Berichte                   

                                                                                                                          

Hier fanden früher die Spieler, Eltern, Vorstand und Freunde der Mannschaft in einem geschützten Bereich immer kurzfristig die aktuellsten Informationen. Dafür wird dieser Bereich heute nicht mehr benötigt. Stattdessen enthält dieser Bereich heute überwiegend ein Archiv von Berichten vergangener Spiele und "Taten", die sich im Laufe der Zeit gesammelt haben. Wer mag, kann da gerne durchblättern.          

                                                                                                                                                        

Es werden auch neue Berichte zum Nachlesen ergänzt bzw. abgelegt. Sofern ein "Gast"  hier etwas eintragen möchte, wäre dies theoretisch möglich. Allerdings durchläuft jede Eingabe einer Freigabe-Abfrage und wird insofern nicht automatisch veröffentlich.     

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30. November 2018, 11:31

Bericht: "Auf dem Zahnfleisch" zu einem 1:1 gegen Lilienthal.

Es sollte ein Tag/Abend für den "Inneren Schweinhund" werden. Nach den drei Spitzen-spielen gegen Soltau, Stade und den VSK kam das vierte Spiel in 13 Tagen auf uns zu. Erschwerend lag zwischen dem aufwendigem 1:0 gegen den VSK Osterholz und dem heutigen Spiel lediglich ein freier Tag. Und nun auswärts nach einem normalen Schul-/ Arbeitstag an einem Freitag mit Anstoßzeit 19.30 Uhr. Nicht umsonst hatten die Trainer im Vorfeld stets betont, dass gerade diese Partie in Lilienthal komplizierter wird als die Duelle mit der Spitzengruppe. Und so kam es auch. Es begann mit Ausfällen. Henry und Matteo blieben gleich daheim. Marc-A., Marius und auch Steve stiegen während der Partie verletzungsbedingt aus. In den ersten 30 Minuten kontrollierten wir die Partie noch ganz gut, ohne selbst wirklich viel Tempo und Gefahr einzubringen. Eine Führung hätten wir uns in der Phase gewünscht, um die Kräfte gut einteilen zu können. Marc-A. hatte mit einem Kopfball an die Latte die bis dahin größte Chance des Spiels. Hendrik war prima im Spiel und riss über rechts mit Timo noch einige Lücken für gute Torchancen durch Janning oder Lukas. Das wäre es gewesen. Stattdessen schwanden uns sichtlich Zugriff, Passsicherheit, Konzentration und Kräfte. Lilienthal kam immer besser ins Spiel. Nach dem Einwechseln von Marvin, Janning und dem ebenfalls angeschlagenen Jakob hatten wir schon nach 30 Minuten im Prinzip keine Reserven mehr. Zur Halbzeit mahnten wir Geduld an. Kontrolle auf das Spiel behalten. Weiter hohe Stabilität in der Defensive beibehalten, wie es Robin, Luca, Luis, Timo und Leon bisher gut hinbekommen hatten. Notfalls bleibt es dann zwar beim Unentschieden. Aber in unserer Situation jetzt noch einem Rückstand hinterher zulaufen würde - wenn überhaupt - nur schwer funktionieren. Und was passiert? Ein kleiner individueller Fehler reichte aus und nach 60 Minuten steht es 0:1. Jetzt war klar, dass es eine richtige Quälerei werden würde, um hier auf der "letzten Rille" noch etwas mitzunehmen. Immerhin konnte der wieder genesende Ole noch mit eingreifen. Für 30 Minuten sollte es reichen. Zunächst also Umstellung auf drei, später auf vier Stürmer. Unter faktischer Auflösung der Defensive ging neben Leo auch noch Luca nach vorne. Für ein planvolles Kombinieren und eine kontrollierte Spielgestaltung gegen den Rückstand, wie es uns zuletzt noch gegen Stade oder Soltau gelang, fehlte uns heute die Frische. Vielmehr folgte in Wahrheit das Stilmittel, des puren Willens und des "Anrennens". Schlimme Ballverluste im Aufbau aber auch hin und wieder gute, vielversprechenden Züge. Gegen Ende dann die "Brechstange". Und wenigstens damit kamen wir noch durch. Marvin schob die Kugel im Strafraumgetümmel letztendlich cool über die Linie. Davon hätten wir dann noch eins gebrauchen können. Aber dafür wehrten sich die Gastgeber mit wirklich allem, was sie hatten, stemmten sich mit aller Macht dagegen und hatten sich den Punkt dadurch auch verdient. Natürlich wirkt dieser Punktverlust nach den zuletzt sehr guten Spielen und Ergebnissen gegen die Spitzenteams für uns ärgerlich. Andererseits spielte Lilienthal heute nicht wie ein Team aus dem Tabellenkeller. Nehmen wir also mit, dass wir auch in diesem Spiel wieder einen Rückstand wegsteckten und dass wir durch das 1:1 in 2018 weiterhin ungeschlagen sind. Wenn wir das in den letzten drei Partien auch bleiben wollen, müssen wir allerdings a) uns nun gut erholen und dann b) aber auch "eine Schippe" d´rauflegen. Sonntag (13.00 Uhr/Luhdorf) geht es gegen die JSG Geest.

