondern ob wir es wirklich zulassen wollen, dem "bunten Treiben" des Spitzenreiters einfach zuzusehen. Oder ob wir nicht noch mal hinter die Fassade schauen möchten. Ob nicht schon ein kleiner Funken, wahrscheinlich nur ein Tor, dort etwas auslösen könnte, was das ganze Gebilde zum Einsturz bringt. Die Trainer waren überzeugt. ´Aufgeben´ für uns also definitiv keine Option. Wir stellten entsprechend um. Gaben Absicherungen auf, erzeugten Überzahl an vermeintlichen Schwachpunkten. Marc-A. wechselte dafür auf den Flügel, was ihm sehr gut tat. Marvin hielt die andere Außenbahn. Leo ging in die Spitze. In erster Linie war aber totale Mentalität gefragt. Robin machte den Anfang. Unbeeindruckt von seinem Fehler zeigte er gleich nach der Halbzeit eine Monsterparade! Kratzte einen Kopfball aus drei Metern aus dem Eck. Kurz darauf löste Marc-A. den besagten Funken aus und verwandelte einen Freistoß von Leon geschickt zum 1:2 (56.). Und wie in der Halbzeit spekuliert, kam es tatsächlich zum völligen Bruch im Spiel der Gäste. Nur vier Minuten später lag der Ausgleich im Netz. Marc-A. schnitt durch die Abwehr und erwischte eine Flanke von Timo ideal mit dem Kopf. Noch 30 Minuten. Was nun? Wieder besser absichern und versuchen den Punkt mitzunehmen oder volles Risiko und auf Sieg spielen? Wir waren jetzt auf allen Positionen bestens in der Partie. Das sah man auch der Körpersprache der Rot-Weißen an. Also weitermachen! Marius hatte das 3:2 auf dem Fuß. Noch 15 Minuten. Erst jetzt kam Jakob, dessen Knie heute Schonung brauchte, von der Bank - also noch ein personalisierter Siegeswille. Kurz darauf ein blendender Spielzug über Jakob, Janning und Matteo. Dessen Hereingabe schloss der mittlerweile überragend agierende Lukas zum 3:2 ab. Spielertraube! Die Gäste fanden nicht ins Spiel zurück. Nur einmal tauchten sie noch vor unserem Kasten auf. Das klärte Robin. Alles andere fingen Luis und Luca sowie Timo und Leon weg. In der Nachspielzeit kam noch Hendrik von der Bank. Und handgestoppte 13 Sekunden später brachte er eine Vorarbeit von Lukas zum 4:2 im Netz unter. Den fünften Rückstand in den letzten vier Spielen wettgemacht; davon zweimal 0:2! Moral und Teamgeist sprechen für sich. Mit "Glück" hatte das heute auch wenig zu tun. "Glück" allenfalls darin, dass uns im Prinzip der Gegner selbst zu einer derartigen Steigerung und einer bei uns selten so hohen Effizienz im Abschluss motivierte. Nur so fanden wir wohl in ein eigentlich für uns totes Spiel zurück. Am Mittwoch geht es gegen den VSK Osterholz. Die kennen uns und werden den Fehler, uns nicht ernst zu nehmen, sicher nicht machen. Außerdem haben wir von Rückständen nun langsam auch die "Schn...." voll. Vielleicht hilft der Ortswechsel. Denn wir spielen erstmals ausnahmsweise auf dem A-Platz in Luhdorf.

Redakteur

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