Redakteur

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26. November 2018, 12:38

Bericht: Arbeitssieg! 1:0 gg. VSK Osterholz verdient aber mühsam.

Erstmals seit langer Zeit spielten wir auf dem A-Platz in Luhdorf, der zwar in einem guten Zustand war aber sich doch gänzlich anders spielt als in Borstel. Der Rasen ist höher, das Geläuf im Herbst tiefer. Vielleicht lag es daran, dass wir schwer und mit ungewöhnlichen "Stockfehlern" starteten. Zudem ging unser Startplan nicht gut auf. Wir änderten die Formation der zweiten Hälfte gegen Stade nicht und wollten damit den typischen Angriff der Osterholzer - schnell und tief auf den ungemein schnellen und torgefährlichen Topstürmer - unterbinden. Doch der VSK kam gut ins Spiel, stellte unser Mittelfeld zu und kam trotz aller Warnungen ins Anspiel in die Spitze. Dazu unsere technischen Fehler und Ballverluste. Und als Luca einen Ball vertändelte schien der nächste Rückstand real. Robin war schon ausgespielt ... aber wie auch immer er es noch geschafft hatte ... tauchte Luca vor der Linie wieder auf und klärte den sicheren Rückstand. Trotzdem hinterließ die holprige Angangsphase spuren bei uns. Aus Sorge vor weiteren Fehlern im Aufbau agierten wir zu oft mit langen Bällen. Auch die Außenbahn mit Timo und Leon hatten kaum andere Anspieloptionen. Unsere Offensivpositionen waren aber gar nicht für "hoch und weit" besetzt. Marius, Leo und Hendrik, die eigentlich Ballbesitz- und Kombinationsspiel befördern sollten kamen so überhaupt nicht ins Spiel und Matteo sowie Lukas liefen sich "einen Wolf" um die Überzahl der Gäste im zentralen Mittelfeld auszugleichen. Unser einziger guter Angriff führte zwar ins Tor, doch der Schiri gab den Treffer nicht (Abseits?). Aber auch der VSK kam nicht zu echten Chancen. Ein Patt! Doch zum Glück war unser Team in der Lage eine vollständige taktische Umstellung sofort gut umzusetzen. Mit den schnellen Stoßstürmern Marc-A., Marvin und Janning hatte die Defensive der Gäste gleich sichtbar mehr "Stress". Zudem stellten wir das Zentrum auf zwei echte "6er" um. So bekamen wir mit Lukas und Leo besser Zugriff auf die zweiten Bälle UND hatten nun auch mehr Anspielstationen im Spielaufbau für Kombinationen. Ab sofort war Marius zwischen den Linien stets anspielbar und kaum noch zu kontrollieren. Ab der 40. Minute kippte so das Spiel deutlich in unsere Richtung. Zumal nun auch die Anspiele der Gäste in die Spitze nicht mehr so gut kontrolliert sondern vielmehr bei Luca sowie Luis nun Endstation waren. Jetzt bekamen wir auch hochkarätige Chancen. Doch wo war die Effizienz geblieben? Janning und Marc-A. hätten vor der Pause treffen müssen. Nach der Pause lief unser Spiel immer gefälliger und es folgten Großchancen in regelmäßigen Abständen. Marius umkurvt den Keeper -Pfosten- , Hendrik köpft Janning frei - Latte -, Marvin tankt sich durch - Außennetz-, Marc-A. frei durch - stolpert. Zum Glück machte es zwischenzeitlich Lukas besser und köpfte eine prima Kombination und klasse Flanke von Marc-A. zum 1:0 in die Maschen. In der 60. Minute hatten wir uns damit endlich in die bessere Ausgangslage versetzt. Aber da wir trotz aller Möglichkeiten partout die Vorentscheidung nicht herstellen konnten, knisterte es in den letzten Spielminuten nochmal an den Nerven, als die Osterholzer bei Ecken oder Freistößen in der Schlussphase alles nach vorne warfen. Doch im Endeffekt passierte nichts mehr und Robin blieb "zu Null". Endlich mal kein Rückstand. Keine Glanzleistung. Aber es darf auch mal ein "dreckiger" Arbeitssieg sein. Aus vier Spitzenbegegnungen in Folge sind wir ohne Niederlage rausgekommen und können uns oben festsetzen. Schon am Freitag geht es jetzt nach Lilienthal. Da nur ein Tag Pause dazwischen liegt, wird auch hier der "innere Schweinehunde" gefragt sein.

Redakteur

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12. November 2018, 10:57

Bericht: Chapeau! Aus 0:2 wird 4:2 gegen Güldenstern Stade.

Dieses Spiel lief gegen uns. Ohne Zweifel. Wir agierten mit großer Zurückhaltung. Hatten zwar Räume, nutzen bzw. bespielten diese aber nicht gut. Die Gäste waren sich scheinbar einer allgemeinen Überlegenheit sehr sicher und brachten dies insbesondere verbal und akustisch zum Ausdruck. Es war schon eine sehr ungewöhnliche Attidüde, die wir von anderen Spitzenteams wie beispielsweise Verden so noch nicht erlebt hatten. Dann mussten wir auch noch aus der Innenverteidigung Henry verletzt rausnehmen, was mehrere Umstellungen erforderte. In dieser Phase ermöglichten wir den Gästen erste Chancen und zwangsläufig auch das 0:1 (30.). Wenig später unterlief Robin auch noch ein für ihn ungewöhnlicher Fangfehler. Stade brachte den Ball im leeren Tor unter und feixte sich einen. Das war unser Glück! Wahrscheinlich wären wir ansonsten ausgeknockt gewesen. Aber so nicht! Kein Wort verwendeten die Trainer in der Pause auf das bisherige Spiel. Kein Wort auf Fehler o.ä. . Es ginge heute nicht mehr um Sieg oder Niederlage, sondern ob wir es wirklich zulassen wollen, dem "bunten Treiben" des Spitzenreiters einfach zuzusehen. Oder ob wir nicht noch mal hinter die Fassade schauen möchten. Ob nicht schon ein kleiner Funken, wahrscheinlich nur ein Tor, dort etwas auslösen könnte, was das ganze Gebilde zum Einsturz bringt. Die Trainer waren überzeugt. ´Aufgeben´ für uns also definitiv keine Option. Wir stellten entsprechend um. Gaben Absicherungen auf, erzeugten Überzahl an vermeintlichen Schwachpunkten. Marc-A. wechselte dafür auf den Flügel, was ihm sehr gut tat. Marvin hielt die andere Außenbahn. Leo ging in die Spitze. In erster Linie war aber totale Mentalität gefragt. Robin machte den Anfang. Unbeeindruckt von seinem Fehler zeigte er gleich nach der Halbzeit eine Monsterparade! Kratzte einen Kopfball aus drei Metern aus dem Eck. Kurz darauf löste Marc-A. den besagten Funken aus und verwandelte einen Freistoß von Leon geschickt zum 1:2 (56.). Und wie in der Halbzeit spekuliert, kam es tatsächlich zum völligen Bruch im Spiel der Gäste. Nur vier Minuten später lag der Ausgleich im Netz. Marc-A. schnitt durch die Abwehr und erwischte eine Flanke von Timo ideal mit dem Kopf. Noch 30 Minuten. Was nun? Wieder besser absichern und versuchen den Punkt mitzunehmen oder volles Risiko und auf Sieg spielen? Wir waren jetzt auf allen Positionen bestens in der Partie. Das sah man auch der Körpersprache der Rot-Weißen an. Also weitermachen! Marius hatte das 3:2 auf dem Fuß. Noch 15 Minuten. Erst jetzt kam Jakob, dessen Knie heute Schonung brauchte, von der Bank - also noch ein personalisierter Siegeswille. Kurz darauf ein blendender Spielzug über Jakob, Janning und Matteo. Dessen Hereingabe schloss der mittlerweile überragend agierende Lukas zum 3:2 ab. Spielertraube! Die Gäste fanden nicht ins Spiel zurück. Nur einmal tauchten sie noch vor unserem Kasten auf. Das klärte Robin. Alles andere fingen Luis und Luca sowie Timo und Leon weg. In der Nachspielzeit kam noch Hendrik von der Bank. Und handgestoppte 13 Sekunden später brachte er eine Vorarbeit von Lukas zum 4:2 im Netz unter. Den fünften Rückstand in den letzten vier Spielen wettgemacht; davon zweimal 0:2! Moral und Teamgeist sprechen für sich. Mit "Glück" hatte das heute auch wenig zu tun. "Glück" allenfalls darin, dass uns im Prinzip der Gegner selbst zu einer derartigen Steigerung und einer bei uns selten so hohen Effizienz im Abschluss motivierte. Nur so fanden wir wohl in ein eigentlich für uns totes Spiel zurück. Am Mittwoch geht es gegen den VSK Osterholz. Die kennen uns und werden den Fehler, uns nicht ernst zu nehmen, sicher nicht machen. Außerdem haben wir von Rückständen nun langsam auch die "Schn...." voll. Vielleicht hilft der Ortswechsel. Denn wir spielen erstmals ausnahmsweise auf dem A-Platz in Luhdorf.

Redakteur

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09. November 2018, 13:16

Bericht: Top 4: Krimi am Ende bringt 2:2 in Soltau.

Es läuft die Nachspielzeit. Wir bekommen Zugriff im Mittelfeld. Marius zieht ins Zentrum und zieht ab. Der Ball hat eine perfekte Linie in die lange Ecke, der Keeper hat keine Chance mehr, der Ball schlägt an den Innenpfosten ... und ... wieder raus. Und das so blöd, dass auch Leo für einen Abstauber nicht mehr rankommt. Abpfiff. Es blieb also beim 2:2. Bis dahin war es ein steiniger Weg mit einem 0:2-Rückstand. Am Ende hätte es also noch ein Dreier werden können. Und in Anbetracht der Chancenverhältnisse wäre es auch in Ordnung gegangen. Was umgekehrt aber nicht heißt, dass sich die Gastgeber das Unentschieden nicht verdient hätten. Letztendlich standen sie ja selbst kurz davor, einen Sieg mitzunehmen. Zumal ihr Spielplan über eine weite Strecke des Spiels gut aufging und zudem durch eine sehr hohe Effektivität unterstützt wurde. Insgesamt lediglich drei gefährliche Toraktionen nutzten die Heide-Kicker für zwei Tore und schienen mit dem 2:0 auch eine Vorentscheidung erreicht zu haben. Denn bis dahin hatten wir außer optischer Feldüberlegenheit nicht viel Präsenz vor dem Kasten und im Strafraum, den die Gastgeber sehr konzentriert, tief und gut gestaffelt verteidigten. Ab der 20. Minuten kamen auch erste Konter auf unser Tor durch. Zunächst konnte Robin den Rückstand noch verhindern als er gegen einen frei durchlaufenden Stürmer parierte. Aber kurz darauf war er in ähnlicher Situation machtlos. Wir lösten unsere Startformation auf. Stellten ungewöhnlich um. Leo ging in die Sturmspitze um die erhebliche körperliche Überlegenheit im Zentrum besser auszugleichen und Bälle in die Spitze endlich festzumachen. Marius, der bislang gar nicht ins Spiel fand übernahm zusammen mit Lukas die spielgestaltende Rolle. Das sah jetzt schon mal besser aus, änderte aber nichts daran, dass unsere Laufleistung weder in Quantität noch in taktischer Qualität ausreichend war, um Soltau defensiv vor unlösbare Probleme zu stellen. Mit der Hereinnahme von Matteo nach der Pause steigerte sich die Intensität. Doch bevor wir auch zu klaren Torszenen kamen, nutzte Soltau eine kleine Unaufmerksamkeit effizient zum 2:0. Doch jetzt zeigte das Team Reaktion. Die Ansage von Robin als er den Ball aus dem eigenen Netz holte, machte deutlich, dass sich kein JFVler herausnehmen sollte, das Spiel aufzugeben. Und in der 67. Minute staubte Joker Janning auf Vorlage von Henry zum Anschlusstreffer ab. Ab jetzt war das Team voll da. Marvin belebte den einen Flügel, Luca und Janning den anderen. Matteo wechselte sich mit Hendrik ab, so dass das Tempo im Zentrum jetzt hoch blieb. Lukas setzte offensive Signale und auf Marius bekam Soltau nun gar keinen Zugriff mehr. Luis, Henry und Leon stoppten Konter schon im Ansatz. Angriff um Angriff sowie hochkarätige Abschlüsse setzten ein und der Ausgleich war mehrfach greifbar. In der 89. Minute war es dann soweit, dass Janning "auf den Punkt" flankte und Marvin den Ball kompromisslos per Kopf ins Tor wuchtete. Womit wir wieder am Anfang des Berichtes wären (siehe oben) und uns immer noch ein wenig darüber ärgern dürfen, dass Marius in letzter Minute noch der Siegtreffer vom Pfosten springt. In den letzten drei Spielen mussten wir ständig Rückständen nachlaufen und haben dabei stets den Charakter bewiesen zurückzukommen. Nun kommt Güldenstern Stade. Vielleicht können wir ja jetzt mal auf einen Rückstand verzichten und stattdessen selbst aus einer Führung heraus agieren. Wäre doch auch mal wieder "nett"...

Redakteur

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26. Oktober 2018, 12:46

Bericht: 4:3 im Bezirkspokal. Fazit: "Hauptsache weiter!"

Pokalspiele sind im Fußball einfach "anders". Erklären kann man es nicht. Aber erleben. So wie wir im Viertelfinale in Mulsum beim Landesligisten JSG Geest. Das Spiel begann 30 Minuten später, weil der (gute) Schiedsrichter sich mit der Anstoßzeit geirrt hatte. Was folgte war eine "vogelwilde" erste Halbzeit. Wir kamen erstmal gut ins Spiel und schlossen unsere erste starke Kombi durch Marius und Lukas auch gleich mit der Führung von Marc-A. ab. Doch anstatt, dass wir den verunsicherten Gegner gleich schnell den Knock-out verpassten, versuchten wir "Schongang". Prompt gab es den ersten Defensivaussetzer und der Gastgeber glich aus. Der starke Wind trieb einen Abschlag "mit Schnee d´rauf" bis in unseren Strafraum. Jeder verließ sich auf den anderen... keiner ging richtig hin ... und schon stand es 1:1. Also ging es wieder von vorne los. Das Spiel zog wieder an und wir kamen zu hochkarätigen Chancen. Nachdem Janning die 100%ige noch gegen den Torwart schoss, verwandelte Leo in Folge einer Ecke zum 2:1. Nun sollte es ja wohl laufen. Aber denkst´te! Die JSG war weit weniger beeindruckt als nach der ersten Führung und nutzte erneut aus, dass wir offenbar wieder zurückschalteten. Ein Fehler im Aufbauspiel setzte eine ganze Fehlerkette in Gang und prompt stand es 2:2. Nun entglitt uns die Spielsouveränität vollends. Wir reagierten zwar von der Bank. Brachten Hendrik und Luca. Versuchten mehrere Umstellungen. Doch zunächst klappte gar nichts mehr. Und im Nachhinein war es vermutlich sogar gut so, dass wir noch vor der Pause aufgrund eines hanebüchenen Abwehrverhaltens in klarer Überzahl sogar noch den Rückstand zum 2:3 eingeschenkt bekamen. Für die Halbzeitpause war das im Prinzip weitaus besser als ein Unentschieden. Dieses Spiel geht verloren, wenn es so weitergeht. Das war nun jedem klar. Da gab es jetzt auch gar nicht mehr viel zu motzen oder meckern. Das Spiel MUSS richtig gedreht werden. Nicht mit Glanz und Gloria. Das kommt heute nicht mehr - zumal bislang höchstens 4 oder 5 unserer Spieler in einer normalen Verfassung spielten. Also mit Charakter und einer entsprechenden Stimmung auf dem Platz. Fehler durften wir uns zudem nun auch nicht mehr erlauben. Da wir heute überraschend "Flügellahm" waren aber dafür Lukas, Leo und Jakob sehr stark agierten, mussten von dort die Signale ausgehen. Und so kam es auch. Wir beorderten zudem Leon zurück auf seine Seite. Luca unterstützte dafür Luis. Dazu Marius, Timo und Hendrik auf den Außen und Marc-A. für den Abschluss. So funktionierte es zu Beginn der zweiten Hälfte erstmal ganz gut und das Team hing sich für den Ausgleich rein. Es passte zum Spiel, dass es Jakob war, der mit einem wuchtigen Linksschuss aus der Distanz flach ins kurze Eck das 3:3 förmlich erzwang (55.). Weitere Treffer blieben aber aus. Und viele Reserven hatten wir nicht mehr. Immerhin konnten wir seit Monaten erstmals wieder auf Matteo zurückgreifen, der sich für 30 Minuten um weitere Impulse bemühte. Einmal sorgte Robin noch für eine Schrecksekunde als er einen Fernschuss nochmal für den Gegner scharf machte... aber es ausbügelte. Ansonsten ließen wir nichts mehr zu. Jedoch stellte sich auch unsere Führung nicht ein. Da die Lotterie eines 11-Meter-Schießens unbedingt zu vermeiden war, wollten wir auf volles Risiko und "totale Offensive" umstellen, als doch noch der Siegtreffer fiel. Jakob trat einen Freistoß gut getimt und Marc-A. köpfte freistehend mit etwas Unterstützung vom JSG-Keeper aus kurzer Distanz ein (81.). Danach gelang es, diese Führung über die Zeit zu bringen. Puh. Abhaken. Hauptsache weiter! Das erste große Ziel, im Bezirkspokal zu "überwintern", ist erreicht und wir stehen erstmals im Halbfinale. Dort treffen wir im kommenden Frühjahr auswärts auf den SV Lilienthal/Falkenberg.

Redakteur

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26. Oktober 2018, 12:45

Bericht: Serie wackelt ... aber hält. 2:2 im Verfolgerduell.

Am Ende ist das Beste, was man von den "gebrauchten Stunden" rund um das Derby gegen den Buchholzer FC sagen kann, dass wir in 2018 auch weiterhin ungeschlagen sind. Der Weg dahin war aber steinig: Am Freitag Abend war unsere Personaldecke auf nur noch 10 sichere Spieler zusammengeschrumpft. Matteo, Luca und Luis verletzt bzw. Schulfahrt, Marius, Janning und Leon krank. Lukas und Jakob angeschlagen. Es musste also für einige trotzdem irgendwie auf den Platz gehen. Wir mussten da irgendwie durchkommen. Nur in der Defence bauten wir um. Leon und Ole rückten dort neben Henry und Timo ein. Wir kamen gut ins Spiel und hatten auch gleich die erste Großchance. Doch kurz darauf gab es den nächsten Rückschlag. Ein unberechtigter Freistoß (Henry hatte klar den Ball gespielt) wäre harmlos gewesen, wurde aber abgefälscht und schon nach vier Minuten lagen wir zurück. Dies zeigte jedoch keine Wirkung auf unser Spiel. Sehr solide spielten wir auf den Ausgleich und kamen gut vor das Tor. Nur das Konterspiel der Gäste konnten wir nicht immer wie gewohnt unterbinden, sodass Robin einmal richtig gefordert war und das Duell gewann. In der 32. Minuten führte ein schönes Kombinationsspiel zwischen Marc-A., Marius und Janning zum Ausgleich. Janning scheiterte noch am Torwart, aber Leo rückte nach und zirkelte den Ball ins leere Tor. Das Spiel war nun eigentlich wie gemalt für uns. Selten hatten wir in den letzten Jahren soviel Raum zur Verfügung und hätten unter normalen Umständen davon ausgehen dürfen, dass wir das mit zunehmender Spielzeit ausspielen. Doch so kam es nicht. Vielmehr mussten wir schon nach 20 Min. Jakob "erlösen", der sich bis dahin unter Schmerzen durchbiss. Und obwohl wir Janning und Marvin früh ins Spiel brachten, gelang es uns nicht, den Druck konsequent zu verstärken. Es war weniger der Gegner, der uns daran hinderte. Vielmehr waren wir nicht präzise genug und besetzten die Räume nicht ideal. Marius und Janning sowie später auch Ole quälten sich sichtlich und hätte sich vermutlich lieber wieder ins Bett gelegt. Die gesunden Mannschaftskollegen rieben sich zwar engagiert auf aber wir kamen nicht entscheidend in den Vorteil. Vereinzelte Chancen aus Standards blieben zudem ungenutzt. Konter der Gäste waren zwar auch nicht mehr zwingend, aber nach rund 75 Minuten mussten wir erkennen, dass allmählich auch letzte Kräfte schwanden, um noch mit Macht auf Sieg zu spielen. Genau in dieser Phase trat Buchholz nochmal entschlossener an und nach einem Patzer im Aufbau läutete ein Schlenzer an unsere Latte die turbulente Schlussphase ein. Kurz darauf versprang ein Pressschlag im Mittelfeld genau in unsere Vorwärtsbewegung. Und erneut wurde Robin aufgrund eines abgefälschten Abschlusses überwunden. In der 82. Min. waren wir wieder im Rückstand. 1:2. Das war´s! Nein, so dann doch nicht! Gerade weil wir in der zweiten Hälfte kein tolles Spiel machten, muss man es der Mannschaft positiv anrechnen, dass sie sich nicht geschlagen gab, sondern bis zum Ende noch mal dagegen anging. Folgerichtig entsprang der Ausgleich in der 90. Min. auch einer enormen Willensleistung. Ein letztes Zuspiel von Henry fand Leo in der Spitze. Drei Gegner hingen förmlich an und auf ihm, doch er kam bis zum herauseilenden Torwart durch und an der Strafraumgrenze klar zuerst an den Ball. Leo schoss dem Keeper aus nächster Nähe an den Körper und dann krachte alles unübersichtlich ineinander. Der Ball sprang links aus dem Gewühl heraus. Leo hatte sich allerdings nicht runterringen lassen und drosch den Ball mit links ins verwaiste Tor. Aus unserer Sicht völlig regulär. Und auch der Schiedsrichter hatte perfekte Sicht auf die Situation und gab den Treffer. Proteste der Gäste waren vergebens (genau wie wir bei der Entstehung zum 0:1 umsonst reklamierten). Wenngleich die Enttäuschung bei den Gästen - die drei Punkten schon vor Augen hatten - aufgrund des späten Ausgleichs jetzt wohl größer war, besteht überhaupt kein Zweifel, dass mit der Punkteteilung beide Teams ganz gut weggekommen sind. Kommendes Wochenende haben wir frei und können hoffentlich in der Zeit den Kader wieder regenerieren.

Redakteur

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15. Oktober 2018, 12:18

Bericht: Hartnäckige Nuss geknackt. 2:0 bei TB Lüneburg.

Der Plan der Gastgeber war nicht schwer zu lesen: Es stellten sich uns zwei kompakte defensive Linien entgegen und davor zwei durchaus gefährliche Angreifer mit Nieder-sachsenligaerfahrung, die Abschlussgelegenheiten nutzen sollten. Die Nuss war erstmal zu knacken. Bemerkenswert mit welch Disziplin und Reife unser Kader an die Aufgabe ging. Hier war nochmal ein schöner Entwicklungsschritt in unserem Team und der Spielanlage im Vergleich zu den vergangenen Spielzeiten zu sehen. Bis zur Halbzeit ging der Plan der Treubunder zumindest defensiv auf und wir wechselten mit 0:0 die Seiten. Aber die Lüneburger mussten dafür einen enorm hohen Aufwand betreiben. Zumal es nur selten gelang, uns in Zweikämpfe und Ballverluste zu verwickeln, sodass sich nach vorne nur wenig Entlastung ergab. Lediglich kurz vor der Pause gab es eine kurze Phase inklusive Eckbällen, die potenziell in gefährlichere Tornähe kamen. Wir waren zur Halbzeit sehr optimistisch, dass unter Beibehaltung der bisherigen Spielanlage die Kräfte der Gastgeber schwinden und die Lücken größer werden. Und so kam der entscheidende Impuls dafür auch wieder von unserer Bank. Und zwar schon zwei Minuten nach der zweiten Halbzeit. Robin fing einen Ball ab und schaltete mit einem langen Abschlag sofort um. Janning nahm Tempo auf und fand eine winzige Lücke zwischen den beiden Innenverteidigern, die sich nicht über den Zugriff einig waren. Janning war eher am Ball und lupfte den Ball über den herauseilenden Keeper ins Netz. Im Nachhinein kann man sagen: "Das war´s". Denn in einem wirklich guten Stil und viel Ballsicherheit ließen wir bis zum Ende nicht zu, dass sich das Spiel drehen könnte. Sicherlich kann man die Chancenverwertung kritisieren. Das Spiel wäre schneller zu entscheiden gewesen. Andererseits ist es auch eine gute Qualität, wenn man so ein Spiel sauber und effektiv runterspielen kann. Schließlich hatten wir gerade mit solchen Spielen in den letzten Jahren häufig Probleme. Immerhin machte Leo auf Querpass von Janning dann doch auch im Ergebnis mit einem Flachschuss zum 2:0 das Spiel zu. Keine leichte Aufgabe in Lüneburg, wie sicher auch andere Teams der Landesliga noch erfahren werden. Nun können wir Sonntag schön das Dorffest in Luhdorf feiern.

Redakteur

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24. September 2018, 12:45

Bericht: Pokalaufgabe erledigt. 4:0 gegen JSG Flotwedel.

Es gab Anlass genug, unseren Pokalgegner leicht zu unterschätzen. Z.B. der klare Sieg im Punktspiel vor 14 Tagen. Oder der Nichtantritt der Wienhauser gegen Stade. Aber Vorsicht! Das geht gerne mal nach hinten los. Zumal wir neben Matteo erstmals seit Jahren auf unsere komplette Innenverteidigung verzichten mussten. Der Halbzeitstand von 0:0 machte auch deutlich, dass der Gast die lange Anreise nicht wegen der Landschaft gemacht hatte, sondern seine Chance nutzen wollte. Allerdings gab das Ergebnis den Spielverlauf nicht richtig wieder. Denn unser Team hielt konzentriert die Marschroute. Sehr ball- und kombinationssicher ging die Startaufstellung zu Werke und forderte den Gast zu einem Höchstmaß an Laufarbeit. Leon und Luca gingen von Außen nach Innen und bildeten mit Ole und Timo die sichere Defensive. Da brannte nichts an. Nur einmal musste Robin wach sein und war gerade noch vor dem Konterstürmer am Ball. Leo, Jakob und Lukas verteilten das Spiel aus dem Zentrum und auf beiden Flügeln ging es flott Richtung Tor. Nur der Abschluss wollte nicht gelingen, sodass Flotwedel aussichtsreich im Spiel blieb. Halbzeit. Bloß nicht Ruhe und Geduld verlieren, sondern den Gegner weiter müde spielen. Doch so langsam hatte dieser sich eingerichtet und beschränkte sich solide auf die Abwehrarbeit. Das Spiel flachte ab und wurde langsam, was uns gar nicht Recht sein durfte. Also war es gut, dass wir erneut echte Reserven von der Bank hatten. Und die "Asse im Ärmel" stachen optimal. Zunächst scheiterte noch Marc-A. mit einem Volley-Knaller an der Latte. Doch nur acht Minuten nach seiner Einwechslung machte Marvin endlich "Schluss mit lustig" und drosch einen freien Ball humorlos flach zur Führung (67.). Das war natürlich ein Brustlöser für uns sowie ein sichtbarer Wirkungstreffer bei den Gästen. Die folgenden drei Tore, waren etwas für fußballbegeisterte Zuschauer. Sahne! Zunächst verwandelte der einlaufende Lukas eine Flanke von Timo direkt unter die Latte. Der gute Gästekeeper bekam so schnell die Hände gar nicht hoch. Kein Zufall. Denn der Treffer war wie ein Abbild seines Siegtreffers in der Halle im Futsalfinale vor zwei Jahren. Der dritte Treffer ebenfalls sehenswert. Hendrik fand Marius scharf und perfekt in der Schnittstelle. Annahme und Drehung in einer Bewegung und dann schnitt Marius durch die Deckung hindurch. Umspielte auch noch den Keeper. Doch dabei versprang ihm der Ball, sodass der Winkel für einen eigenen Abschluss zu spitz wurde. Doch immerhin erreichte er den Ball noch und legte ihn per Absatz von der Grundlinie noch auf den von links einlaufenden Janning ab, der aus spitzen Winkel den Ball hoch ins leere Tor wuchtet. Und da ihm das scheinbar so viel Spaß gemacht hatte, war Janning in der 90. Minute nochmal zur Stelle. Diesmal war es Steve, der den Ball ideal in die Tiefe spielte. Janning vollendete die Gesamtaktion mit einem Schlenzer von der linken Strafraumseite gekonnt mit rechts flach in die lange Ecke. "Da habt Ihr Euch aber Zeit gelassen," gratulierte der Gästetrainer treffend. Und in der Tat können wir trotz des wirklich guten Spiels froh sein, dass wir noch rechtzeitig den (Tor-)Schlüssel gefunden hatten. Kommende Woche ist nun spielfrei, da das Punktspiel gegen VSK Osterholz aufgrund der Seminarfahrt auf den Reformationstag verschoben wurde.

Redakteur

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22. September 2018, 11:36

Bericht: Auftakt gegen den Bezirksligameister gelungen. 5:2.

Mit der JSG Flotwedel hatten wir zum Auftakt den amtierenden Bezirksligameister zu Gast. Ungeschlagen und mit nur 7 Gegentreffern in der Bilanz. Nicht gerade ein "lockerer Aufgalopp". Auf der anderen Seite viele gute Gründe, konzentriert ans Werk zu gehen. Insbesondere wollten wir versuche mit der Effizienz aufzuwarten, die wir selbst als Aufsteiger im letzten Jahr erst erfahren mussten. Und das klappte auch. Mit der ersten guten Aktion versenkte Lukas den Ball nach 4 Minuten stramm ins Netz. Guter Auftakt, mit dem sich die Spielkontrolle herstellen lies. Etwa zur Mitte der Halbzeit verloren wir etwas den Zugriff. Mit Luca, Henry, Hendrik und Lukas zeigten sich in der Phase gleich vier Spieler angeschlagen. Für Lukas und Henry ging es auch vorsichtshalber nicht weiter. Steve und Jakob übernahmen. Genau in die etwas wackelige Phase verwandelte Leo eine Ecke zum 2:0. Kurz darauf kombinierten sich Janning und Marius sehenswert durch und Marius vollstreckte technisch hochwertig eiskalt. Das hätte eine Vorentscheidung sein sollen. Doch mit dem gemütlichen Nachmittag wurde es nichts. Zunächst verwirrte ein Freistoßpfiff unser Spiel. Es zeigte erst in unsere Richtung. Doch in der Vorwärtsbewegung all unserer Spieler deutete der Schiri unvermittelt die Entscheidung um. Ein Gästespieler kickte den Ball geistesgegenwärtig in unsere Hälfte. Mehr als abseitsverdächtig ging dort ein Stürmer völlig unbedrängt los und schob den Gegentreffer unbehelligt ein. Selbst da waren wir noch der Auffassung, dass es ein Witz und "netter Versuch" der Gäste wäre. Doch der Schiri gab den Treffer. Dies war aber kein Grund, dass wir auch gleich die nächste Aktion der Gäste nicht entschlossen verteidigten, wodurch vor der Halbzeitpause auch noch der Anschlusstreffer zum 3:2 fiel. Das mussten wir nun in der Halbzeitpause schnell aus den Kleidern schütteln. Die Ausgangslage war ja gut. Hätten man uns vor dem Spiel eine 3:2 Halbzeitführung angeboten, wären wir sicher einverstanden gewesen. Oder wenn wir einen Rückstand zum 3:2 Halbzeitstand gedreht hätten. Also müssen wir uns nun auch nicht verrückt machen. Sichtlich entschlossen ging das Team auf´s Feld zurück. Und nahm das Spiel wieder fest in die eigene Hand. Dabei half auch unsere gute Bank. Wir stellten die Defensivreihe auf ganz viel Tempo um. Leon ging nach innen und Luca nach links. Dazu Luis und Timo. Unwahrscheinlich, dass ein Stürmer diesen vier weglaufen kann. Dafür mit Jakob und Leo viel Präsenz im zentralen Mittelfeld. Davor der zunehmend stark aufspielende und ballsichere Marius. Janning, Marc-A. und Neuzugang Marvin als ständige Unruheherde für die Torgefahr. Mit zunehmender Spieldauer war das bei den hohen Temperaturen und nur einem Einwechselspieler zu viel für die Wienhauser. Als Marius in der 60. Minute nach Solo und Pass von Luca dann auch das 4:2 erzielte, kam das nun wirklich einer Vorentscheidung gleich. Zehn Minuten später staubte Leo auf Pass von Marvin noch das 5:2 hinterher und es war gelaufen. Fortan verhinderte der Gäste-keeper eine höhere Niederlage als er erst gegen Marc-A. und kurz vor Ende gegen einen Fernschuss von Hendrik den Ball jeweils noch unglaublich aus der rechten Ecke "kratzte". Das wäre für den guten und fairen Auftritt der Gäste ansonsten auch ein zu undankbares Ergebnis gewesen. Robin wird etwas genervt sein, dass da zwei Gegentore stehen, obwohl er weder bei den Gegentoren noch ansonsten in diesem Spiel zum Eingreifen kam. Aber insgesamt freuen wir uns über den guten Auftakt und dass wir nach den kuriosen fünf Minuten vor der Halbzeit wieder gut ins Spiel zurückgekommen sind. Freitag geht es nach Beverstedt.

Redakteur

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27. August 2018, 11:27

Bericht: Letzter intensiver Test weitgehend gelungen.

Nach dem guten Auftritt gegen die Bezirksliga-Herren des Stammvereins MTV Borstel/ Sangenstedt ging es diesmal gegen deren Unterbau. Natürlich wurden die Anforderungen an uns selbst für dieses Spiel anders formuliert als in der Vorwoche. Und vieles davon wurde auf dem sehr unebenen B-Platz in Borstel gut umgesetzt. Auf unserer Seite gab es vier sehr schöne Tore von Lukas und Marc-A. zu sehen, von denen drei sehenswert herausgespielt waren. Einmal profitierten wir dagegen von einem fatalen Rückpass, den Marc-A. sogleich eiskalt ausnutzte. Auch Defensiv konnte unsere Mannschaft meistens überzeugen und ließ nicht viel zu. Allerdings verloren wir in einer Phase nach der ersten Führung kurzzeitig den Faden, was die Herren für einige gute Aktionen und einen eigenen Treffer nutzten. Etwa ab der 60. Minuten hatte wir das Übergewicht zurückgewonnen und kamen vermehrt zu klaren Torgelegenheiten. Neuzugang Marvin setzte eine Trainings-aktion nach schöner Spieleröffnung von Keeper Kenneth perfekt um, legte für Marc-A. ideal auf und kam zu seinem ersten Assist. Willkommen im Team! Mit einer feiner Ballstafette über links kombinierten Janning, Leon, Ole, Marc-A. und schließlich Lukas einen vierten Treffer heraus. An diesen vier Toren gab es keinen Zweifel. Da wir diese internen Partien wie üblich ohne Schiedsrichter bestreiten, blieben dagegen zwei andere Aktionen strittig. Die U19 reklamierte bei einem Konter auf klares Abseits, während die Herren ihrerseits ein strafstoßreifes Foul erkannt haben wollten. Wenn man sich "in der Mitte" einigt, wäre also ein weiteres Gegentor möglich gewesen. Aber völlig unerheblich ob ein oder zwei Gegentore ... vielmehr erfüllte diese Partie für beide Teams seinen Zweck als gute und intensive Probe für die anstehenden Aufgaben.

Redakteur

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